The National Times - Prominenter Häftling Abdel Fattah in Ägypten seit 100 Tagen im Hungerstreik

Prominenter Häftling Abdel Fattah in Ägypten seit 100 Tagen im Hungerstreik


Prominenter Häftling Abdel Fattah in Ägypten seit 100 Tagen im Hungerstreik
Prominenter Häftling Abdel Fattah in Ägypten seit 100 Tagen im Hungerstreik / Foto: © AFP/Archiv

Der prominente politische Häftling Alaa Abdel Fattah befindet sich am Sonntag seit 100 Tagen in Ägypten im Hungerstreik. Abdel Fattah nehme "100 Kalorien pro Tag in Form eines Löffels Honig und eines Tropfens Milch im Tee" zu sich, erklärten Unterstützer des Aktivisten am Samstag. Sie riefen die US-Regierung auf, sich für seine Freilassung einzusetzen.

Textgröße ändern:

Abdel Fattah ist eines der prominentesten Gesichter des Arabischen Frühlings 2011. Ende 2021 wurde er wegen des Vorwurfs der Verbreitung von "Falschnachrichten" zu fünf Jahren Haft verurteilt. Seine Schwester Sanaa Seif will am Montag in einer Pressekonferenz in Washington über den Fall ihres Bruders Fall sprechen, bevor US-Präsident Joe Biden Ende der Woche zu einer Nahostreise aufbricht.

Im April hatte Abdel Fattah aus der Haft heraus wegen seiner in Großbritannien geborenen Mutter die britische Staatsbürgerschaft erhalten. Seine Familie drängt seitdem auf einen konsularischen Besuch britischer Botschaftsvertreter. Laut Menschenrechtsgruppen gibt es in Ägypten mehr als 60.000 politische Gefangene, die teilweise unter brutalen Bedingungen inhaftiert sind.

S.Collins--TNT

Empfohlen

Frankreich rechnet mit Papst-Besuch Ende September

Frankreich rechnet mit dem Besuch von Papst Leo XIV. in Paris und im Pilgerort Lourdes Ende September. Es gebe bereits ein vorläufiges Programm, teilte der Vorsitzende der französischen Bischofskonferenz, Jean-Marc Aveline, am Mittwoch mit.

Ungarn: Verfassungsgericht hebt Orban-Dekret zur Besteuerung Budapests in Teilen auf

In Ungarn hat das Verfassungsgericht ein Dekret des abgewählten Regierungschefs Viktor Orban für ungültig erklärt, mit dem Widerspruch gegen ein Steuergesetz unterbunden worden war. Das Gericht erklärte am Mittwoch, es hebe "bestimmte Vorschriften des Regierungsdekrets" auf, "rückwirkend ab dem Zeitpunkt ihres Inkrafttretens". Zur Begründung führte es Verfahrensfehler an. Das 2022 erlassene Steuergesetz hatte die von der Opposition regierte Hauptstadt Budapest an den Rand des Bankrotts gebracht.

Bayern: Mann springt auf Flucht vor Polizei von Brücke und stirbt

Ein wegen eines Gewaltverbrechens gesuchter Verdächtiger ist am Dienstagabend auf der Flucht vor der Polizei in Bayern von einer Brücke in den Tod gesprungen. Der 26-Jährige griff zuvor einen Radfahrer auf dem Illerradweg in Neu-Ulm an und verletzte ihn schwer, wie die Polizei am Mittwoch in Kempten mitteilte. Er stieß den 57-Jährigen in die Iller, drückte seinen Kopf unter Wasser und stach mit einem Messer auf ihn ein.

Selenskyj: Ukraine hat bei Bankmitarbeiter-Festnahme beschlagnahmtes Geld zurückgegeben

Ungarn hat das bei der Festnahme von sieben ukrainischen Bankangestellten Anfang März beschlagnahmte Geld und Gold nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wieder zurückgegeben. "Heute wurden die Gelder der Oschadbank, die im März von den ungarischen Geheimdiensten beschlagnahmt worden waren, zurückgegeben", schrieb Selenskyj am Mittwoch im Onlinedienst X. Der Präsident sprach von einem "wichtigen Meilenstein in unseren Beziehungen mit Ungarn". Er dankte Ungarn ausdrücklich für "seine konstruktive Herangehensweise".

Textgröße ändern: