The National Times - Grundstein für erstes Volkswagen-Batteriezellwerk in Salzgitter gelegt

Grundstein für erstes Volkswagen-Batteriezellwerk in Salzgitter gelegt


Grundstein für erstes Volkswagen-Batteriezellwerk in Salzgitter gelegt
Grundstein für erstes Volkswagen-Batteriezellwerk in Salzgitter gelegt / Foto: © AFP/Archiv

Volkswagen hat am Donnerstag in Salzgitter feierlich den Grundstein für seine erste Batteriezellfabrik gelegt. Nach der Blaupause des neuen Werks in der niedersächsischen Stadt will der Autobauer nach eigenen Angaben insgesamt sechs Fabriken allein in Europa errichten. Perspektivisch könnten zudem weitere in Nordamerika hinzukommen. In seiner Festrede sprach Kanzler Olaf Scholz (SPD) von einem "neuen Kapitel des Fortschritts" bei der Transformation hin zu einer klimaneutralen Industrie und Gesellschaft.

Textgröße ändern:

Von Salzgitter aus will der Volkswagen-Konzern die gesamte konzerneigene Entwicklung und Serienproduktion von Batterien für Elektroautos steuern, die in einem neuen eigenen Unternehmen mit dem Namen PowerCo gebündelt wurde. Bestandteil des Komplexes in Salzgitter ist auch die erste von sechs baugleichen Batteriezellfabriken, die Volkswagen europaweit bauen will. Das als sogenannte Gigafactory bezeichnete Werk soll 2025 starten.

Ein weiteres Batteriezellwerk entsteht im spanischen Valencia, Standorte für weitere drei identische Produktionsstätten werden nach Konzernangaben bereits sondiert. PowerCo soll bis 2030 gemeinsam mit Partnern insgesamt rund 20 Milliarden Euro in den Aufbau des Geschäftsfelds investieren und allein in Europa 20.000 Menschen beschäftigen. Das Unternehmen soll dabei entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Batteriezellfertigung tätig sein, die als eine Schlüsseltechnologie für die Elektromobilität gilt.

N.Roberts--TNT

Empfohlen

Mindestens 13 Tote bei israelischen Angriffen im Süden des Libanon

Trotz der derzeit geltenden Waffenruhe hat Israel am Freitag neue Angriffe auf Ziele im Libanon geflogen. Dabei wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums im Süden des Landes mindestens 13 Menschen getötet, darunter ein Kind. Die israelische Armee hatte vor den Angriffen auf die Stadt Habbusch die Bewohner zur Evakuierung aufgefordert.

Rheinland-Pfalz: Landesparteitage von CDU und SPD stimmen über Koalitionsvertrag ab

Rund sechs Wochen nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz stimmen am Samstag CDU und SPD auf Landesparteitagen über den ausgehandelten Koalitionsvertrag ab. Die CDU-Basis trifft sich in Mainz, die SPD in Nieder-Olm (jeweils 10.00 Uhr). Der designierte Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) und der bisherige Amtsinhaber Alexander Schweitzer (SPD) hatten am Donnerstag in Mainz das gemeinsame Papier vorgestellt, das unter anderem mehr Stellen bei der Polizei und ein verbindliches Kindergartenjahr vorsieht.

USA kündigen Abzug von rund 5000 US-Soldaten aus Deutschland an

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat nach Angaben seines Ministeriums den Abzug von rund 5000 Soldaten aus Deutschland binnen eines Jahres angeordnet. "Wir gehen davon aus, dass der Abzug in den kommenden sechs bis zwölf Monaten abgeschlossen sein wird", erklärte Pentagon-Sprecher Sean Parnell am Freitag (Ortszeit) weiter in einer Stellungnahme. Derzeit sind mehr als 35.000 US-Soldaten in Deutschland stationiert - mehr als in jedem anderen europäischen Land.

Trump weist neuen Vorschlag des Iran zurück - "USS Gerald R. Ford" verlässt Golfregion

US-Präsident Donald Trump hat einen neuen Verhandlungsvorschlag aus dem Iran zurückgewiesen. "Im Moment bin ich nicht zufrieden mit ihrem Angebot", sagte Trump am Freitag vor Journalisten. Zuvor hatte die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna berichtet, dass Teheran einen neuen Vorschlag zur Wiederaufnahme der ins Stocken geratenen Verhandlungen mit den USA vorgelegt habe. Der Vorschlag sei an den Vermittler Pakistan übermittelt worden. Details wurden nicht genannt.

Textgröße ändern: