The National Times - Berlin: Stellvertretender FDP-Chef tritt aus Partei aus und will CDU unterstützen

Berlin: Stellvertretender FDP-Chef tritt aus Partei aus und will CDU unterstützen


Berlin: Stellvertretender FDP-Chef tritt aus Partei aus und will CDU unterstützen
Berlin: Stellvertretender FDP-Chef tritt aus Partei aus und will CDU unterstützen / Foto: © AFP/Archiv

Der stellvertretende Vorsitzende der Berliner FDP, Sebastian Czaja, tritt aus seiner Partei aus und will im Wahlkampf die CDU unterstützen. "Die Wahl im Herbst ist eine Schicksalswahl für die Hauptstadt", sagte der 42-Jährige der "Bild"-Zeitung. Bei der Abgeordnetenwahl entscheide sich, "ob im Roten Rathaus die Vernunft regiert oder Ideologen ihr Unwesen treiben und Berlin sich erneut auf das Experiment eines Linksblocks einlässt".

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Czaja war von 2006 bis 2011 und von 2016 bis 2023 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin - zuletzt als FDP-Fraktionschef. Seit der Wiederholungswahl vom 12. Februar 2023 sind die Liberalen nicht mehr im Abgeordnetenhaus vertreten. Aktuelle Umfragen zufolge könnte die FDP auch bei den Wahlen im Herbst an der Fünfprozenthürde scheitern.

Laut "Bild"-Zeitung will Czaja sich im Wahlkampf hinter den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) stellen. Der Union beitreten will er aber nach eigenen Angaben nicht. Czajas Bruder Mario Czaja ist CDU-Mitglied und sitzt für die Union im Abgeordnetenhaus. Von 2011 bis 2016 war er Berliner Gesundheitssenator.

"Ich habe sehr lange mit mir gerungen", sagte Czaja der Zeitung. Es gehe mehr als nur um die Frage, ob man als Spitzenkandidat vier oder fünf Prozent an der Wahlurne erringe. "Die Frage ist, wer kriegt den Regierungsauftrag - ein Linke-Sieg würde den Wirtschaftsstandort und Jobs gefährden und in der Stadt der Freiheit zu einer radikalen und antisemitischen Politik führen".

N.Johns--TNT

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