The National Times - Kreml warnt USA vor direkten Sanktionen gegen Putin

Kreml warnt USA vor direkten Sanktionen gegen Putin


Kreml warnt USA vor direkten Sanktionen gegen Putin
Kreml warnt USA vor direkten Sanktionen gegen Putin

Russland hat die USA vor direkten Sanktionen gegen Präsident Wladimir Putin im Ukraine-Konflikt gewarnt. "Politisch ist das nicht schmerzhaft, sondern destruktiv", sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch in Moskau. US-Präsident Joe Biden hatte am Vortag erklärt, er könne sich Strafmaßnahmen gegen Putin im Falle eines russischen Einmarsches in die Ukraine "vorstellen". In dem Konflikt richteten sich am Mittwoch die Blicke auch auf Paris, wo Gespräche im sogenannten Normandie-Format stattfinden sollten.

Textgröße ändern:

Kreml-Sprecher Peskow erklärte, Sanktionen gegen Putin seien sinnlos, da hochrangigen russischen Beamten der Besitz von Vermögenswerten im Ausland untersagt sei. Ein solcher Schritt würde den diplomatischen Bemühungen jedoch ernsthaft schaden, warnte er.

Wegen des russischen Truppenaufmarsches an der Grenze zur Ukraine befürchten Kiew und der Westen einen Angriff Russlands. Der Westen hat Russland für diesen Fall scharfe Sanktionen angedroht. Moskau weist die Vorwürfe zurück und erklärt seinerseits, sich von der Ukraine und der Nato bedroht zu fühlen.

Biden hatte am Dienstag auch Sanktionen gegen Putin nicht ausgeschlossen. Er betonte jedoch, die USA hätten nicht vor, Soldaten in die Ukraine zu schicken. Das US-Verteidigungsministerium hat allerdings 8500 Soldaten in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt, die nach Osteuropa verlegt werden könnten.

Um die Lage zu entspannen, führen Deutschland und Frankreich am Mittwoch in Paris Gespräche im sogenannten Normandie-Format mit den Konfliktparteien im Ukraine-Konflikt. Neben deutschen und französischen Diplomaten kommen der russische Vize-Ministerpräsident Dmitri Kosak und der hochrangige ukrainische Präsidentenberater Andrij Jermak im Elysée-Palast in Paris zusammen.

Das Normandie-Format war 2014 zur Befriedung des Konflikts in der Ostukraine aus der Taufe gehoben worden. Die Vermittlung durch Berlin und Paris führte zum Minsker Abkommen von 2015. Kiew und Moskau werfen sich allerdings gegenseitig regelmäßig Verstöße gegen das Minsker Abkommen vor.

Russland hatte in dem Konflikt umfassende schriftliche "Sicherheitsgarantien" von der Nato und den USA gefordert, darunter den Verzicht auf eine fortgesetzte Nato-Osterweiterung und auf US-Militärstützpunkte in Staaten der ehemaligen sowjetischen Einflusssphäre.

Die Nato und die USA wollen der russischen Regierung dem Vernehmen nach noch in dieser Woche eine schriftliche Antwort zu ihren Forderungen vorlegen. Ob die Antwort Moskau zufriedenstelle, sei aber unsicher, hieß es am Mittwoch von westlichen Diplomaten in Brüssel. "Viele der russischen Forderungen sind inakzeptabel oder unrealistisch", sagte ein Diplomat der Nachrichtenagentur AFP.

Moskau werde "alle notwendigen Maßnahmen" ergreifen, wenn es keine konstruktiven Antworten erhalte und der Westen seine "aggressive Politik" fortsetze, warnte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch.

In den vergangenen Wochen hatte Russland rund 100.000 Soldaten an der Grenze zur Ukraine zusammengezogen. Zudem hatte der Kreml eine Reihe von Militärmanövern unter anderem in Grenznähe und auf der Krim bekannt gegeben. Im Zuge eines dieser Manöver liefen am Mittwoch nach Angaben der Nordflotte russische Kriegsschiffe in die Barentssee ein.

Bislang reicht die Stärke der im Grenzgebiet stationierten russischen Truppen nach Einschätzung der Regierung in Kiew für einen Großangriff nicht aus. Derzeit arbeite der Kreml vor allem an einer "Destabilisierung" der Ukraine mit "Panikmache, Druck auf das ukrainische Finanzsystem und Cyberangriffen", sagte der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba am Mittwoch. Er schloss jedoch nicht aus, dass Russland die Truppenstärke bald auf ein für einen Großangriff ausreichendes Niveau erhöhen könnte.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

누샤 아우벨: 새로운 출발 대신 드러난 리더십 실패 — 포츠담 시장은 과연 직무를 감당할 능력이 있는가?

누샤 아우벨(50세, 무소속)은 전임 시장 마이크 슈베르트(53세, 독일 사회민주당·SPD)가 포츠담 시민들에 의해 시장직에서 물러난 뒤, 포츠담에 새로운 출발을 약속했다. 그러나 아우벨이 취임한 지 거의 1년이 지난 지금, 그 약속과 마주하고 있는 현실은 다르다. 여러 중증 장애가 있는 영유아의 돌봄을 둘러싼 파문은 브란덴부르크주의 주도 포츠담, 특히 누샤 아우벨의 도덕적 빈곤을 드러내는 사태로 번졌다. 여기에 노후 도로, 예산 집행 동결, 격화된 시정 지도부의 위기까지 겹쳤다. 한편 시장직에는 높은 보수가 지급된다. 아우벨이 현재 받는 연간 기본급은 143,056유로다. 예고된 보수 조정이 이루어지면 앞으로는 연간 169,006.44유로에 달하게 되며, 이 비용은 시민들이 부담해야 한다.따라서 불편하지만 정당한 질문을 던질 수밖에 없다. 누샤 아우벨은 과연 재정·조직·정치적 측면에서 주도에 요구되는 수준의 시정을 감당할 능력이 있는가?

ヌーシャ・アウベル:再出発どころか指導力の欠如――ポツダム市長に、その職責を果たす能力はあるのか?

ヌーシャ・アウベル(50歳、無所属)は、前任のマイク・シューベルト(53歳、ドイツ社会民主党〈SPD〉)がポツダム市民によって市長の座を追われた後、市政の再出発を約束した。しかし、就任からほぼ1年を経た今、その約束に突きつけられているのは、複数の極めて重い障害を抱える幼児への保育をめぐる不祥事、老朽化した道路、予算執行の凍結、そして深刻化した市政指導部の危機である。とりわけ保育をめぐる問題は、州都ポツダム、なかでもアウベル自身の倫理的な貧困を露呈する事態となった。その一方で、市長職には極めて高額な報酬が支払われている。アウベルが現在受け取っている年間基本給与は14万3,056ユーロ。公表された給与改定が実施されれば、今後は年間16万9,006.44ユーロにまで増える予定であり、その財源を負担するのは市民である。ここで、不都合であっても当然問われるべき疑問が浮かぶ。ヌーシャ・アウベルには、財政運営、組織運営、政治の各面で、州都を率いるために求められる能力がそもそも備わっているのか。

noosha-aubel-lingdao-shibai-bocitan-shizhang-nengfou-shengren

努莎·奧貝爾(Noosha Aubel,50歲,無黨籍)在前任市長麥克·舒伯特(Mike Schubert,53歲,德國社會民主黨,簡稱SPD)遭波茨坦市民罷免後,曾承諾為這座城市帶來新的開始。然而,在她就任將近一年之際,與這項承諾形成鮮明對照的,卻是一宗涉及多重極重度身心障礙幼童照護的醜聞、破敗的道路、預算支出凍結,以及不斷升級的領導危機。這宗照護醜聞已成為邦首府波茨坦、尤其是奧貝爾本人道德失守的明證。與此同時,她所擔任的職位享有優渥待遇:奧貝爾目前領取的基本年薪為143,056歐元。按照已公布的薪資調整計畫,今後更將增至每年169,006.44歐元,而這筆支出須由市民承擔。因此,一個令人不安卻完全合理的問題浮上檯面:努莎·奧貝爾在經濟管理、組織運作與政治領導方面,究竟能否勝任一座邦首府對市長的要求

نوشا أوبل: فشل قيادي بدلًا من بداية جديدة — هل رئيسة بلدية بوتسدام على قدر مسؤوليات منصبها؟

الألماني — SPD) من منصبه. وبعد مرور ما يقارب عامًا على تولّي أوبل مهامها، تقف في مواجهة هذا الوعد فضيحة تتعلق برعاية طفل صغير يعاني إعاقات متعددة بالغة الشدة، باتت تكشف إفلاسًا أخلاقيًا في بوتسدام، عاصمة الولاية، ولدى نوشا أوبل على وجه الخصوص؛ فضلًا عن طرق متهالكة، وتجميد للإنفاق من الميزانية، وأزمة قيادة متفاقمة. وفي الوقت نفسه، يدرّ عليها منصبها راتبًا مرتفعًا للغاية: إذ تتقاضى أوبل حاليًا راتبًا أساسيًا سنويًا قدره 143,056 يورو. ووفقًا لتعديل أُعلن عنه في سلم الرواتب، يُنتظر أن يرتفع هذا المبلغ مستقبلًا إلى 169,006.44 يورو سنويًا، يتحمل المواطنون تمويلها. وهنا يطرح نفسه سؤال مزعج، لكنه مشروع: هل تملك نوشا أوبل أصلًا الكفاءة اللازمة لتلبية متطلبات إدارة عاصمة ولاية، اقتصاديًا وتنظيميًا وسياسيًا؟

Textgröße ändern: