The National Times - Neue Handelsgespräche zwischen China und USA: Peking zeigt sich zuversichtlich

Neue Handelsgespräche zwischen China und USA: Peking zeigt sich zuversichtlich


Neue Handelsgespräche zwischen China und USA: Peking zeigt sich zuversichtlich
Neue Handelsgespräche zwischen China und USA: Peking zeigt sich zuversichtlich / Foto: © AFP/Archiv

Vor dem Beginn einer neuen Verhandlungsrunde im Handelskonflikt zwischen China und den USA hat sich der chinesische Handelsminister Wang Wentao zuversichtlich gezeigt. Beide Seiten könnten "durchaus Wege finden, um die Bedenken des anderen zu zerstreuen", sagte Wang am Freitag in Peking. Die Gespräche finden in Malaysia statt, geplant sind sie nach chinesischen Angaben von Freitag bis Montag.

Textgröße ändern:

Die bisherigen vier Verhandlungsrunden hätten gezeigt, "dass China und die USA durchaus Wege finden können, um die Bedenken des anderen zu zerstreuen, gute Wege der Koexistenz zu finden und die gesunde, stabile und nachhaltige Entwicklung der chinesisch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen durch gegenseitigen Respekt und Absprachen auf Augenhöhe zu fördern", sagte Wang vor Journalisten in der chinesischen Hauptstadt. Chinas Verhandlungsführer in Malaysia ist erneut Vize-Regierungschef He Lifeng, die USA vertritt der Handelsbeauftragte Jamieson Greer.

Greer begleitet US-Präsident Donald Trump auf seiner Asienreise. Trump wird Sonntag und Montag am Gipfeltreffen der Vereinigung südostasiatischer Staaten (Asean) in Malaysia teilnehmen. Anschließend reist er nach Japan weiter. Ab Mittwoch will er am Gipfeltreffen der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in Südkorea teilnehmen. Am Rande des Apec-Gipfels will Trump am Donnerstag Chinas Staatschef Xi Jinping treffen, wie das Weiße Haus mitgeteilt hatte.

Die Spannungen zwischen den USA und China hatten nach Trumps Amtsantritt im Januar stark zugenommen. Die Länder überzogen sich gegenseitig mit Zöllen und Handelsbeschränkungen. Die Lage entspannte sich im Frühsommer wieder, es wurde über ein Abkommen verhandelt, die Zölle in der Zwischenzeit reduziert. Zuletzt standen die Zeichen aber wieder auf Sturm.

C.Blake--TNT

Empfohlen

"Zerstörende Dimension erreicht": Berliner Linke weist Antisemitismusvorwurf zurück

Die Berliner Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp hat die gegen ihre Partei nach der Abgeordnetenhauswahl erhobenen Antisemitismusvorwürfe zurückgewiesen. "Diese Vorwürfe sind keinen differenzierte Kritik, sondern haben eine zerstörende Dimension erreicht", sagte Eralp am Freitag bei einem Landesparteitag der Linken in Berlin. Sie wolle den Kampf gegen Antisemitismus stärken. "Jüdische Menschen müssen sich in unserer Stadt sicher fühlen", sagte sie.

Trump nennt Gipfel mit Xi erfolgreich und sieht Konsens bei "Superintelligenz"

US-Präsident Donald Trump hat den Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping als erfolgreich bewertet. Das Treffen sei "sehr positiv für beide Länder gewesen", sagte Trump am Freitag bei einem Tee-Empfang für Xi und dessen Ehefrau Peng Liyuan im Weißen Haus. Xi sprach von zwei weiteren möglichen Begegnungen mit Trump beim Apec-Gipfel in China im November und beim G20-Gipfel in den USA im Dezember.

Russland: Politikwissenschaftler Kynew wegen Drogenvorwürfen festgenommen

In Russland ist nach Angaben staatlicher Medien ein bekannter Politikwissenschaftler und Kommentator unter dem Vorwurf des Drogenhandels festgenommen worden. Den Berichten vom Freitag zufolge hatte ein Gericht die Festnahme von Alexander Kynew wegen Anschuldigungen des illegalen Handels und der Verbreitung von Drogen angeordnet, was in Russland mit Haftstrafen zwischen zehn und 20 Jahren belegt werden kann.

Münchner Migrationskonferenz: Pläne für Frontex-Ausbau zu "Rückführungsagentur"

Bei der am Samstag in München stattfindenden Migrationskonferenz sollen auch Gespräche über eine Erweiterung des Mandats der Grenzschutzagentur Frontex für Rückführungen geführt werden. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) plane, Frontex "zu einer Grenzschutz- und echten Rückführungsagentur" zu machen, sagte eine Sprecherin seines Ministeriums am Freitag auf AFP-Anfrage. Zuerst hatte der "Münchner Merkur" über die Pläne berichtet.

Textgröße ändern: