The National Times - Drei Festnahmen nach bislang größtem Kokainfund in Bayern

Drei Festnahmen nach bislang größtem Kokainfund in Bayern


Drei Festnahmen nach bislang größtem Kokainfund in Bayern
Drei Festnahmen nach bislang größtem Kokainfund in Bayern / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem Fund von mehr als einer Tonne Kokain haben bayerische Emittler drei Tatverdächtige festgenommen. Die 22 bis 45 Jahre alten Männer wurden vor rund drei Wochen bei dem Versuch verhaftet, die Drogen aus einem Container in Aschaffenburg zu holen, wie das Zollfahndungsamt München am Montag mitteilte. Es handelt sich demnach um den bislang größten Kokainfund in Bayern.

Textgröße ändern:

Dem Drogenfund gingen umfangreiche Ermittlungen voraus. Das in Platten gepresste Rauschgift war in Säcken verpackt unter der legalen Fracht, in diesem Fall Medizinprodukte, versteckt. Nach bisherigen Ermittlungen kam der Seecontainer aus der Dominikanischen Republik und gelangte über den Hamburger Hafen nach Deutschland. Mit dem Zug wurde er zum Containerterminal Aschaffenburg weitertransportiert, wo die Ermittler schließlich zuschlugen.

Die Polizei geht davon aus, dass der Empfänger der Medizinprodukte von der Beiladung keine Kenntnis hatte. Unterstützt wurde der mehrtägige Einsatz von Spezialeinheiten der Polizei aus Hessen und Bayern und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

Haribo und Ritter Sport bringen Pico-Balla-Schokolade erneut in den Handel

Nach dem Verkaufserfolg der limitierten Ausgabe von 2025 legen Haribo und Ritter Sport ihre Pico-Balla-Schokolade neu auf. Zusätzlich erscheint eine Variante mit weißer Schokolade.

Zahl der Toten nach Sturzflut im Himalaya steigt weiter - mehr als 2400 Vermisste

Zwei Tage nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya steigt die Zahl der Toten weiter. Nach Behördenangaben aus Nepal, China und Indien wurden bislang nahezu 600 Tote registriert, fast 2500 Menschen werden noch vermisst. Unter den Vermissten ist dem Auswärtigen Amt zufolge noch "eine hohe einstellige Zahl deutscher Staatsbürger". Aus Furcht vor einer neuerlichen Flutwelle aus einem neu entstandenen Stausee wurden die Such- und Rettungsarbeiten am Freitag stundenlang unterbrochen.

Zahl der Toten und Vermissten nach Sturzflut im Himalaya steigt weiter

Zwei Tage nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya ist die Zahl der Toten auf mindestens 584 gestiegen, mindestens 2482 Menschen werden noch immer vermisst, darunter hunderte ausländische Touristen. Eine vierköpfige deutsche Familie wurde unterdessen nach AFP-Informationen gerettet. Aus Furcht vor einer neuerlichen Flutwelle aus einem neu entstandenen Stausee wurden die Such- und Rettungsarbeiten am Freitag stundenlang unterbrochen, die Menschen wurden aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen.

Hackergruppe erpresst Berlin nach Datenklau - offenbar Millionenforderung

Nach dem Datendiebstahl bei einem Hackerangriff wird das Land Berlin erpresst. "Berlin ist Opfer einer schweren Straftat geworden", sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) am Freitag. Die Forderung sei am frühen Donnerstagabend eingetroffen. Darauf werde jedoch nicht eingegangen, betonte Wegner: "Das Land Berlin wird sich nicht erpressen lassen." Laut einem Pressebericht verlangen die Erpresser rund zwei Millionen Euro.

Textgröße ändern: