The National Times - Gaffer in NRW filmen brennenden Heutransporter auf Autobahn während der Fahrt

Gaffer in NRW filmen brennenden Heutransporter auf Autobahn während der Fahrt


Gaffer in NRW filmen brennenden Heutransporter auf Autobahn während der Fahrt
Gaffer in NRW filmen brennenden Heutransporter auf Autobahn während der Fahrt

In Nordrhein-Westfalen hat die Polizei Ermittlungen gegen Gaffer beim Brand eines Heutransporters auf der Autobahn aufgenommen. Mindestens zehn Autofahrer sollen den Einsatz der Feuerwehr während der Fahrt gefilmt haben, wie die Dortmunder Polizei am Mittwoch mitteilte. Einer von ihnen soll sich sogar selbst mit dem Einsatzort im Hintergrund aufgenommen haben.

Textgröße ändern:

Auslöser für den aufwändigen Einsatz war ein Brand auf einem mit Heu beladenen Auflieger eines niederländischen Sattelzugs am Kamener Kreuz. Der 55-jährige Fahrer hatte das Feuer bemerkt und den Transporter in der Tangente von der A1 auf die A2 in Richtung Oberhausen gestoppt. Zahlreiche weitere Zeugen hätten den Notruf gewählt.

Noch während der Löscharbeiten breitete sich das Feuer den Angaben zufolge vom Ende des Anhängers in den vorderen Bereich aus, weswegen die Heuballen von der Ladefläche genommen werden mussten. Immer wieder hätten sich Glutnester im Heu gebildet. Die A2 und die Tangente wurden zwischenzeitlich gesperrt, es entstanden sechs Kilometer Stau.

Der Einsatz dauerte acht Stunden. Dabei seien der Polizei mehrere Fahrer aufgefallen, die das Geschehen filmten und somit eine Gefahr für den Straßenverkehr darstellten. Auf die Gaffer kommen Strafen von mindestens hundert Euro sowie einem Punkt in Flensburg zu.

G.Waters--TNT

Empfohlen

Drei Tote nach Hausbrand in brandenburgischem Friesack entdeckt

Im brandenburgischen Friesack sind nach einem Hausbrand drei Tote entdeckt wurden. Sie wurden nach Beendigung der Löscharbeiten im Gebäude gefunden, wie die Polizei am Mittwoch in Brandenburg an der Havel mitteilte. Identifiziert werden konnten sie demnach zunächst nicht.

Observation von Maddie-Verdächtigem nicht verlängert - Polizei legt Beschwerde ein

Ein für den deutschen Verdächtigen im Fall des 2007 verschwundenen britischen Mädchens Madeleine "Maddie" McCann geltender Observationsbeschluss ist nach Angaben der Polizei in Kiel nicht verlängert worden. Das teilte die Polizeidirektion in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt am Mittwoch mit. Sie habe dagegen bereits Beschwerde beim Amtsgericht eingelegt, eine Entscheidung darüber stehe noch aus.

Zwergflusspferd in Berliner Zoo heißt Brötchen

Das rund einen Monat alte Zwergflusspferdmädchen im Berliner Zoo trägt den Namen Brötchen. Das teilte der Zoo am Mittwoch anlässlich seines ersten offiziellen Ausflugs in die Außenanlage der "Hippo-Bay" mit. "Tiere nach Nahrungsmitteln zu benennen, scheint derzeit ein beliebter Internettrend zu sein", erklärte Direktor Andreas Knieriem. "Genau genommen wusste man in Berlin aber schon vor Jahrzehnten, dass kleine runde Snacks sich hervorragend als Tiernamen eignen: Flusspferddame Bulette gehörte bis 2005 zu den ganz großen Lieblingen im Zoo Berlin."

Prozess um mutmaßlichen Mord an US-Touristin ab 18. August in Koblenz

In einem spektakulären Cold-Case-Fall muss sich ab dem 18. August ein 81-Jähriger im rheinland-pfälzischen Koblenz vor Gericht verantworten, der 1994 an der dortigen Festung Ehrenbreitstein eine US-Touristin ermordet und vergewaltigt haben soll. Das Landgericht ließ laut Mitteilung vom Mittwoch die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen den Mann zur Hauptverhandlung zu. Demnach soll er die junge Frau zur Befriedigung des Geschlechtstriebs heimtückisch ermordet haben.

Textgröße ändern: