The National Times - Deutschland und Israel vereinbaren engen Austausch zum Ukraine-Krieg

Deutschland und Israel vereinbaren engen Austausch zum Ukraine-Krieg


Deutschland und Israel vereinbaren engen Austausch zum Ukraine-Krieg
Deutschland und Israel vereinbaren engen Austausch zum Ukraine-Krieg

In einem kurzfristig anberaumten Treffen haben sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und der israelische Ministerpräsident Naftali Bennett über den Ukraine-Krieg ausgetauscht. Wie Regierungssprecher Steffen Hebestreit in der Nacht zum Sonntag mitteilte, informierte Bennett den Kanzler bei einem 90-minütigen Gespräch in Berlin über die Ergebnisse einer Unterredung, die er am Samstag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau gehabt hatte.

Textgröße ändern:

Scholz und Bennett hätten vereinbart, "in der Angelegenheit weiterhin eng in Kontakt zu bleiben - gemeinsames Ziel bleibe es, den Krieg in der Ukraine so schnell wie irgend möglich zu beenden", hieß es in der Erklärung.

Bennett war am Samstag überraschend als Vermittler im Ukraine-Konflikt nach Moskau gereist und hatte dort drei Stunden lang mit Putin gesprochen. Nach Angaben eines israelischen Regierungssprechers informierte Bennett nach dem Treffen den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Anschließend flog er nach Berlin.

Der ukrainische Präsident Selenskyj hatte Bennett kürzlich um Vermittlung gebeten. Israel unterhält gute Beziehungen sowohl zur Ukraine als auch zu Russland, das am 24. Februar einen Angriffskrieg auf die Ukraine gestartet hatte.

L.Johnson--TNT

Empfohlen

Nach Hubschrauber-Abschuss: USA und Iran greifen sich erneut gegenseitig an

Nach dem Abschuss eines ihrer Hubschrauber haben die US-Streitkräfte in der Nacht zum Mittwoch neue Angriffe auf den Iran geflogen. Es handele sich um eine "sehr starke, sehr kraftvolle" Antwort auf den Hubschrauber-Abschuss, sagte US-Präsident Donald Trump. Die iranischen Revolutionsgarden attackierten nach eigenen Angaben im Gegenzug einen US-Stützpunkt in Bahrain und drohten bei weiteren Angriffen auf ihr Land mit einer noch "schärferen Antwort".

Iran meldet Drohnenangriff auf US-Stützpunkt in Bahrain

Nach neuen US-Angriffen auf den Iran haben die Revolutionsgarden nach eigenen Angaben einen US-Stützpunkt in Bahrain angegriffen. Sollten die US-Angriffe auf den Iran anhalten, werde es eine noch "schärfere Antwort" geben, hieß es am Mittwoch in einer von staatlichen Medien verbreiteten Erklärung der Revolutionsgarden. Zuvor hatte Irans Außenminister Abbas Araghtschi mit Vergeltung für die neuen US-Angriffe gedroht, die nach dem Abschuss eines US-Hubschraubers erfolgten.

Außenminister Araghtschi: Iran wird "keinen Angriff unbeantwortet lassen"

Angesichts neuer US-Angriffe auf sein Land hat Irans Außenminister Abbas Araghtschi mit Vergeltung gedroht. Die iranische Armee werde "keinen Angriff und keine Drohung unbeantwortet lassen", erklärte Araghtschi am Mittwoch im Onlinedienst X. Zuvor hatten die USA den Iran erneut angegriffen, sie reagierten damit nach eigenen Angaben auf den Abschuss eines US-Hubschraubers.

Ausländerfeindliche Proteste nach Messerangriff in Belfast eskalieren

Nach einem brutalen Messerangriff in Belfast sind ausländerfeindliche Proteste in der nordirischen Stadt eskaliert: Demonstranten setzten am Dienstagabend Autos und auch Gebäude in Brand. Bewohner mussten von der Feuerwehr aus brennenden Häusern geholt werden. Die Demonstrationen folgten auf die Veröffentlichung eines Videos von einem Messerangriff, für den ein sudanesischer Migrant verantwortlich gemacht wird.

Textgröße ändern: