The National Times - WM-Play-off: Polen und Schweden wollen nicht gegen Russland spielen

WM-Play-off: Polen und Schweden wollen nicht gegen Russland spielen


WM-Play-off: Polen und Schweden wollen nicht gegen Russland spielen
WM-Play-off: Polen und Schweden wollen nicht gegen Russland spielen

Der polnische und der schwedische Fußball-Verband wollen angesichts des weiteren Vorrückens russischer Truppen in der Ukraine nicht zu WM-Play-off-Spielen gegen Russland antreten. Das teilten Polens Verbandspräsident Cezary Kulesza und die Skandinavier mit.

Textgröße ändern:

Die Polen hatten sich am Donnerstag zunächst schon geweigert, auf russischem Boden zu spielen. Das Spiel auf dem Weg zur WM 2022 in Katar ist für den 24. März in Moskau angesetzt. "Genug der Worte, es ist Zeit, zu handeln", schrieb Kulesza: "Aufgrund der Aggression Russlands in der Ukraine plant Polen nicht, gegen die russische Mannschaft anzutreten. Das ist die einzig richtige Entscheidung."

Am Samstagnachmittag gaben auch die Schweden bekannt, nicht gegen die Russen antreten zu wollen. Polens Verband hatte angekündigt mit den Kollegen aus Schweden und Tschechien an einer gemeinsamen Position zu arbeiten.

Der Sieger des Duells zwischen Russland und Polen soll anschließend auf Tschechien oder Schweden treffen, die sich in der Runde davor gegenüberstehen. Die Russen hätten auch in einem weiteren Spiel Heimrecht. Wie Polen hatten auch Schweden und Tschechien bereits klargemacht, dass sie nicht in Russland spielen wollen.

Der Weltverband FIFA indes bezog bislang nicht Stellung. Man verurteile "den Einsatz von Gewalt durch Russland", mit Blick auf die WM-Qualifikation wolle die FIFA aber "die Situation weiter beobachten".

T.F.Russell--TNT

Empfohlen

FIS-Revolution: Weltmeisterschaften auch in geraden Jahren

Der Ski- und Snowboardweltverband revolutioniert sein Wettkampfprogramm und will künftig nur noch in olympischen Jahren auf Weltmeisterschaften verzichten. Das beschloss der FIS-Council im Schweizer Thun. Begonnen werden soll der neue WM-Rhythmus bereits 2032, womöglich sogar schon 2028.

Verletzung im Training: Reitz fehlt Leipzig wochenlang

Fußball-Bundesligist RB Leipzig muss wochenlang auf Mittelfeldspieler Rocco Reitz verzichten. Der 24-Jährige hat sich im Training eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zugezogen, wie die Sachsen am Donnerstag mitteilten. Der Zugang von Borussia Mönchengladbach werde daher "mehrere Wochen" ausfallen.

Suche beendet: Kanu-Olympiasieger Rauhe wird Staatsminister

Der zweimalige Kanu-Olympiasieger Ronald Rauhe wird Staatsminister für Sport und Ehrenamt in der Regierung von Friedrich Merz. Dies gab der Bundeskanzler bei Instagram bekannt. Der 44 Jahre alte Berliner Rauhe wird am Donnerstagnachmittag in einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz im Bundeskanzleramt vorgestellt. Damit endete nach mehr als zwei Monaten die zähe Suche nach einem Nachfolger für Christiane Schenderlein.

Nach WM-Gold: Springreiter Vogel erstmals Weltranglistenerster

Springreiter Richard Vogel ist erstmals in seiner Karriere Nummer eins der Weltrangliste. Der 29 Jahre alte Europameister zog durch seinen WM-Erfolg mit der deutschen Mannschaft in Aachen und seinen Sieg beim Grand Prix in Brüssel in den "Longines Rankings" am bislang führenden US-Amerikaner Kent Farrington vorbei. Farrington hatte bei der WM gefehlt.

Textgröße ändern: