The National Times - Grundstein für erstes Volkswagen-Batteriezellwerk in Salzgitter gelegt

Grundstein für erstes Volkswagen-Batteriezellwerk in Salzgitter gelegt


Grundstein für erstes Volkswagen-Batteriezellwerk in Salzgitter gelegt
Grundstein für erstes Volkswagen-Batteriezellwerk in Salzgitter gelegt / Foto: © AFP/Archiv

Volkswagen hat am Donnerstag in Salzgitter feierlich den Grundstein für seine erste Batteriezellfabrik gelegt. Nach der Blaupause des neuen Werks in der niedersächsischen Stadt will der Autobauer nach eigenen Angaben insgesamt sechs Fabriken allein in Europa errichten. Perspektivisch könnten zudem weitere in Nordamerika hinzukommen. In seiner Festrede sprach Kanzler Olaf Scholz (SPD) von einem "neuen Kapitel des Fortschritts" bei der Transformation hin zu einer klimaneutralen Industrie und Gesellschaft.

Textgröße ändern:

Von Salzgitter aus will der Volkswagen-Konzern die gesamte konzerneigene Entwicklung und Serienproduktion von Batterien für Elektroautos steuern, die in einem neuen eigenen Unternehmen mit dem Namen PowerCo gebündelt wurde. Bestandteil des Komplexes in Salzgitter ist auch die erste von sechs baugleichen Batteriezellfabriken, die Volkswagen europaweit bauen will. Das als sogenannte Gigafactory bezeichnete Werk soll 2025 starten.

Ein weiteres Batteriezellwerk entsteht im spanischen Valencia, Standorte für weitere drei identische Produktionsstätten werden nach Konzernangaben bereits sondiert. PowerCo soll bis 2030 gemeinsam mit Partnern insgesamt rund 20 Milliarden Euro in den Aufbau des Geschäftsfelds investieren und allein in Europa 20.000 Menschen beschäftigen. Das Unternehmen soll dabei entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Batteriezellfertigung tätig sein, die als eine Schlüsseltechnologie für die Elektromobilität gilt.

N.Roberts--TNT

Empfohlen

Keine Fortschritte bei Haushaltsverhandlungen auf EU-Gipfel

Nach stundenlanger, heftiger Diskussion haben die Staats- und Regierungschefs der EU ihre Verhandlungen über den nächsten Sieben-Jahre-Haushalt der EU ohne Ergebnis vertagt. Bei der "kontroversen" Debatte am Donnerstag in Brüssel seien die unterschiedlichen Positionen aufeinandergetroffen, verlautete aus deutschen Regierungskreisen. Am Rande des Treffens erzielten Deutschland und Frankreich allerdings eine vorläufige Einigung, die das sogenannte Verbrenner-Aus kippen könnte.

Bundestag billigt Einsetzung von internationaler Schadenersatzkommission für die Ukraine

Der Bundestag hat die Einsetzung einer internationalen Kommission gebilligt, die über Schadenersatzansprüche der von Russland angegriffenen Ukraine entscheiden soll. Das Plenum stimmte am Donnerstagabend mit den Stimmen von Union, SPD, Grünen und Linke für das im vergangenen Jahr von 34 Staaten und der EU vereinbarte Vorhaben.

Opfer von Straftaten sollen in Gerichtsverfahren mehr Unterstützung bekommen

Opfer schwerer Straftaten sollen in Strafverfahren mehr Unterstützung bekommen. Der Bundestag beschloss dazu am Donnerstagabend einen entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung. Dabei geht es vor allem um den Zugang zu psychosozialer Prozessbegleitung. Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Behinderungen, die Opfer schwerer Straftaten geworden sind, sollen künftig von Amts wegen eine solche Beratung erhalten. Sie müssten dann keinen Antrag mehr stellen.

Huthi-Miliz greift Regierungssitz in Aden an - Mindestens vier Tote

Die pro-iranische Huthi-Miliz hat den Sitz der international anerkannten Regierung im jemenitischen Aden mit Raketen angegriffen und dabei mindestens vier Menschen getötet. Aus Regierungskreisen verlautete gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass mindestens zehn weitere Menschen verletzt worden seien. Regierungschef Schaja Mohsen Sindani habe sich während des Angriffs im Präsidentenpalast befunden, sei aber unverletzt, sagte ein Minister.

Textgröße ändern: