The National Times - Pahlavi pocht auf Sturz der iranischen Führung - Kein Frieden mit "Regime" möglich

Pahlavi pocht auf Sturz der iranischen Führung - Kein Frieden mit "Regime" möglich


Pahlavi pocht auf Sturz der iranischen Führung - Kein Frieden mit "Regime" möglich
Pahlavi pocht auf Sturz der iranischen Führung - Kein Frieden mit "Regime" möglich / Foto: © AFP

Der iranische Exil-Oppositionelle Reza Pahlavi hat die Europäer zu einer entschlosseneren Haltung gegenüber der Führung in Teheran aufgerufen. "Wenn Sie glauben, Sie könnten mit diesem Regime Frieden schließen, irren Sie sich gewaltig", sagte Pahlavi am Donnerstag bei einem Besuch in Berlin. "Es wird niemals Stabilität geben, wenn auch nur eine abgeschwächte Version dieses Systems überlebt."

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"Das Regime war noch nie so schwach wie jetzt", sagte Pahlavi. Es bestehe die einmalige Gelegenheit, "dem ein Ende zu setzen". Europa stehe vor der Wahl "zwischen einem sterbenden Regime, das uns alle gefährdet, und einem freien Iran". Es sei eine falsche Annahme, dass iranische Führungspersönlichkeiten wie Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf oder Außenminister Abbas Araghtschi "plötzlich zu Pragmatikern geworden sind".

"Je früher dieses Regime verschwunden ist, desto eher wird auch der Konflikt enden," betonte der Schah-Sohn. "Nicht durch Verhandlungen mit den Überresten dieses Regimes, sondern indem wir dem iranischen Volk helfen, dieses Regime zu überwinden."

In seinem weltweiten Werben um Unterstützung will Pahlavi am Donnerstag in Berlin mit Mitgliedern verschiedener Bundestagsfraktionen zusammentreffen, darunter auch mit dem CDU-Außenpolitiker Armin Laschet. Treffen mit Vertretern der Bundesregierung sind nicht geplant.

Laschet bezeichnete Pahlavi in der ARD als möglichen Wegbereiter eines demokratischen Übergangs im Iran. Für viele Iraner stelle er eine Alternative "zum Mullah-Regime" dar. "Ich bin überzeugt, dass er eine Person sein kann, die einen Übergang leitet", betonte Laschet.

Der Schah-Sohn wird von Teilen der iranischen Opposition unterstützt, andere kritisieren den 65-Jährigen aber unter anderem wegen seiner Nähe zu Israel. Pahlavis Vater war 1979 durch die islamische Revolution gestürzt worden und aus dem Iran geflohen. Reza Pahlavi lebt heute in den USA im Exil. Er hat sich für eine säkulare Demokratie im Iran ausgesprochen und stellt sich als Alternative für den Fall dar, dass die derzeitige Führung in Teheran stürzen sollte.

W.Baxter--TNT

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