The National Times - 93-Jähriger bei mutmaßlichem Raubüberfall in Kölner Bungalow getötet

93-Jähriger bei mutmaßlichem Raubüberfall in Kölner Bungalow getötet


93-Jähriger bei mutmaßlichem Raubüberfall in Kölner Bungalow getötet
93-Jähriger bei mutmaßlichem Raubüberfall in Kölner Bungalow getötet / Foto: © AFP/Archiv

Ein 93-jähriger Mann ist bei einem mutmaßlichen Raubüberfall in Köln getötet worden. Seine erwachsenen Kinder fanden ihn tot in seinem Bungalow, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Dienstag mitteilten. Die Ermittler gingen davon aus, dass sich die unbekannten Täter zwischen Freitag und Sonntag Zutritt zu dem Haus im Stadtteil Neubrück verschafft und den 93-Jährigen attackiert hatten.

Textgröße ändern:

Sie sollen anschließend mit ihrer Beute in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Die Leiche wies den Angaben zufolge erhebliche Verletzungen auf, die auf eine "massive Gewalteinwirkung" hindeuteten, wie es weiter hieß. Eine Obduktion des Leichnams ergab, dass der Mann aufgrund dieser Verletzungen gestorben war. Die Polizei richtete eine Mordkommission ein.

N.Taylor--TNT

Empfohlen

15-Jährige wegen Handy ermordet: Lebenslange Haft für Erzieherin in Niedersachsen

Wegen der Ermordung einer 15-Jährigen aus niedrigen Beweggründen ist eine Erzieherin in Niedersachsen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Göttingen sah es nach Angaben einer Sprecherin am Dienstag als erwiesen an, dass die 24-Jährige ihr Opfer betäubt und mit einem Messer getötet hatte, um an dessen Handy zu gelangen. Die Tat ereignete sich im Juni 2025 in einem Auto in einem Waldstück im Landkreis Göttingen.

Ermittler: Mutmaßlicher Amoktäter von Leipzig bereits polizeilich bekannt

Der mutmaßliche Amokfahrer von Leipzig ist bereits vor der Tat polizeibekannt gewesen. "Der Tatverdächtige ist im Jahr 2026 bereits polizeilich wegen Bedrohung sowie ehrverletzender Delikte im sozialen Umfeld in Erscheinung getreten", teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Leipzig am Dienstag mit.

Rund 1550 antisemitische Vorfälle in Bayern - Zentralratspräsident alarmiert

In Bayern sind nach Angaben der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus im vergangenen Jahr 1551 judenfeindliche Vorfälle dokumentiert worden. Das entsprach etwa dem Vorjahreswert von 1526, wie die Organisation am Dienstag in München unter Verweis auf eigene Meldedaten mitteilte. Die Zahl bleibe "auf einem hohen Niveau", antisemitische Ausdrucksformen würden zugleich "enthemmter, bedrohlicher und direkter".

Leipziger Oberbürgermeister: Kein bei Amoktat Verletzter mehr in Lebensgefahr

Nach Auskunft von Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) befindet sich nach der Amoktat vom Montag keiner der Verletzten mehr in Lebensgefahr. Das sagte er am Dienstag bei einem Gedenktermin in der sächsischen Stadt. Die genaue Zahl der Verletzten stand indes auch weiterhin nicht fest.

Textgröße ändern: