The National Times - Grönland: Wadephul setzt auf Nato-Lösung

Grönland: Wadephul setzt auf Nato-Lösung


Grönland: Wadephul setzt auf Nato-Lösung
Grönland: Wadephul setzt auf Nato-Lösung / Foto: © AFP/Archiv

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat sich nach einem Treffen mit seinem US-Kollegen Marco Rubio zuversichtlich über eine Lösung zu Grönland im Rahmen der Nato geäußert. Zur Frage nach den Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit einer gewaltsamen Übernahme der arktischen Insel sagte Wadephul am Montag in Washington, er habe "keinen Anhaltspunkt dafür, dass das ernsthaft erwogen wird".

Textgröße ändern:

In der Nato gebe es ein gemeinsames Interesse, sich um die Sicherheitsfragen im arktischen Raum zu kümmern, sagte Wadephul weiter. Die Allianz entwickle hierzu derzeit konkrete Vorschläge. "Die Bereitschaft dazu, diese Fragen im Nato-Rahmen zu diskutieren, die ist selbstverständlich allerseits vorhanden, und Deutschland wird dazu auch versuchen, Beiträge zu leisten", betonte der Außenminister.

Wadephul begrüßte überdies die geplanten Gespräche zwischen der dänischen und der US-Regierung diese Woche. Er habe "gar keinen Zweifel, dass dies in einem freundschaftlichen und partnerschaftlichen Rahmen geschehen wird".

Weitere Themen des Gesprächs mit Rubio waren demnach der Iran, die Ukraine und die Lage in Venezuela. Im Anschluss wollte Wadephul in New York mit UN-Generalsekretär António Guterres zusammenkommen.

N.Taylor--TNT

Empfohlen

Trump: Strafzölle in Höhe von 25 Prozent gegen alle Handelspartner des Iran

US-Präsident Donald Trump hat angesichts des gewaltsamen Vorgehens der iranischen Sicherheitskräfte gegen die Massenproteste in dem Land Strafzölle gegen alle Handelspartner des Iran angekündigt. "Mit sofortiger Wirkung wird jedes Land, das Geschäfte mit der Islamischen Republik Iran tätigt, einen Zollsatz von 25 Prozent auf alle Geschäfte mit den Vereinigten Staaten von Amerika zahlen", schrieb Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social.

USA verurteilen russischen Angriff mit Oreschnik-Rakete als "unerklärliche Eskalation"

Die USA haben den Angriff Russlands auf die Ukraine mit der modernen Mittelstreckenrakete Oreschnik verurteilt. "Dies ist eine weitere gefährliche und unerklärliche Eskalation, während die Vereinigten Staaten mit Kiew, anderen Partnern und Moskau zusammenarbeiten, um den Krieg durch eine Verhandlungslösung zu beenden", sagte die stellvertretende US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Tammy Bruce, am Montag bei einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zum Ukraine-Krieg.

Sprecherin: Trump erwägt weiterhin Luftangriffe im Iran

US-Präsident Donald Trump erwägt nach Angaben des Weißen Hauses weiterhin eine mögliche Militärintervention im Iran, um das gewaltsame Vorgehen der dortigen Sicherheitskräfte gegen die Massenproteste zu stoppen. Luftangriffe seien "eine der vielen, vielen Optionen", die für Trump auf dem Tisch lägen, sagte am Montag dessen Sprecherin Karoline Leavitt.

Dann "sind wir am Arsch": Trump warnt vor Kippen seiner Zölle durch Oberstes Gericht

US-Präsident Donald Trump hat eindringlich vor einer möglichen Annullierung seiner Importzölle durch das Oberste Gericht der Vereinigten Staaten gewarnt. Trete dies ein, "sind wir am Arsch", schrieb Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social. In diesem Fall wäre die Regierung nach seinen Worten verpflichtet, "hunderte Milliarden Dollar" an Zolleinnahmen zurückzuzahlen.

Textgröße ändern: