The National Times - Lange Haftstrafen für Mord in Hamburger Park: 100 Mal auf Opfer eingestochen

Lange Haftstrafen für Mord in Hamburger Park: 100 Mal auf Opfer eingestochen


Lange Haftstrafen für Mord in Hamburger Park: 100 Mal auf Opfer eingestochen
Lange Haftstrafen für Mord in Hamburger Park: 100 Mal auf Opfer eingestochen / Foto: © AFP/Archiv

Wegen der Tötung eines 18-Jährigen im Hamburger Stadtpark sind zwei Beschuldigte zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Das Landgericht der Hansestadt verhängte gegen die beiden Angeklagten am Freitag wegen gemeinschaftlichen Mordes Jugendstrafen von neuneinhalb beziehungsweise zwölf Jahren. Das Urteil wurde nach Angaben eines Gerichtssprechers unter Ausschluss der Öffentlichkeit verkündet. Es ist noch nicht rechtskräftig.

Textgröße ändern:

Der Anklage zufolge sollen die Beschuldigten im April vergangenen Jahres einen 18-Jährigen in den Stadtpark bestellt, ihn dort gezielt mit Alkohol abgefüllt und anschließend mit zahlreichen Messerstichen getötet haben. Das Opfer, das nicht mit einem tödlichen Angriff gerechnet haben soll, erlitt demnach insgesamt 100 Stichverletzungen am Kopf, Hals und am Unterkörper.

Einem der Angeklagten warf die Staatsanwaltschaft vor, aus Mordlust gehandelt zu haben. Im Vorfeld des mutmaßlichen Tatgeschehens soll er sich mit der Tötung eines Menschen beschäftigt und verschiedene Varianten im Freundeskreis erörtert haben.

F.Morgan--TNT

Empfohlen

Polen will Auslieferung des in die USA geflüchteten Ex-Justizministers Ziobro

Die Staatsanwaltschaft in Polen hat angekündigt, sobald wie möglich ein Auslieferungsersuchen gegen den in die USA geflüchteten ehemaligen Justizminister Zbigniew Ziobro zu stellen. Eine Gerichtsentscheidung mache dies jetzt möglich, sagte die Sprecherin der Anklage, Anna Ptaszek, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP.

Heftige Kritik an Plänen der Regierung zum Informationsfreiheitsgesetz

An den Plänen der Bundesregierung zur Änderung des Informationsfreiheitsgesetzes gibt es heftige Kritik von Datenschützern und Verbänden sowie aus der Politik. Die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider warnte am Donnerstag im Gespräch mit dem RND vor einer "Abschaffung der seit zwanzig Jahren bestehenden Informationsfreiheit" und vor Diskriminierung. Die Linke sprach von einem "Angriff auf die Pressefreiheit und auf das Recht der Öffentlichkeit, staatliches Handeln zu kontrollieren".

Venezuela: Mann acht Tage nach Erdbeben gerettet

Acht Tage nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela haben Rettungskräfte einen Mann lebend aus den Trümmern gerettet. Wie eine Reporterin der Nachrichtenagentur AFP berichtete, wurde der 43-jährige Hernán Gil am Donnerstag im stark zerstörten Ort Catia La Mar aus den Trümmern eines siebenstöckigen Gebäudes geborgen. Er wurde auf einer Trage zu einem Rettungswagen gebracht, der ihn zur Behandlung in die Hauptstadt Caracas bringen sollte.

Zwei Patienten sterben bei nächtlichem Krankenhausbrand in Mecklenburg-Vorpommern

Bei einem nächtlichen Brand in einem Krankenhaus in Mecklenburg-Vorpommern sind zwei Patienten ums Leben gekommen. Bei einem der beiden handle es sich um einen 85-jährigen Mann, teilte die Polizei am Donnerstag in Rostock mit. Die Identifizierung des zweiten toten Menschen daure noch an.

Textgröße ändern: