The National Times - Kolumbiens Präsident zu Trump-Drohungen: Würde wieder zu den Waffen greifen

Kolumbiens Präsident zu Trump-Drohungen: Würde wieder zu den Waffen greifen


Kolumbiens Präsident zu Trump-Drohungen: Würde wieder zu den Waffen greifen
Kolumbiens Präsident zu Trump-Drohungen: Würde wieder zu den Waffen greifen / Foto: © AFP/Archiv

Kolumbiens Staatschef Gustavo Petro hat nach Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit einem Militäreinsatz in dem südamerikanischen Land erklärt, er würde im Notfall "wieder zu den Waffen greifen". "Ich habe geschworen, nie wieder eine Waffe anzupacken", schrieb der Ex-Guerillero am Montag im Onlinedienst X. "Aber für das Vaterland würde ich wieder zu den Waffen greifen."

Textgröße ändern:

Trump hatte nach der Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro durch das US-Militär am Samstag gesagt, Petro solle sich in Acht nehmen. Am Sonntag legte Trump noch einmal nach und behauptete, der linksgerichtete Staatschef Kolumbiens sei "ein kranker Mann, der gerne Kokain produziert und es in die USA verkauft". Ein Militäreinsatz wie in Venezuela sei auch in Kolumbien eine "gute Idee", sagte Trump.

Petro, der 2022 als erster Vertreter der Linken in Kolumbien zum Präsidenten gewählt worden war, hatte sich als Teenager der Stadtguerilla M-19 angeschlossen, die später im Zuge des Friedensabkommens von 1989 entwaffnet wurde.

G.Waters--TNT

Empfohlen

"Keine ausländischen Mächte": Lai bekräftigt Anspruch Taiwans auf Selbstbestimmung

Taiwans Präsident Lai Ching-te hat den Anspruch der von China beanspruchten Insel auf Selbstbestimmung bekräftigt. "Taiwans Zukunft darf weder von ausländischen Mächten bestimmt noch durch Angst, Spaltung oder kurzfristige Interessen in Geiselhaft genommen werden", sagte Lai am Mittwoch in einer Rede zum zweiten Jahrestag seiner Präsidentschaft. Lai äußerte sich wenige Tage nach dem Besuch von nachdem US-Präsident Donald Trump in Peking.

Vor Präsidentenwahl: Autokolonne von Senator in Kolumbien beschossen

Knapp zwei Wochen vor der Präsidentenwahl in Kolumbien ist nach Angaben von Präsident Gustavo Petro die Autokolonne eines Senators von der Regierungspartei unter Beschuss geraten. Petro erklärte im Onlinedienst X, der Angriff auf die stark gesicherte Kolonne von Senator Alexander López habe sich am Dienstag in Cauca im Südwesten des Landes ereignet. Für den Angriff machte der linksgerichtete Staatschef den Anführer einer Splittergruppe der früheren Guerrilla-Organisation Farc verantwortlich.

Xi und Putin heben bei Treffen in Peking enge Beziehungen ihrer Länder hervor

Kreml-Chef Wladimir Putin und der chinesische Staatschef Xi Jinping haben zum Auftakt ihres Treffens in Peking die enge Zusammenarbeit zwischen ihren Ländern hervorgehoben. Trotz "ungünstiger äußerer Umstände" zeichnete sich die wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder durch "eine starke, positive Dynamik" aus, sagte Putin am Mittwoch zu Xi in der Großen Halle des Volkes, wie Aufnahmen russischer Medien zeigten. "Unsere Beziehungen haben heute ein beispiellos hohes Niveau erreicht."

Trump sagt Teilnahme an G7-Gipfel in Frankreich zu

US-Präsident Donald Trump reist im Juni zum G7-Gipfel nach Frankreich. Trump werde an dem vom 15. bis 17. Juni geplanten Treffen teilnehmen, sagte ein Mitarbeiter des Weiße Hauses am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Trumps Teilnahme war zuvor nicht offiziell bestätigt worden.

Textgröße ändern: