The National Times - Sprecherin: Trump erwägt weiterhin Luftangriffe im Iran

Sprecherin: Trump erwägt weiterhin Luftangriffe im Iran


Sprecherin: Trump erwägt weiterhin Luftangriffe im Iran
Sprecherin: Trump erwägt weiterhin Luftangriffe im Iran / Foto: © AFP

US-Präsident Donald Trump erwägt nach Angaben des Weißen Hauses weiterhin eine mögliche Militärintervention im Iran, um das gewaltsame Vorgehen der dortigen Sicherheitskräfte gegen die Massenproteste zu stoppen. Luftangriffe seien "eine der vielen, vielen Optionen", die für Trump auf dem Tisch lägen, sagte am Montag dessen Sprecherin Karoline Leavitt.

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Zugleich betonte sie aber auch, dass "die Diplomatie immer die erste Option für den Präsidenten" sei. Laut Leavitt schlagen iranische Vertreter in Kontakten mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff "einen ganz anderen Ton" an als in ihren Aussagen in der Öffentlichkeit. Trump sei interessiert daran, diese unter Ausschluss der Öffentlichkeit gesandten Botschaften der iranischen Seite "zu erkunden", fügte sie hinzu. Konkreter äußerte sich die Sprecherin dazu nicht.

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hatte zuvor am Montag gesagt, dass seine Regierung auf einen Krieg vorbereitet sei. Doch fügte er hinzu, dass Teheran zugleich "zu Verhandlungen bereit" sei. Diese Verhandlungen müssten allerdings "fair sein, mit gleichen Rechten und auf der Grundlage gegenseitigen Respekts".

Trump hatte am Sonntag mit der Prüfung "sehr drastischer Optionen" durch das US-Militär zum Vorgehen gegen den Iran gedroht. Er äußerte sich vor Journalisten an Bord des Präsidentenfliegers Air Force One auf die Frage, ob die Führung in Teheran die von ihm zuvor genannte rote Linie - die Tötung von Demonstranten - überschritten habe. "Es sieht so aus, als würden sie damit beginnen", sagte er. Am Montag sagte Leavitt dann, Trump wolle nicht sehen, dass "Menschen auf den Straßen von Teheran getötet werden, und leider ist das etwas, was wir jetzt sehen".

Nach jüngsten Angaben der in Norwegen ansässigen Menschenrechtsgruppe Iran Human Rights (IHR) wurden bei den Einsätzen der Sicherheitskräfte gegen die regierungskritischen Proteste bereits mindestens 648 Demonstranten getötet, darunter neun Minderjährige. Einigen Schätzungen zufolge gebe es sogar mehr als 6000 Todesopfer, teilte die Organisation am Montag mit.

Die Proteste im Iran hatten sich vor rund zwei Wochen an der schlechten wirtschaftlichen Lage entzündet und weiteten sich dann zu Massendemonstrationen gegen die Führung in Teheran aus.

D.Cook--TNT

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