The National Times - Beim Haaland-Comeback: Dortmunder Jäger nehmen Witterung auf

Beim Haaland-Comeback: Dortmunder Jäger nehmen Witterung auf


Beim Haaland-Comeback: Dortmunder Jäger nehmen Witterung auf
Beim Haaland-Comeback: Dortmunder Jäger nehmen Witterung auf

Bayern-Jäger Borussia Dortmund hat im Titelrennen wieder Witterung aufgenommen. Beim umjubelten Comeback von Urgewalt Erling Haaland feierte die Mannschaft von Trainer Marco Rose einen verdienten 1:0 (1:0)-Arbeitssieg gegen Arminia Bielefeld und verkürzte den Rückstand auf den Serienmeister auf sieben Punkte. Der BVB hat zudem das Nachholspiel beim FSV Mainz 05 am Mittwoch in der Hinterhand.

Textgröße ändern:

Marius Wolf (21.) erzielte den Treffer der Gastgeber, bei denen Haaland in der 62. Minute nach 50 Tagen Verletzungspause zurückkehrte. Die Gäste kassierten derweil die dritte Niederlage in Folge ohne eigenen Treffer und haben nur noch zwei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Beide Mannschaften traten vor 33.000 Zuschauern nach zahlreichen Ausfällen stark ersatzgeschwächt an. Bei den Bielefeldern fehlte auch der positiv auf das Coronavirus getestete Trainer Frank Kramer, der durch Ilia Gruev ersetzt wurde.

Aus dem Homeoffice sah Kramer die erste BVB-Chance durch Donyell Malen (8.). Der Außenseiter versteckte sich aber keineswegs und setzte die völlig neu zusammengestellte Viererkette der Dortmunder unter Druck. Die Abschlüsse von Masaya Okugawa (14.) und Bryan Lasme (15.) stellten BVB-Schlussmann Gregor Kobel vor keine Probleme.

Danach wurde der Tabellenzweite druckvoller und ging nach einer sehenswerten Kombination über Jude Bellingham und Thorgan Hazard durch Wolf in Führung. Der Ex-Frankfurter hatte den Vorzug gegenüber Nationalspieler Julian Brandt erhalten.

Dortmund wollte nachlegen, Wolf scheiterte nach einer halben Stunde aber an Schlussmann Stefan Ortega. Sekunden später entschied Schiedsrichter Bastian Dankert nach einem Handspiel des Bielefelders Robin Hack auf Elfmeter, kassierte die Entscheidung nach Ansicht der Videobilder aber schnell wieder ein.

Die Arminia kombinierte gefällig, es mangelte der schwächsten Offensive der Fußball-Bundesliga aber an Durchschlagskraft. Der BVB entwickelte mehr Zug zum Tor. Hazard fand in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit seinen Meister in Ortega.

Bielefeld blieb auch nach dem Wechsel mutig, der letzte Pass kam aber häufig nicht an. Der Favorit tat sich im Spiel nach vorne zu Beginn des zweiten Durchgangs ebenfalls schwer. Malen hatte zudem mit einem Lattentreffer Pech (59.).

Rose brachte nach gut einer Stunde unter den Sprechchören der Fans Haaland. Das Spiel blieb aber zerfahren mit vielen ungenauen Aktionen.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

Trump: Iran bei der WM "willkommen"

US-Präsident Donald Trump hat nach Angaben des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino zugesichert, dass die iranische Fußball-Nationalmannschaft trotz des anhaltenden Krieges im Nahen Osten bei der WM im Sommer antreten darf. Der Iran sei "willkommen", habe Trump betont, wie der Präsident des Weltverbands am Mittwoch berichtete.

Draisaitls Oilers bezwingen Top-Team der NHL

Der deutsche Eishockey-Star Leon Draisaitl hat im Kampf um die Playoffs der NHL einen Achtungserfolg erzielt. Mit den Edmonton Oilers gewann Draisaitl beim Top-Team Colorado Avalanche mit 4:3 und feierte den zweiten Sieg nacheinander. Draisaitl steuerte zwei Vorlagen zum Erfolg bei, sein deutscher Teamkollege Josh Samanski blieb ohne Torbeteiligung. Den Siegtreffer erzielte Superstar Connor McDavid im Schlussdrittel im Powerplay. Edmonton belegt den sechsten Platz im Westen.

83 Punkte! Adebayo mit zweitbester Leistung der NBA-Geschichte

Basketball-Star Bam Adebayo hat in der NBA mit einer Leistung für die Geschichtsbücher aufhorchen lassen. Der 28 Jahre alte Center der Miami Heat erzielte beim 150:129 gegen die Washington Wizards sensationelle 83 Punkte und sorgte für die zweitbeste Punktausbeute der NBA-Geschichte.

Ein starkes Signal des FC Bayern: "Besser geht's fast nicht"

Es war Vincent Kompany anzusehen, dass er sehr zufrieden war. Und ja, sagte er mit einem Lächeln, das sei ja wohl "selbstverständlich". Und wie hätte es auch anders sein können nach einem Abend wie im Rausch. 6:1 (3:0) bei Atalanta Bergamo, wo Dortmund neulich 1:4 verloren hatte, "das war die Leistung, die wir uns gewünscht haben, wir hätten sogar noch ein, zwei Tore mehr schießen können", sagte der Trainer des FC Bayern bei Prime Video - ohne dabei überheblich zu klingen.

Textgröße ändern: