The National Times - Presse: Trumps Sicherheitsberater nutzte Privatmail für vertrauliche Botschaften

Presse: Trumps Sicherheitsberater nutzte Privatmail für vertrauliche Botschaften


Presse: Trumps Sicherheitsberater nutzte Privatmail für vertrauliche Botschaften
Presse: Trumps Sicherheitsberater nutzte Privatmail für vertrauliche Botschaften / Foto: © AFP/Archiv

In der Affäre um Sicherheitslücken in der US-Regierung gerät der Nationale Sicherheitsberater von Präsident Donald Trump, Michael Waltz, erneut unter Druck. Nach Informationen der "Washington Post" vom Dienstag sollen Waltz und ein hochrangiger Mitarbeiter ihre privaten Konten beim Email-Dienst Gmail für den Austausch vertraulicher Informationen genutzt haben. Emails gelten als nicht sicher, da sie leicht abgefangen und mitgelesen werden können.

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Der Zeitung zufolge ließ sich Waltz seinen offiziellen Terminkalender und andere Arbeitsdokumente an sein privates Konto bei dem Email-Dienst von Google schicken. Sein Mitarbeiter soll sich demnach sogar über militärische Stellungen und Waffensysteme per Gmail ausgetauscht haben. Die "Washington Post" beruft sich auf anonyme Regierungsquellen.

Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats, Brian Hughes, wies die Vorwürfe zurück. Waltz habe niemals als geheim eingestuftes Material über sein privates Email-Konto oder eine andere unsichere Plattform geteilt, erklärte er.

Waltz sieht sich bereits in der Affäre um den Messengerdienst Signal mit Rücktrittsforderungen der Opposition konfrontiert. Trumps Nationaler Sicherheitsberater hatte Ende März die Verantwortung dafür übernommen, dass ein Journalist in einen Gruppenchat ranghoher Regierungsvertreter zu Angriffsplänen gegen die pro-iranische Huthi-Miliz im Jemen eingeladen worden war. Trump spielte den Vorfall danach herunter und sprach von einer "Hexenjagd" gegen Regierungsmitglieder.

F.Harris--TNT

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