The National Times - Staatsmedien: Xi trifft russischen Außenminister Lawrow in Peking

Staatsmedien: Xi trifft russischen Außenminister Lawrow in Peking


Staatsmedien: Xi trifft russischen Außenminister Lawrow in Peking
Staatsmedien: Xi trifft russischen Außenminister Lawrow in Peking / Foto: © RUSSIAN FOREIGN MINISTRY/AFP

Der chinesische Präsident Xi Jinping hat chinesischen Staatsmedien zufolge den russischen Außenminister Sergej Lawrow in Peking getroffen. Xi kam mit Lawrow in der Großen Halle des Volkes in der chinesischen Hauptstadt zusammen, wie der chinesische Staatssender CCTV am Mittwoch berichtete. Lawrow hält sich zu einem zweitägigen Besuch in China auf, um die bilateralen Beziehungen auszubauen und über die Kriege im Iran und in der Ukraine zu beraten.

Textgröße ändern:

Lawrow kündigte einen Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in China noch in der ersten Hälfte des Jahres 2026 an, wie russische Staatsmedien berichteten. Zudem erklärte der russische Chefdiplomat demnach, sein Land könne die im Zuge des Iran-Krieges entstandenen Energieengpässe in China ausgleichen. "Russland kann ohne jeden Zweifel das entstandene Defizit an Ressourcen ausgleichen", sagte Lawrow bei einer Pressekonferenz in Peking. Das gelte für China und "andere Länder, die daran interessiert sind, mit uns zusammenzuarbeiten".

Am Vortag hatte Lawrow bereits den chinesischen Außenminister Wang Yi getroffen und dabei Bemühungen zur "Eindämmung" Russlands und Chinas kritisiert. Peking und Moskau sind enge wirtschaftliche und politische Partner. Seit der russischen Invasion der Ukraine 2022 sind die Beziehungen noch enger geworden.

Außerdem empfing Xi den Generalsekretär der Kommunistischen Partei Vietnams, To Lam, in der Großen Halle des Volkes, wie chinesische Staatsmedien berichteten. Trotz konkurrierender Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer versuchen die beiden Länder, ihre bereits engen Wirtschaftsbeziehungen weiter zu vertiefen.

In China waren am Dienstag noch weitere Vertreter von Ländern begrüßt worden, die vom Iran-Krieg und seinen wirtschaftlichen Auswirkungen betroffen sind, darunter Lam und der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed bin Sajed Al Nahyan. Xi traf zudem Spaniens Ministerpräsidenten Pedro Sánchez.

C.Stevenson--TNT

Empfohlen

Entlastungsprämie: Deutscher Landkreistag warnt vor zusätzlicher Last für Landkreise

In der Debatte um die abgabenfreie Entlastungsprämie in Höhe von 1000 Euro sieht der Deutsche Landkreistag Schwierigkeiten bei der Umsetzung der von der Bundesregierung am Montag präsentierten Regelung. "Der Bund hat hier eine Entlastung ins Schaufenster gestellt, die Rechnung aber ohne die Arbeitgeber gemacht", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Landkreistags, Kay Ruge, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwochsausgaben). "Diese werden nun mit entsprechenden Erwartungen ihrer Mitarbeiter konfrontiert."

Peru: Rechtsextremer Präsidentschaftskandidat fordert Annullierung der Wahl

Der rechtsextreme peruanische Präsidentschaftskandidat Rafael López Aliaga hat eine Annullierung der ersten Runde der Präsidentschaftswahl gefordert. Vor Journalisten erhob López Aliaga am Dienstag (Ortszeit) Betrugsvorwürfe, ohne Beweise vorzulegen, und forderte die Wahlkommission auf, zu "handeln, diesen gesamten Prozess für null und nichtig zu erklären oder herauszufinden, wie man das löst". Der frühere Bürgermeister von Lima befindet sich in einem engen Dreikampf um den zweiten Platz bei der Wahl am Sonntag.

Bundeskabinett berät über Entlastung für Länder und Kommunen

Das Bundeskabinett berät am Mittwoch (ab 10.00 Uhr) unter anderem über einen Gesetzentwurf zur Entlastung von Ländern und Kommunen. Laut der Vorlage des Bundesfinanzministeriums soll bis 2029 jährlich insgesamt rund eine Milliarde Euro von Seiten der Länder an finanzschwache Städte und Gemeinden fließen. Der Bund soll seinerseits die Länder entlasten.

Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe: Verteidigungsminister beraten über Ukraine-Hilfen

Gemeinsam mit seinem britischen Kollegen John Healy empfängt Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Mittwoch den ukrainischen Kollegen Mychailo Fedorow sowie Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Berlin. Anlässlich des von Deutschland und Großbritannien geleiteten 34. Treffens der Ukraine-Kontaktgruppe werden weitere Vertreter von Unterstützerstaaten des von Russland angegriffenen Landes digital an dem Treffen ab 14.30 Uhr teilnehmen. Um 16.45 Uhr ist eine gemeinsame Pressekonferenz im Bundesverteidigungsministerium geplant.

Textgröße ändern: