The National Times - Gaffer in NRW filmen brennenden Heutransporter auf Autobahn während der Fahrt

Gaffer in NRW filmen brennenden Heutransporter auf Autobahn während der Fahrt


Gaffer in NRW filmen brennenden Heutransporter auf Autobahn während der Fahrt
Gaffer in NRW filmen brennenden Heutransporter auf Autobahn während der Fahrt

In Nordrhein-Westfalen hat die Polizei Ermittlungen gegen Gaffer beim Brand eines Heutransporters auf der Autobahn aufgenommen. Mindestens zehn Autofahrer sollen den Einsatz der Feuerwehr während der Fahrt gefilmt haben, wie die Dortmunder Polizei am Mittwoch mitteilte. Einer von ihnen soll sich sogar selbst mit dem Einsatzort im Hintergrund aufgenommen haben.

Textgröße ändern:

Auslöser für den aufwändigen Einsatz war ein Brand auf einem mit Heu beladenen Auflieger eines niederländischen Sattelzugs am Kamener Kreuz. Der 55-jährige Fahrer hatte das Feuer bemerkt und den Transporter in der Tangente von der A1 auf die A2 in Richtung Oberhausen gestoppt. Zahlreiche weitere Zeugen hätten den Notruf gewählt.

Noch während der Löscharbeiten breitete sich das Feuer den Angaben zufolge vom Ende des Anhängers in den vorderen Bereich aus, weswegen die Heuballen von der Ladefläche genommen werden mussten. Immer wieder hätten sich Glutnester im Heu gebildet. Die A2 und die Tangente wurden zwischenzeitlich gesperrt, es entstanden sechs Kilometer Stau.

Der Einsatz dauerte acht Stunden. Dabei seien der Polizei mehrere Fahrer aufgefallen, die das Geschehen filmten und somit eine Gefahr für den Straßenverkehr darstellten. Auf die Gaffer kommen Strafen von mindestens hundert Euro sowie einem Punkt in Flensburg zu.

G.Waters--TNT

Empfohlen

Beispiellose Waldbrände in Frankreich und Spanien - Mehr als 160.000 Menschen evakuiert

Beispiellose Waldbrände in Frankreich und Spanien haben am Freitag mehr als 160.000 Menschen zur Flucht gezwungen. Behördenangaben zufolge wurden im Südwesten Frankreichs bislang rund 141.000 Menschen evakuiert. Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez betonte, das Land habe noch nie zuvor Brände in diesem Ausmaß erlebt, und versprach, "alles zu tun", um die Stadt Bordeaux zu schützen. In Spanien wurden laut dem Innenministerium alleine im Raum der Hauptstadt Madrid rund 25.000 Menschen zur Evakuierung aufgefordert. Den Behörden zufolge war das Feuer dort "nicht zu löschen".

Eurojackpot geknackt: Gut 71 Millionen Euro gehen nach Spanien

Der Eurojackpot mit mehr als 71 Millionen Euro ist von einer Spielerin oder einem Spieler aus Spanien geknackt worden. Wie die Westdeutsche Lotterie am Freitag in Münster mitteilte, kann sich die Gewinnerin oder der Gewinner über 71.262.143,10 Euro freuen. Demnach hatte sie oder er in der Gewinnklasse eins die richtigen Gewinnzahlen 4, 6, 8, 17 und 22 sowie die Eurozahlen 7 und 10.

Sechs Tote und mindestens 16 Verletzte bei Gewalt im Westjordanland

Bei gewaltsamen Konfrontationen im Norden des besetzten Westjordanlands sind am Freitag zwei Israelis und vier Palästinenser getötet sowie mindestens 16 Menschen verletzt worden. Sechs Menschen kamen im Dorf Tell nahe der Siedlung Havat Gilad ums Leben, bei weiteren Vorfällen in Farata und Sarra meldete der Palästinensische Rote Halbmond zehn Verletzte. Im Anschluss kündigte die israelische Armee einen "umfangreichen Anti-Terror-Einsatz" an.

Trump: EU wird "sehr hohen Preis" für Google-Rekordstrafe zahlen

US-Präsident Donald Trump hat der Europäischen Union wegen einer neuen Wettbewerbsstrafe für den Google-Konzern mit erhöhten Zöllen gedroht. Die EU werde einen "sehr hohen Preis" für die Rekordbuße von 890 Millionen Euro zahlen, erklärte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social. Er kündigte eine neue Zolluntersuchung gegen die EU an und begründete diese mit dem angeblichen "Ausrauben amerikanischer Unternehmen" und damit auch der Steuerzahler.

Textgröße ändern: