The National Times - Putin leugnet erneut staatlich unterstütztes Dopingprogramm

Putin leugnet erneut staatlich unterstütztes Dopingprogramm


Putin leugnet erneut staatlich unterstütztes Dopingprogramm
Putin leugnet erneut staatlich unterstütztes Dopingprogramm

Russlands Präsident Wladimir Putin hat im Vorfeld eines Treffens mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping bei den Olympischen Winterspielen in Peking die Sanktionen gegen russische Sportler scharf kritisiert - und erneut ein staatlich unterstütztes Dopingprogramm geleugnet. "Die Praxis der kollektiven Bestrafung für Vergehen, die von Einzelpersonen begangen wurden, ist inakzeptabel", sagte Putin in einem Interview mit dem Chefredakteur der China Media Group, Shen Haixiong, das der Kreml veröffentlichte.

Textgröße ändern:

"Russland ist und bleibt den traditionellen olympischen Werten verpflichtet", führte Putin aus: "Wir sind gegen die Politisierung des Sports und gegen Versuche, ihn als Druckmittel, unlauteren Wettbewerb oder Diskriminierung einzusetzen."

Russland wurde beschuldigt, unter anderem bei den Heim-Winterspielen 2014 in Sotschi ein staatlich unterstütztes Dopingprogramm durchgeführt zu haben. Russlands Sportler wurden daraufhin von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen. Die russische Mannschaft nimmt in Peking unter dem Namen des Russischen Olympischen Komitees (ROC) teil, Flagge und Nationalhymne sind wie schon bei den Sommerspielen von Tokio 2021 verboten. Die Sperre läuft im Dezember aus.

Russische Funktionäre dürfen nur auf Einladung des Staatsoberhaupts des Gastgeberlandes zu Wettkämpfen kommen. Putin (69) war der erste ausländische Staatschef, der seine Anwesenheit bei der Eröffnungsfeier am Freitag bestätigte. Andere Länder, darunter die USA und Großbritannien, boykottieren die Spiele auf diplomatischer Ebene. Deutsche Politiker wollen den Spielen ebenfalls fernbleiben.

D.Cook--TNT

Empfohlen

Vier Elfmeter: Elversberg rettet wilden Sieg gegen Augsburg

Mit teilweise berauschendem Vollgasfußball ist Bundesliga-Neuling SV Elversberg in einem wilden Spiel zum nächsten Sieg gestürmt, hat am Ende aber kräftig zittern müssen. Die Saarländer gewannen am Samstagnachmittag gegen den FC Augsburg in einer Partie mit insgesamt vier Elfmetern mit 4:3 (3:1) und sorgten nach ihrem Traumstart zu Saisonbeginn damit erneut für Furore. Für Elversberg, mit 13.000 Einwohnern der kleinste Standort der Ligahistorie, war es im sechsten Spiel bereits der dritte Erfolg.

Nach Königsklassen-Pleite: BVB strauchelt bei Union

Borussia Dortmund ist nach dem Rückschlag in der Champions League erneut in der Fußball-Bundesliga gestrauchelt. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac kam drei Tage nach der Pleite bei FK Bodö/Glimt (0:1) nicht über ein 0:0 bei Union Berlin hinaus. Dennoch thront der BVB vorerst an der Tabellenspitze, die unmittelbaren Konkurrenten könnten die Dortmunder jedoch schnell wieder stürzen.

Hamburg setzt Siegesserie fort

Riesenjubel im Norden, Tristesse bei den Europa-Experten aus dem Schwabenland: Der Hamburger SV hat die "Liga-Krise" des VfB Stuttgart verschärft und den dritten Bundesligasieg in Folge gefeiert. Nach einer hochintensiven Partie gewann der HSV mit 1:0 (0:0) - für den favorisierten VfB bedeutet dies vor dem Duell mit Atlético Madrid in der Champions League am Dienstag den nächsten Dämpfer.

"Eines der schwierigsten Jahre": Lys beendet Saison vorzeitig

Die deutsche Tennisspielerin Eva Lys hat ihre ernüchternde Saison vorzeitig beendet. "Dies war eines der schwierigsten Jahre meines Lebens, sowohl auf dem Platz als auch privat", schrieb die 24-Jährige in den Sozialen Medien. Sie nehme sich die Zeit, die sie brauche, um wieder gesund zu werden. Lys war als Weltranglisten-39. ins Jahr gestartet. Inzwischen ist sie auf Rang 136 abgerutscht und damit nur noch die viertbeste deutsche Spielerin auf der WTA-Tour.

Textgröße ändern: