The National Times - Drei Festnahmen nach bislang größtem Kokainfund in Bayern

Drei Festnahmen nach bislang größtem Kokainfund in Bayern


Drei Festnahmen nach bislang größtem Kokainfund in Bayern
Drei Festnahmen nach bislang größtem Kokainfund in Bayern / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem Fund von mehr als einer Tonne Kokain haben bayerische Emittler drei Tatverdächtige festgenommen. Die 22 bis 45 Jahre alten Männer wurden vor rund drei Wochen bei dem Versuch verhaftet, die Drogen aus einem Container in Aschaffenburg zu holen, wie das Zollfahndungsamt München am Montag mitteilte. Es handelt sich demnach um den bislang größten Kokainfund in Bayern.

Textgröße ändern:

Dem Drogenfund gingen umfangreiche Ermittlungen voraus. Das in Platten gepresste Rauschgift war in Säcken verpackt unter der legalen Fracht, in diesem Fall Medizinprodukte, versteckt. Nach bisherigen Ermittlungen kam der Seecontainer aus der Dominikanischen Republik und gelangte über den Hamburger Hafen nach Deutschland. Mit dem Zug wurde er zum Containerterminal Aschaffenburg weitertransportiert, wo die Ermittler schließlich zuschlugen.

Die Polizei geht davon aus, dass der Empfänger der Medizinprodukte von der Beiladung keine Kenntnis hatte. Unterstützt wurde der mehrtägige Einsatz von Spezialeinheiten der Polizei aus Hessen und Bayern und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

Königin Letizia stürzt auf Fischerboot und bleibt unverletzt

Spaniens Königin Letizia rutschte bei einem Besuch im asturischen Llanes beim Verlassen eines Fischerboots aus. Sie stand mit Hilfe wieder auf und setzte den Termin fort.

Nachtclub-Schlägerei: Londoner Gericht verkündet Strafmaß gegen US-Sänger Chris Brown

Nach seiner Beteiligung an einer Schlägerei in einem Londoner Nachtclub soll ein Gericht in der britischen Hauptstadt am Montag das Strafmaß gegen den US-Sänger und Rihanna-Ex-Freund Chris Brown verkünden. Der 37-Jährige hatte sich im Juli schuldig bekannt, im Februar 2023 an einer Schlägerei im exklusiven Nachtklub "Tape" beteiligt gewesen zu sein. Dabei soll er den Musikproduzenten Abraham "Abe" Diaw in London angegriffen und mit einer Glasflasche geschlagen haben.

Rassistischer Angriff in Pariser Vorstadt: Psychisch kranker Täter stand unter Drogen

Der Angreifer, der in zwei Pariser Vorstädten aus mutmaßlich rassistischen Motiven einen Menschen getötet und fünf weitere verletzt hat, leidet offenbar an Schizophrenie und stand während der Tat unter Drogeneinfluss. Nachdem der Polizeigewahrsam des 39-jährigen Kevin T. am Samstag aufgehoben worden war, wurde er am Sonntag in die Psychiatrie eingewiesen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. In einem Trauermarsch gedachten hunderte Angehörige und Unterstützer des 26-jährigen afrikanischstämmigen Todesopfers.

Migrationskommissar Brunner will Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner will die europäische Grenzschutzagentur Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen. "Wir werden am Dienstag einen Gesetzesvorschlag präsentieren, um Frontex breiter und stärker aufzustellen", erklärte Brunner am Sonntag. "Wer kein Recht hat, in der EU zu bleiben, muss sie auch tatsächlich verlassen", fügte er hinzu. Die "europäische Migrationswende" werde "konsequent" fortgesetzt.

Textgröße ändern: