The National Times - Lange Haftstrafen für Mord in Hamburger Park: 100 Mal auf Opfer eingestochen

Lange Haftstrafen für Mord in Hamburger Park: 100 Mal auf Opfer eingestochen


Lange Haftstrafen für Mord in Hamburger Park: 100 Mal auf Opfer eingestochen
Lange Haftstrafen für Mord in Hamburger Park: 100 Mal auf Opfer eingestochen / Foto: © AFP/Archiv

Wegen der Tötung eines 18-Jährigen im Hamburger Stadtpark sind zwei Beschuldigte zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Das Landgericht der Hansestadt verhängte gegen die beiden Angeklagten am Freitag wegen gemeinschaftlichen Mordes Jugendstrafen von neuneinhalb beziehungsweise zwölf Jahren. Das Urteil wurde nach Angaben eines Gerichtssprechers unter Ausschluss der Öffentlichkeit verkündet. Es ist noch nicht rechtskräftig.

Textgröße ändern:

Der Anklage zufolge sollen die Beschuldigten im April vergangenen Jahres einen 18-Jährigen in den Stadtpark bestellt, ihn dort gezielt mit Alkohol abgefüllt und anschließend mit zahlreichen Messerstichen getötet haben. Das Opfer, das nicht mit einem tödlichen Angriff gerechnet haben soll, erlitt demnach insgesamt 100 Stichverletzungen am Kopf, Hals und am Unterkörper.

Einem der Angeklagten warf die Staatsanwaltschaft vor, aus Mordlust gehandelt zu haben. Im Vorfeld des mutmaßlichen Tatgeschehens soll er sich mit der Tötung eines Menschen beschäftigt und verschiedene Varianten im Freundeskreis erörtert haben.

F.Morgan--TNT

Empfohlen

Ex-US-Präsident Bill Clinton sagt über Beziehung zu Epstein aus

Der frühere US-Präsident Bill Clinton ist erstmals von Kongressabgeordneten zu seiner Verbindung zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein angehört worden. Es gebe "viele Fragen" an den ehemaligen Präsidenten, sagte am Freitag der Vorsitzende des Aufsichtsausschusses, der Republikaner James Comer. Die Demokraten im Ausschuss kritisierten, es werde der "falsche Präsident" befragt.

Entlassung von früherer JA-Funktionärin aus Rechtspflegeausbildung rechtens

Die Entlassung einer Funktionärin der früheren Jugendorganisation der AfD in Baden-Württemberg aus der Rechtspflegeausbildung ist einer Gerichtsentscheidung zufolge vorerst rechtens. Das Verwaltungsgericht Karlsruhe wies ihren Eilantrag gegen die Rücknahme ihrer Ernennung zur Rechtspflegeranwärterin zurück, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Die Frau habe ihre Ernennung "durch eine arglistige Täuschung" über ihre zeitweilige Führungsposition in der Jungen Alternative (JA) Hessen erlangt, hieß es.

Zu Fuß aus dem Wald getragen: Aufwändige Rettungsaktion nach Reitunfall

Mit einer aufwändigen Rettungsaktion hat die Feuerwehr eine schwerverletzte 16-jährige Reiterin aus einem Wald in Baden-Württemberg geborgen. Die Jugendliche war am Donnerstagnachmittag in einem Waldstück bei Weinheim vom Pferd gefallen und hatte sich dabei schwere Verletzungen zugezogen, wie die örtliche Feuerwehr am Freitag mitteilte.

Nach Spaziergang vermisst: Frau in Schleswig-Holstein tot in Schacht gefunden

Eine nach einem Spaziergang mit zwei Hunden vermisste Frau ist in Schleswig-Holstein tot in einem Schacht gefunden worden. Ein Unglück sei nicht auszuschließen, erklärte die Polizei. Einsatzkräfte fanden die seit Mittwochnachmittag vermisste 64-Jährige aus Hammoor im Kreis Stormarn demnach am Donnerstagmorgen leblos in einem von einem Bach abgehenden Schacht.

Textgröße ändern: