The National Times - Medwedew holt ersten Sieg als Nummer eins

Medwedew holt ersten Sieg als Nummer eins


Medwedew holt ersten Sieg als Nummer eins
Medwedew holt ersten Sieg als Nummer eins

Daniil Medwedew hat bei seinem ersten Turnier als Nummer eins der Tenniswelt mühelos die Auftakthürde gemeistert. Der Russe schlug den Tschechen Tomas Machac beim Masters in Indian Wells/Kalifornien in der zweiten Runde nach 1:11 Stunden mit 6:3, 6:2.

Textgröße ändern:

Rafael Nadal verhinderte dagegen ein schnelles Aus nur mit viel Mühe. Der 21-malige Grand-Slam-Sieger aus Spanien lag gegen den US-Amerikaner Sebastian Korda im dritten Satz 2:5 zurück, gewann am Ende aber 6:2, 1:6, 7:6 (7:3). Nach seinen Turniersiegen bei den Australian Open und in Acapulco/Mexiko ist Nadal in diesem Jahr weiter ungeschlagen. Der Mallorquiner baute seinen Startrekord auf 16 Siege aus.

Nach Indian Wells macht der Tennisstar eine Pause, der 35-Jährige fehlt auf der Teilnehmerliste für das anschließende Masters in Miami (ab 23. März). Nadal hatte bereits angekündigt, wegen seiner Gesundheitsprobleme kürzertreten zu wollen. "Ich mache mir jeden Tag Sorgen um meinen Fuß", sagte der Weltranglistenvierte. Er suche die "richtige Balance", was Pausen und Belastung angehe.

Der 26-jährige Medwedew, der am 28. Februar in der Weltrangliste am 20-maligen Grand-Slam-Champion Novak Djokovic (Serbien) vorbeigezogen war, trifft in der dritten Runde auf Filip Krajinovic aus Serbien oder den Franzosen Gael Monfils. Der topgesetzte Medwedew hatte in der ersten Runde ein Freilos.

Medwedew droht im Kampf um den Titel beim prestigereichen Event zum dritten Mal ein Duell mit Major-Rekordsieger Nadal. Sowohl im Finale der Australian Open als auch im Halbfinale von Acapulco/Mexiko unterlag Medwedew, der bislang vier Masters-Titel gewinnen konnte.

P.Murphy--TNT

Empfohlen

Selbst abgeräumt: Snowboardcrosser ohne Medaille

Nach einer verhängnisvollen Kollision waren die beiden besten deutschen Snowboardcrosser am Boden zerstört: Beim Kampf um eine erhoffte Medaille bei den Olympischen Spielen räumten sich Leon Ulbricht und Martin Nörl in ihrem gemeinsamen Viertelfinallauf selbst ab - ein weiterer Rückschlag für die deutschen Snowboarder, die in Livigno aller Voraussicht nach ohne Medaille bleiben werden. Das war dem Verband schon 2022 in Peking passiert.

"Stolz auf Wladyslaw": Selenskyj dankt Heraskewytsch

Der ukrainische Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj hat dem Skeletonsportler Wladyslaw Heraskewytsch für seine "klare Haltung" bei den Winterspielen gedankt und zugleich das Internationale Olympische Komitee (IOC) angegriffen. "Wir sind stolz auf Wladyslaw und seine Tat. Mut zu haben, ist mehr wert, als Medaillen zu gewinnen", schrieb Selenskyj am Donnerstag bei X: "Sein Helm mit den Porträts der verstorbenen ukrainischen Sportler steht für Respekt und Erinnerung. Er erinnert die ganze Welt daran, was russische Aggression bedeutet und welchen Preis der Kampf um Unabhängigkeit hat. Und dabei wird kein einziges Regelwerk verletzt."

IOC: Heraskewytsch erhält Akkreditierung zurück

Die Disqualifikation wegen der Helm-Kontroverse bleibt bestehen, aber der Olympia-Ausschluss wird zurückgenommen: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat dem ukrainischen Skeletonfahrer Wladyslaw Heraskewytsch die Akkreditierung zurückgegeben.

Ukrainischer Sportler Heraskewytsch wegen Gedenkhelm bei Olympia disqualifiziert

Der ukrainische Athlet Wladislaw Heraskewytsch ist wegen eines Gedenkhelms mit Porträts von im russischen Angriffskrieg getöteten Sportlern von den Olympischen Spielen disqualifiziert worden - eine Entscheidung, die in der Ukraine für Kritik sorgte. Dies sei ein "Moment der Schande" für das Olympische Komitee (IOC), erklärte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha am Donnerstag im Onlinedienst X. Das IOC hatte den Skeleton-Fahrer wegen dessen "Weigerung, sich an die Richtlinien des IOC zur Meinungsäußerung von Athleten zu halten", disqualifiziert.

Textgröße ändern: