The National Times - Ohne Lewandowski: Polen verliert in Finnland

Ohne Lewandowski: Polen verliert in Finnland


Ohne Lewandowski: Polen verliert in Finnland
Ohne Lewandowski: Polen verliert in Finnland / Foto: © SID

Nach dem Rücktritt von Robert Lewandowski hat die Fußball-Nationalmannschaft von Polen in der WM-Qualifikation eine überraschende Niederlage hinnehmen müssen. In Helsinki unterlag die Mannschaft von Trainer Michal Probierz nach einem dramatischen Zwischenfall Finnland 1:2 (0:1).

Textgröße ändern:

Wegen eines medizinischen Notfalls auf der Tribüne wurde das Spiel nach dem Anschlusstreffer der Polen durch Jakub Kiwior (71.) ab der 75. Spielminute unterbrochen. Ein Zuschauer musste nach Angaben des finnischen Senders Yle TV1 wiederbelebt werden. Erst 45 Minuten später pfiff Schiedsrichter João Pinheiro aus Portugal, der die Mannschaften zwischenzeitlich in die Kabine geschickt hatte, um Mitternacht Ortszeit die Partie wieder an.

Die Gastgeber, für die der ehemalige Bundesliga-Profi Joel Pohjanpalo (31./Foulelfmeter) und der künftige Hannoveraner Benjamin Källmann (64.) trafen, setzten sich durch den Sieg in der Tabelle der Gruppe G mit sieben Punkten aus vier Spielen zunächst an die Spitze.

Erster Verfolger der Finnen sind die Niederlande (6 Punkte), die sich in Groningen deutlich 8:0 (3:0) gegen Malta durchsetzten. Die Mannschaft von Bondscoach Ronald Koeman, für die Memphis Depay von Manchester United zweimal und Xavi Simons einmal traf, hat allerdings erst zwei Spiele absolviert. Polen ist nach drei Spielen punktgleich mit den Niederländern Dritter.

Lewandowski hatte am Wochenende seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft beschlossen, nachdem ihm Trainer Probierz die Kapitänsbinde entzogen hatte. Die Polen waren mit zwei Siegen gegen Litauen (1:0) und Malta (2:0) in die WM-Qualifikation gestartet - ohne Lewandowski, der seinen Verzicht auf die Spiele mit Müdigkeit nach dem Saisonende begründet hatte.

D.Kelly--TNT

Empfohlen

FIFA-Wahl: Vega will Infantino herausfordern

Der frühere Schweizer Fußballprofi Ramon Vega will ein weiteres Mal seinen Landsmann Gianni Infantino an der Spitze des Weltverbandes FIFA herausfordern. Der 55-Jährige kündigte an, bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr antreten zu wollen. Dafür braucht Vega allerdings den Rückhalt einiger Verbände, daran war sein Vorhaben, Infantino abzulösen, schon einmal gescheitert.

Handball: Magdeburg feiert Sieg im Schlüsselspiel

Der SC Magdeburg hat auf dem Weg zum angestrebten Gruppensieg in der Champions League das Schlüsselspiel bei Industria Kielce gewonnen. Der deutsche Handballmeister setzte sich in Polen 35:30 (19:17) durch und liegt nach drei Siegen aus drei Spielen an der Spitze der Gruppe F. Beste Torschützen der Gäste waren die Isländer Omar Ingi Magnusson und Gisli Kristjansson mit elf Toren.

"Inakzeptable Bedingungen": Golfstar Rahm verlässt LIV-Tour

Der spanische Golfstar Jon Rahm verlässt die in finanzielle Schieflage geratene LIV-Tour. Wie sein Anwalt am Mittwoch mitteilte, habe der 31 Jahre alte Rahm die "Bedingungen" der umstrittenen Turnierserie geprüft und für "inakzeptabel" befunden. Für die LIV-Tour, die im September nach dem Rückzug des saudi-arabischen Staatsfonds PIF als Hauptgeldgeber einen Insolvenzantrag in den USA gestellt hatte, ist das ein herber Schlag.

Nur noch Platz 13: DFB-Team rutscht weiter ab

Der deutsche Fußball durchlebt eine schwierige Phase, und das schlägt sich immer deutlicher auch in den Zahlen nieder. In der aktuellen Weltrangliste der FIFA ist die inzwischen von Hoffnungsträger Jürgen Klopp betreute Nationalmannschaft weiter abgerutscht. Von Rang zwölf, den das Team im Anschluss an die verkorkste Weltmeisterschaft innegehabt hatte, ging es nun runter auf Position 13.

Textgröße ändern: