The National Times - Guardiola selbstkritisch: "Ich war nicht gut genug"

Guardiola selbstkritisch: "Ich war nicht gut genug"


Guardiola selbstkritisch: "Ich war nicht gut genug"
Guardiola selbstkritisch: "Ich war nicht gut genug" / Foto: © SID

Star-Trainer Pep Guardiola hat bei Englands entthrontem Fußball-Meister Manchester City mit offenherziger Selbstkritik die Verantwortung für den höchst mäßigen Saisonverlauf übernommen. "Es ist auf jeden Fall die schwierigste Saison meiner Zeit als Trainer gewesen. Es hätte schlimmer kommen können, aber ich war nicht gut genug, einen Ausweg zu finden", erklärte der Spanier vor dem wichtigen Premier-League-Spiel der Himmelblauen am Samstagnachmittag beim schon abgestiegenen Schlusslicht FC Southampton.

Textgröße ändern:

Guardiolas Mannschaft war im vergangenen Herbst nicht zuletzt durch die schwere Verletzung von Mittelfeldstar Rodri in eine tiefe Krise geraten. Nach der frühzeitig verpassten Titelverteidigung und dem Play-off-K.o. in der Champions League gegen Vorjahressieger Real Madrid kämpfen der frühere Nationalmannschafts-Kapitän Ilkay Gündogan und seine Kollegen im Rennen um die erneute Qualifikation für die europäische Königsklasse immer noch um ihre gewohnte Stabilität.

"Es ist viel schwieriger gewesen als in vergangenen Jahren, als wir um Titel gespielt haben. Es ist sehr viel herausfordernder auf der emotionalen Ebene, in der Vorbereitung, für die Stimmung, für alles", beschrieb Guardiola seine Probleme in den zurückliegenden Monaten.

Vor diesem Hintergrund zeigte sich der frühere Meistertrainer des deutschen Rekordtitelträgers Bayern München von sich selbst enttäuscht: "Wir hatten keine Energie mehr, und ich habe keinen Weg gefunden, dass die Spieler sich wieder wohlfühlen und Spiele gewinnen."

Guardiola, der ManCity bisher zu sechs Meistertiteln, zwei Pokalsiegen und vor zwei Jahren zum ersten Triumph in der Champions League geführt hat, sieht die bislang verkorkste Saison der Citizens allerdings noch nicht vollends als gelaufen an: "Wir können immer noch die Champions League erreichen, was ein sehr, sehr großer Lohn wäre, und den FA-Cup gewinnen." Im Finale des prestigeträchtigen Pokal-Wettbewerbs trifft Manchester am 17. Mai im Londoner Wembleystadion auf den Ligarivalen Crystal Palace.

F.Adams--TNT

Empfohlen

Harte Duelle in Kanada: Antonelli siegt, Russell scheidet aus

Genie und Wahnsinn bei Mercedes: Kimi Antonelli hat die nächste wilde Schlacht im neuen "Krieg der Sterne" gewonnen und sich mit dem vierten Sieg in Serie zum Topfavoriten auf den WM-Titel aufgeschwungen - George Russell setzte sich in Montréal hart gegen den Teenager zur Wehr, musste dann aber mit einem Motorschaden aufgeben. Lewis Hamilton wurde Zweiter und feierte damit sein bislang bestes Ergebnis im Ferrari, Dritter wurde Max Verstappen im Red Bull.

Indy 500: Schumacher wird 18. - Tausendstelentscheidung um Sieg

Mick Schumacher hat sich bei den turbulenten 500 Meilen von Indianapolis achtbar geschlagen, ein persönliches Top-Ergebnis allerdings knapp verpasst. Der 27-Jährige fuhr bei seiner ersten Teilnahme am legendären Ovalrennen auf den 18. Rang, die bislang beste Platzierung in seiner Rookie-Saison im IndyCar ist ein 17. Platz.

Antonio Conte verlässt SSC Neapel - und wird Nationaltrainer?

Trainer Antonio Conte hat seinen Abschied vom italienischen Fußball-Traditionsklub SSC Neapel nach zwei Jahren verkündet. Der Coach, dessen Vertrag eigentlich noch bis 2027 läuft, gab seinen Rücktritt auf der Pressekonferenz nach dem 1:0-Heimsieg gegen Udinese Calcio am letzten Spieltag der Serie A bekannt.

Spurs gerettet, Sunderland im Europapokal - Salah verabschiedet

Die Spurs sind gerettet, Sunderland gelingt Historisches - und Mohamed Salah bekommt Standing Ovations: Der letzte Spieltag der englischen Premier League hat wichtige Entscheidungen und große Emotionen gebracht. Tottenham Hotspur sicherte am Ende einer völlig enttäuschenden Saison den Klassenerhalt und sorgte damit noch einmal für Ekstase im eigenen Stadion. Der ambitionierte englische Traditionsklub gewann gegen den FC Everton mit 1:0 (1:0) und war dadurch nicht mehr vom Ergebnis der Konkurrenz abhängig. Bayern-Leihgabe Joao Palhinha erzielte den umjubelten Siegtreffer (43.).

Textgröße ändern: