The National Times - Gaffer in NRW filmen brennenden Heutransporter auf Autobahn während der Fahrt

Gaffer in NRW filmen brennenden Heutransporter auf Autobahn während der Fahrt


Gaffer in NRW filmen brennenden Heutransporter auf Autobahn während der Fahrt
Gaffer in NRW filmen brennenden Heutransporter auf Autobahn während der Fahrt

In Nordrhein-Westfalen hat die Polizei Ermittlungen gegen Gaffer beim Brand eines Heutransporters auf der Autobahn aufgenommen. Mindestens zehn Autofahrer sollen den Einsatz der Feuerwehr während der Fahrt gefilmt haben, wie die Dortmunder Polizei am Mittwoch mitteilte. Einer von ihnen soll sich sogar selbst mit dem Einsatzort im Hintergrund aufgenommen haben.

Textgröße ändern:

Auslöser für den aufwändigen Einsatz war ein Brand auf einem mit Heu beladenen Auflieger eines niederländischen Sattelzugs am Kamener Kreuz. Der 55-jährige Fahrer hatte das Feuer bemerkt und den Transporter in der Tangente von der A1 auf die A2 in Richtung Oberhausen gestoppt. Zahlreiche weitere Zeugen hätten den Notruf gewählt.

Noch während der Löscharbeiten breitete sich das Feuer den Angaben zufolge vom Ende des Anhängers in den vorderen Bereich aus, weswegen die Heuballen von der Ladefläche genommen werden mussten. Immer wieder hätten sich Glutnester im Heu gebildet. Die A2 und die Tangente wurden zwischenzeitlich gesperrt, es entstanden sechs Kilometer Stau.

Der Einsatz dauerte acht Stunden. Dabei seien der Polizei mehrere Fahrer aufgefallen, die das Geschehen filmten und somit eine Gefahr für den Straßenverkehr darstellten. Auf die Gaffer kommen Strafen von mindestens hundert Euro sowie einem Punkt in Flensburg zu.

G.Waters--TNT

Empfohlen

Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer US-Todeskandidatin dringen Menschenrechtler auf die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. Nach Amnesty International erklärte auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag: "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz." Türk forderte Gnade für die verurteilte Mörderin Christa Pike, die zwei Giftspritzen überlebt hatte.

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Nach verheerenden Waldbränden: Algeriens Unterhaus billigt Todesstrafe für Brandstifter

Wenige Wochen nach den tödlichen Waldbränden im Nordosten Algeriens hat das Parlament in Algier eine Ausweitung der Todesstrafe auf Brandstiftung beschlossen. Die Abgeordneten im Unterhaus billigten am Donnerstag eine Änderung des Strafgesetzbuchs, nach der die Todesstrafe künftig für das vorsätzliche Inbrandsetzen von Wäldern, Waldflächen sowie bepflanzten oder unbepflanzten Feldern verhängt werden kann.

Textgröße ändern: