The National Times - SPD erringt bei Landtagswahl im Saarland absolute Mehrheit - CDU stürzt ab

SPD erringt bei Landtagswahl im Saarland absolute Mehrheit - CDU stürzt ab


SPD erringt bei Landtagswahl im Saarland absolute Mehrheit - CDU stürzt ab
SPD erringt bei Landtagswahl im Saarland absolute Mehrheit - CDU stürzt ab

Die SPD hat bei der Landtagswahl im Saarland am Sonntag die absolute Mehrheit geholt. Im Landtag in Saarbrücken ist die Partei dem vorläufigen amtlichen Endergebnis zufolge künftig mit 29 der 51 Sitze vertreten, die CDU hat 19 Mandate und die AfD drei. Grüne, FDP und Linke verpassten demnach den Einzug in das Parlament - die Landeswahlleitung wies aber darauf hin, dass sich beim amtlichen Endergebnis noch leichte Abweichungen ergeben könnten.

Textgröße ändern:

Die SPD mit Spitzenkandidatin Anke Rehlinger kam auf 43,5 Prozent der Stimmen - ein deutlichen Plus von 13,9 Prozentpunkten gegenüber der Landtagswahl 2017. Die CDU des bisherigen Ministerpräsidenten Tobias Hans fuhr einen Verlust von 12,2 Prozentpunkten ein und holte noch 28,5 Prozent. Als dritte Partei ist die AfD im Landtag, die leichte Verluste verzeichnete und 5,7 Prozent der Stimmen holte.

Bei den Grünen war es extrem knapp: Sie scheiterten mit 4,995 Prozent an der Fünfprozenthürde. Die FDP scheiterte mit 4,8 Prozent, die Linke - bisher Oppositionsführerin - mit 2,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag mit 61,4 Prozent ganze 8,3 Punkte niedriger als bei der Landtagswahl 2017.

D.Cook--TNT

Empfohlen

Nach Burnham-Abschied: Bev Craig ist neue Bürgermeisterin von Manchester

Nach dem Abschied von Andy Burnham ist Bev Craig zur neuen Bürgermeisterin des Großraums Manchester in Nordwestengland gewählt worden. Wie ihr Vorgänger, der neue britische Premierminister, gehört Craig der Labour-Partei an. Die Vorsitzende des Stadtrats der Stadt Manchester setzte sich gegen die Kandidatin der rechtspopulistischen Reform UK, Sian Astley, deutlich durch.

Kolumbien: Elf Verletzte bei Sprengstoffanschlag

Sechs Tage vor der Vereidigung des neuen kolumbianischen Präsidenten Abelardo de la Espriella sind in dem südamerikanischen Land bei einem Sprengstoffanschlag mindestens elf Menschen verletzt worden. Ein mit Sprengsätzen ausgerüsteter Lkw detonierte am Samstag vor einer Polizeiwache in der ostkolumbianischen Stadt Cucutá nahe der Grenze zu Venezuela, wie die Behörden mitteilten.

Pro Asyl fordert dauerhaftes Bleiberecht für jesidische Geflüchtete

Anlässlich des zwölften Jahrestages des Völkermords an Jesidinnen und Jesiden im Nordirak hat die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl ein dauerhaftes Bleiberecht für jesidische Geflüchtete in Deutschland verlangt. Bis dies auf Bundesebene verankert sei, müsse zumindest ein genereller Abschiebestopp gelten, verlangte die Organisation am Samstag in Berlin. Gedenkreden allein reichten als Schutz für die Opfer des Genozids nicht aus.

Trump droht Iran mit neuen heftigen Angriffen - Teheran warnt US-Verbündete

Im Iran-Krieg stehen die Zeichen auf eine nochmalige Eskalation: US-Präsident Donald Trump hat Teheran mit neuen heftigen Angriffen gedroht. "Wir werden ihn ganz hart angehen", sagte Trump bei einer Kabinettssitzung in Camp David über den Iran. Das iranische Militär warnte am Samstag die Verbündeten Washingtons vor den "Flammen des Krieges". US-Vertretungen in mehreren Hauptstädten riefen US-Bürger auf, eine Ausreise aus der Region zu erwägen.

Textgröße ändern: