The National Times - Gaffer in NRW filmen brennenden Heutransporter auf Autobahn während der Fahrt

Gaffer in NRW filmen brennenden Heutransporter auf Autobahn während der Fahrt


Gaffer in NRW filmen brennenden Heutransporter auf Autobahn während der Fahrt
Gaffer in NRW filmen brennenden Heutransporter auf Autobahn während der Fahrt

In Nordrhein-Westfalen hat die Polizei Ermittlungen gegen Gaffer beim Brand eines Heutransporters auf der Autobahn aufgenommen. Mindestens zehn Autofahrer sollen den Einsatz der Feuerwehr während der Fahrt gefilmt haben, wie die Dortmunder Polizei am Mittwoch mitteilte. Einer von ihnen soll sich sogar selbst mit dem Einsatzort im Hintergrund aufgenommen haben.

Textgröße ändern:

Auslöser für den aufwändigen Einsatz war ein Brand auf einem mit Heu beladenen Auflieger eines niederländischen Sattelzugs am Kamener Kreuz. Der 55-jährige Fahrer hatte das Feuer bemerkt und den Transporter in der Tangente von der A1 auf die A2 in Richtung Oberhausen gestoppt. Zahlreiche weitere Zeugen hätten den Notruf gewählt.

Noch während der Löscharbeiten breitete sich das Feuer den Angaben zufolge vom Ende des Anhängers in den vorderen Bereich aus, weswegen die Heuballen von der Ladefläche genommen werden mussten. Immer wieder hätten sich Glutnester im Heu gebildet. Die A2 und die Tangente wurden zwischenzeitlich gesperrt, es entstanden sechs Kilometer Stau.

Der Einsatz dauerte acht Stunden. Dabei seien der Polizei mehrere Fahrer aufgefallen, die das Geschehen filmten und somit eine Gefahr für den Straßenverkehr darstellten. Auf die Gaffer kommen Strafen von mindestens hundert Euro sowie einem Punkt in Flensburg zu.

G.Waters--TNT

Empfohlen

Lebenslange Haft für deutschen "Maskenmann" wegen Mordes in Frankreich

Der als "Maskenmann" bekannte deutsche Serientäter Martin N. ist in Frankreich wegen Mordes an einem zehn Jahre alten Jungen 2004 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Angeklagte, der bis zuletzt seine Unschuld beteuert hatte, nahm das Urteil des Schwurgerichts am Donnerstag in Nantes regungslos auf. Das Gericht verurteilte ihn zudem zu einer anschließenden Sicherungsverwahrung und verbot ihm endgültig den Aufenthalt in Frankreich.

Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt: Anklage fordert Höchststrafe

Rund eineinhalb Jahre nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt mit sechs Toten hat die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg für den mutmaßlichen Täter Taleb A. die Höchststrafe gefordert. Oberstaatsanwalt Matthias Böttcher plädierte am Donnerstag vor dem Landgericht Magdeburg dafür, A. zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung zu verurteilen und die besondere Schwere seiner Schuld festzustellen. Die Gewalttat in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts sprenge "jede menschlich begreifbare Dimension".

Anklage fordert Höchststrafe für Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt

Annähernd eineinhalb Jahre nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt mit sechs Toten hat die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg für den mutmaßlichen Täter Taleb A. die Höchststrafe gefordert. Oberstaatsanwalt Matthias Böttcher plädierte am Donnerstag vor dem Landgericht Magdeburg dafür, A. zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung zu verurteilen und die besondere Schwere seiner Schuld festzustellen. Die Gewalttat in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts sprenge "jede menschlich begreifbare Dimension".

Türkische Polizei entdeckt 30 Flüchtlinge in Tankwagen

Die türkische Polizei hat im Südosten des Landes 30 Flüchtlinge im leeren Tank eines Tankwagens entdeckt. Die Polizei der Provinz Bitlis veröffentlichte am Mittwoch ein Video im Onlinedienst X, das zeigt, wie Beamte den Männern aus dem Lastwagen helfen. Demnach wurde ein Verdächtiger festgenommen, der "an der Organisation der Schleuseroperation beteiligt war". Angaben zur Nationalität der Migranten und des Festgenommenen machte die Polizei nicht. Die Flüchtlinge würden nun abgeschoben.

Textgröße ändern: