The National Times - Schweizer Regierung genehmigt Ausfuhr von 25 Leopard-2-Kampfpanzern nach Deutschland

Schweizer Regierung genehmigt Ausfuhr von 25 Leopard-2-Kampfpanzern nach Deutschland


Schweizer Regierung genehmigt Ausfuhr von 25 Leopard-2-Kampfpanzern nach Deutschland
Schweizer Regierung genehmigt Ausfuhr von 25 Leopard-2-Kampfpanzern nach Deutschland / Foto: © AFP/Archiv

Die Schweizer Regierung hat die Ausfuhr von 25 Kampfpanzern vom Typ Leopard 2 zurück nach Deutschland genehmigt. Der Schweizer Bundesrat erklärte am Mittwoch, er habe grünes Licht für das Gesuch für die Ausfuhr der Kampfpanzer des Typs Leopard 2 A4 nach Deutschland zum Kauf durch das Herstellerunternehmen Rheinmetall Landsysteme GmbH gegeben. Deutschland sicherte demnach zu, die Panzer nicht an die Ukraine abzugeben.

Textgröße ändern:

Den Angaben zufolge sollen die Panzer in Deutschland oder bei anderen Nato- oder EU-Partnern bleiben. Dieser Aspekt habe eine große Rolle bei der Entscheidung gespielt, teilte der Schweizer Bundesrat weiter mit.

Im Februar hatte Berlin Bern um den Verkauf von stillgelegten Leopard-2-Panzern an den deutschen Hersteller Rheinmetall gebeten. Das Parlament der Schweiz gab im September grünes Licht für den Rückverkauf.

Die Schweiz verbietet den Transfer von militärischer Ausrüstung in ein Kriegsland. Daher hatte Berlin versichert, dass die Panzer nicht an die von Russland angegriffene Ukraine abgegeben werden.

Die Neutralität der Schweiz hatte zu Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine im Februar vergangenen Jahres heftige Debatten in dem Alpenland ausgelöst. Die Schweiz, die kein EU-Mitglied ist, übernahm etwa die von Brüssel gegen Moskau verhängten Sanktionen, pochte aber auf ihre militärische Neutralität.

S.Collins--TNT

Empfohlen

Hacker greifen Dänemarks Melderegister an - Daten von 8,8 Millionen Menschen betroffen

Dänemarks Digitalministerin spricht von einem "äußerst schwerwiegenden Vorfall": Hacker haben das zentrale Melderegister des Landes angegriffen und sich Zugriff auf die Daten von 8,8 Millionen Menschen verschafft. Ministerin Christina Egelund erklärte am Montag, das gesamte Ausmaß des Angriffs müsse noch erfasst werden. Die Unbekannten erlangten unter anderem Zugriff auf Namen, Adressen und Sozialversicherungsnummern von registrierten lebenden und verstorbenen Menschen. Insgesamt enthält das Register Daten von rund elf Millionen Menschen.

Bosnisch-serbischer Hardliner Dodik erklärt seine Partei zum Wahlsieger - Dank an Trump und Putin

Die Partei des abgesetzten bosnischen Serbenführers Milorad Dodik hat bei den Wahlen in Bosnien-Herzegowina offensichtlich ihre Macht erhalten können - sowohl in der Teilrepublik Srpska als auch im dreiköpfigen Staatspräsidium des Zentralstaats. "Ich erkläre, dass wir gewonnen haben", sagte der nationalistische Hardliner am Sonntag vor Unterstützern in Banja Luka. Dabei dankte er US-Präsident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin. Die Wahlbeteiligung lag deutlich niedriger als bei den vorherigen Wahlen.

Linke zieht gegen Ministerin Reiche vor das Bundesverfassungsgericht

Die Linkspartei zieht im Streit um eine Äußerung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) vor das Bundesverfassungsgericht. Anlass für die Klage ist eine Äußerung, die Reiche auf der offiziellen Seite des Ministeriums im Onlinedienst Instagram gepostet hatte: "Antisemitismus und Enteignung gefährden Deutschland und die Wirtschaft." Die Berliner Linke sieht darin eine Verletzung des Neutralitätsgebots des Ministeriums und klagte auf Unterlassung. Ein Sprecher Reiches bestätigte am Montag, dass ein Eilantrag beim Bundesverfassungsgericht eingegangen und an das Ministerium weitergeleitet worden sei.

Strafbarkeit von Leugnung des Existenzrechts Israels: Hessen pocht auf Gesetz

Hessens Landesregierung hat einen neuen Anlauf genommen, um die Leugnung des Existenzrechts Israels unter Strafe zu stellen. Das Bundesland sieht sich dabei durch ein neues Rechtsgutachten bestätigt, das am Montag in Berlin vorgestellt wurde. Das Gutachten habe die von der Bundesregierung vorgebrachten verfassungsrechtliche Bedenken "klar widerlegt", sagte der hessische Justizminister Christian Heinz (CDU) bei der Vorstellung.

Textgröße ändern: