The National Times - Vier Tote bei russischem Drohnenangriff auf Milchbetrieb in der Nähe von Kiew

Vier Tote bei russischem Drohnenangriff auf Milchbetrieb in der Nähe von Kiew


Vier Tote bei russischem Drohnenangriff auf Milchbetrieb in der Nähe von Kiew
Vier Tote bei russischem Drohnenangriff auf Milchbetrieb in der Nähe von Kiew / Foto: © UKRAINIAN EMERGENCY SERVICE/AFP

Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Betrieb in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach Behördenangaben am Freitag vier Menschen getötet worden. "Der Feind hat ein friedliches ziviles Unternehmen der Lebensmittelindustrie angegriffen", erklärte der Gouverneur der Region Kiew, Mykola Kalaschnyk, im Onlinedienst Telegram.

Textgröße ändern:

Der Betrieb, der den Angaben zufolge vor allem Milchprodukte für Kinder herstellt, liegt demnach im Bezirk Browary. Die Behörden erklärten, in den Trümmern nach weiteren möglichen Opfern zu suchen.

Die ukrainische Armee teilte mit, sie habe in der Nacht 216 russische Drohnen registriert, von denen 198 abgefangen worden seien. Bei diesen Angriffen wurden demnach drei Menschen in den Regionen Saporischschja, Cherson und Dnipropetrowsk getötet. Bei der Drohnenattacke in Saporischschja wurden darüber hinaus 16 Menschen verletzt.

Das russische Verteidigungsministerium gab seinerseits bekannt, in der Nacht 123 ukrainische Drohnen abgeschossen zu haben, unter anderem in der Region Moskau, aber nicht in der Nähe von St. Petersburg, wo derzeit ein Wirtschaftsforum mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin stattfindet. Putin wollte am Freitag eine Rede bei dem Treffen halten.

Am Donnerstag hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem offenen Brief ein direktes Treffen mit Putin und einen Austausch aller Kriegsgefangenen vorgeschlagen. Als Ort dafür hatte Selenskyj "die Schweiz, die Türkei oder Länder in der arabischen Welt" ins Spiel gebracht. Daraufhin hatte der Kreml erklärt, Selenskyj könne "jederzeit nach Moskau kommen". US-Präsident Donald Trump hatte die Initiative Selenskyjs begrüßt.

F.Lim--TNT

Empfohlen

Bundesregierung weiter tief in Umfragekeller - AfD in neuem "Politbarometer" vorn

Die schwarz-rote Regierungskoalition aus Union und SPD verharrt dem neuem ZDF-"Politbarometer" zufolge weiter tief im Umfragekeller. 72 Prozent attestieren ihr in der am Freitag veröffentlichten Befragung der Forschungsgruppe Wahlen "eher schlechte Arbeit", nur für 24 Prozent leistet sie "eher gute". Mit Kanzler Friedrich Merz (CDU) sind lediglich 27 Prozent "eher zufrieden", 69 Prozent stellen ihm dagegen ein schlechtes Zeugnis aus.

Kritik von allen Seiten an Warkens Pflegereform - Ministerin verteidigt Pläne

Nach der Vorstellung ihrer Pläne für eine Pflegereform sieht sich Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) mit Kritik von allen Seiten konfrontiert: Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sprach am Freitag von einem "schweren Fehler". Aus dem CSU-regierten Bayern hieß es, die Reform sei "ein Schlag ins Gesicht" für alle Menschen in der Pflege. Auch der Städtetag und der Pflegerat sowie die Pflege-Arbeitgeber kritisierten die Reform. Warken dagegen verteidigte ihre Pläne.

Erstmals seit sieben Jahren: Chinas Präsident Xi will Nordkorea besuchen

Chinas Staatschef Xi Jinping will das international isolierte Nordkorea besuchen, das zuletzt mit neuen Waffentests weltweit für Besorgnis gesorgt hatte. Der Besuch solle bereits in der kommenden Woche stattfinden, verkündete am Freitag der staatliche chinesische Fernsehsender CCTV. Xi folge einer Einladung von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Es ist die erste Reise des chinesischen Präsidenten nach Pjöngjang seit sieben Jahren.

EU-Westbalkan-Gipfel am Freitag in Montenegro - Merz nimmt teil

Bei einem gemeinsamen Gipfel der EU und der Westbalkanländer am Freitag in Montenegro soll über eine engere Zusammenarbeit unter anderem in der Wirtschafts- und Sicherheitspolitik sowie in Migrationsfragen gesprochen werden. Ferner soll es bei dem Treffen in der kleinen Küstenstadt Tivat um die Perspektiven der sechs Westbalkanstaaten für einen Beitritt zur Europäischen Union gehen.

Textgröße ändern: