The National Times - OKC gewinnt "Endspiel": Hartensteins Titeltraum lebt

OKC gewinnt "Endspiel": Hartensteins Titeltraum lebt


OKC gewinnt "Endspiel": Hartensteins Titeltraum lebt
OKC gewinnt "Endspiel": Hartensteins Titeltraum lebt / Foto: © SID

Isaiah Hartenstein hat mit Oklahoma City Thunder das "Nervenduell" gegen Nikola Jokics Denver Nuggets deutlich gewonnen und darf weiter vom Titel in der Basketball-Profiliga NBA träumen. Mit dem deutschen Center in der Startformation feierte OKC im entscheidenden siebten Spiel des Play-off-Viertelfinales daheim einen 125:93-Sieg und kämpft nun gegen die Minnesota Timberwolves um den Einzug in die Finalserie.

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OKC hatte die reguläre Saison mit der besten Bilanz der gesamten NBA (68:14 Siege) abgeschlossen und gehört spätestens seitdem zu den heißesten Titelanwärtern. In einem möglichen Finale würde Thunder auf die New York Knicks oder die Indiana Pacers treffen. Die Knicks hatten im Viertelfinale Titelverteidiger Boston Celtics ausgeschaltet, Indiana bezwang die Cleveland Cavaliers, mit 64:18 Siegen das beste Team der Eastern Conference.

Bei den Knicks steht der deutsche Rookie Ariel Hukporti im Kader. Bislang ist Dirk Nowitzki (2011 mit den Dallas Mavericks) der einzige deutsche NBA-Champion.

Im Paycom Center waren Topstar Shai Gilgeous-Alexander mit 35 Punkten und Jalen Williams (24) die entscheidenden Akteure der Gastgeber. Hartenstein kam auf zehn Punkte und sieben Rebounds. Bei den Nuggets blieb Jokic mit 20 Punkten unter seinen Möglichkeiten.

Oklahoma City, das seit dem Umzug der Franchise aus Seattle im Jahr 2008 erst einmal im NBA-Finale stand (2011/12, 1:4 gegen Miami Heat), erwischte im wichtigsten Spiel der bisherigen Saison keinen guten Start. Denver, das schon in der ersten Runde gegen die Los Angeles Clippers ins siebte Spiel musste, setzte sich schnell ab, weil OKC schlecht verteidigte und Topstar Gilgeous-Alexander zunächst ungewohnt blass blieb.

Die Nuggets führten nach einem Dreier von Routinier Russell Westbrook, der vor 13 Jahren mit OKC Vizemeister geworden war, kurz vor Ende des ersten Viertels 24:14, mit einem Zwischenspurt zum 21:26 blieb Oklahoma aber dran. Mit einem ganz starken zweiten Viertel (39:20) rissen die Gastgeber dann aber das Spiel an sich - auch weil sie den dreimaligen MVP Jokic insgesamt recht gut im Griff hatten. Mit einem 9:0-Lauf kam OKC aus der Kabine - es war die Vorentscheidung.

F.Morgan--TNT

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