The National Times - Umfrage: Knapp die Hälfte der Deutschen mit Scholz unzufrieden

Umfrage: Knapp die Hälfte der Deutschen mit Scholz unzufrieden


Umfrage: Knapp die Hälfte der Deutschen mit Scholz unzufrieden
Umfrage: Knapp die Hälfte der Deutschen mit Scholz unzufrieden / Foto: © AFP/Archiv

Die Unzufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wächst. In einer Erhebung des Meinungsforschungsunternehmens Insa für die "Bild am Sonntag" gaben 49 Prozent der Teilnehmenden an, sie seien mit Scholz' Arbeit unzufrieden, wie die Zeitung am Sonntag berichtete. Das ist demnach der höchste Unzufriedenheitswert in dieser Umfrage seit Scholz' Amtsantritt im Dezember.

Textgröße ändern:

Zufrieden mit dem Kanzler äußern sich aktuell 38 Prozent. Mit der Arbeit der Bundesregierung insgesamt sind der Umfrage zufolge 55 Prozent unzufrieden und 35 Prozent zufrieden.

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden 26 Prozent der Teilnehmenden der Union ihre Stimme geben, für die SPD würden sich 25 Prozent entscheiden. Beide Werte sind im Vergleich zur Erhebung der Vorwoche unverändert.

Die Grünen kommen aktuell auf 17 Prozent (plus eins), die FDP bleibt bei zehn Prozent und auch die AfD liegt bei zehn Prozent (minus eins). Die Linke kommt auf fünf Prozent (plus eins).

Für die Sonntagsfrage hatte Insa im Auftrag der "Bild am Sonntag" von Montag bis Donnerstag 1402 Menschen befragt. Zur Zufriedenheit mit Scholz und der Regierung wurden am Donnerstag 1002 Menschen befragt.

cne/jes

S.Arnold--TNT

Empfohlen

Zentralrat: Linkspartei "bietet Judenhass ein Zuhause"

Nach dem jüngsten Beschluss der Linkspartei Niedersachsen zur Ablehnung des Zionismus hat der Zentralrat der Juden der Partei Antisemitismus vorgeworfen. "Dem Judenhass, den sie in zahlreichen Lippenbekenntnissen von sich gewiesen hat, bietet die Linkspartei damit ein Zuhause", sagte Zentralratspräsident Josef Schuster der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) vom Mittwoch. Die "demonstrative Ablehnung" des jüdischen Staates sei "ein Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht des jüdischen Volkes".

Grüne dringen angesichts hoher Energiepreise auf rasche Entlastungen

Die Grünen dringen angesichts der hohen Energiepreise auf rasche Entlastungen für die Bürgerinnen und Bürger. Parlamentsgeschäftsführerin Irene Mihalic warnte am Mittwoch zugleich die Bundesregierung davor, Abhängigkeiten von fossilen Energieträgern wieder zu verstärken. Die Regierungspläne zum Umgang mit den hohen Preisen für Öl und Gas kritisierte Mihalic als unzureichend.

Mehr Menschen beginnen Pflegeausbildung: Zahl steigt 2025 auf rund 64.000

Im vergangenen Jahr haben mehr Menschen in Deutschland eine Pflegeausbildung im Gesundheitssektor begonnen. Die Zahl neuer Ausbildungsverträge stieg im Vergleich zum Vorjahr 2024 um acht Prozent oder 4900 auf rund 64.300, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Insgesamt befanden sich Ende des vergangenen Jahres demnach rund 158.000 Menschen in einer laufenden Ausbildung zur Pflegefachkraft. Dazu kamen weitere 1800 Studierende.

Irans getöteter Sicherheitschef Laridschani soll am Vormittag beigesetzt werden

Der von der israelischen Armee getötete iranische Sicherheitschef Ali Laridschani soll am Mittwoch beigesetzt werden. Wie die Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim am Mittwoch meldeten, soll die Beisetzung um 11.30 Uhr MEZ in der Hauptstadt Teheran erfolgen. Auch der getötete Anführer der für die innere Sicherheit im Iran zuständigen Basidsch-Miliz, Gholamresa Soleimani, soll dann den Angaben zufolge beigesetzt werden.

Textgröße ändern: