The National Times - Britische Rechtspopulisten akzeptieren nun auch Spenden in Kryptowährung

Britische Rechtspopulisten akzeptieren nun auch Spenden in Kryptowährung


Britische Rechtspopulisten akzeptieren nun auch Spenden in Kryptowährung
Britische Rechtspopulisten akzeptieren nun auch Spenden in Kryptowährung / Foto: © AFP/Archiv

Als erste politische Partei Großbritanniens nimmt die rechtspopulistische Reform UK seit Freitag auch Parteispenden in Kryptowährung an. Wie der britische Zahlungsdienst Radom erklärte, ging die Formation des früheren Brexit-Vorkämpfers Nigel Farage als erste größere Partei Europas diesen Schritt. Farage hatte die Öffnung für Krypto-Spenden am Donnerstag auf einer Konferenz zur Kryptowährung Bitcoin angekündigt.

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Farage sagte, Reform UK könne Spenden in Bitcoin und anderen Kryptowährungen nunmehr von rechtmäßigen britischen Spendern annehmen. Auf der Website der Partei waren Spenden per Kryptowährung am Freitag bereits möglich.

Der 61-jährige Farage hat für den Fall einer Regierungsbeteiligung eine "Kryptorevolution" für Großbritannien versprochen. Diese soll unter anderem eine nationale Bitcoin-Reserve umfassen, nach dem Vorbild eines Vorhabens des rechtspopulistischen US-Präsidenten Donald Trump. Auch die regierende Labour-Partei plant, Großbritannien zu einer Führungsnation bei Kryptowährungen zu machen.

Finanzanalysten sehen bei Zahlungen in Kryptowährungen Missbrauchsrisiken, da es an Transparenz mangelt. "Jeder kann Kryptospenden erhalten, da Kryptowährungen keine Bankgenehmigung erfordern", sagte Larisa Yarovaya, Professorin für Finanzwissenschaften, der Nachrichtenagentur AFP. Dadurch erhielten auch Menschen Zugang zu Finanzdienstleisungen, die keinen Zugang zu Banken haben.

T.F.Russell--TNT

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