The National Times - Programmierer soll Spielefirma mit Betrugssoftware um Millionensumme geprellt haben

Programmierer soll Spielefirma mit Betrugssoftware um Millionensumme geprellt haben


Programmierer soll Spielefirma mit Betrugssoftware um Millionensumme geprellt haben
Programmierer soll Spielefirma mit Betrugssoftware um Millionensumme geprellt haben

Ein 26-jähriger Programmierer soll eine Karlsruher Firma für Onlinespiele durch eine Betrugssoftware um eine Millionensumme geprellt haben. Der Münchner legte bei seiner vorläufigen Festnahme ein Geständnis ab, wie das Polizeipräsidium Karlsruhe am Freitag mitteilte. Ihn erwartet ein Strafverfahren unter anderem wegen Computerbetrugs.

Textgröße ändern:

Der mit Verschleierungstechniken arbeitende Programmierer entwickelte offenbar bereits als 15-Jähriger die entsprechende Software und stellte sie später kostenpflichtig Dritten zur Verfügung. Diese konnten damit teils zahlungspflichtige Spielebenen überspringen und sich dadurch einen Vorteil gegenüber anderen Spielern verschaffen. Eigenen Angaben zufolge erzielte der 26-Jährige damit einen Reingewinn von mehr als einer Million Euro.

Der dringend Tatverdächtige konnte demnach durch eigene Recherchen der betroffenen Firma sowie Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Karlsruhe bereits im Dezember vergangenen Jahres identifiziert werden. Bei einer Durchsuchung wurde umfangreiches Beweismaterial beschlagnahmt.

T.Hancock--TNT

Empfohlen

"WamS": Zentralrat der Juden fordert Strafrechtsverschärfung bei antisemitischen Delikten

Angesichts der hohen Zahl antisemitischer Straftaten hat der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, eine Verschärfung des Strafrechts gefordert. Im Falle von antisemitischen Delikten wie der Leugnung des Existenzrechts Israels halte er "eine entsprechende Verschärfung für sinnvoll", sagte Schuster der Zeitung "Welt am Sonntag".

Erneut Vergewaltigungsprozess gegen Harvey Weinstein geplatzt

Erneut ist ein Vergewaltigungsprozess gegen den früheren Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein geplatzt. Weil sich die Geschworenen nicht auf ein Urteil einigen konnten, erklärte ein New Yorker Richter das Verfahren zu Vorwürfen der Schauspielerin Jessica Mann für gescheitert. Staatsanwalt Alvin Bragg zeigte sich am Freitag enttäuscht über den Ausgang, dankte den Geschworenen aber für ihre Arbeit. "Seit fast einem Jahr kämpft Jessica Mann um Gerechtigkeit."

61-Jährige mit falschen Gewinnversprechen um mehr als eine Million Euro betrogen

Mehr als eine Million Euro haben Anlagebetrüger bei einer 61-Jährigen in Stuttgart erbeutet. Die Täter gaben sich als Börsenmakler aus und überredeten die Frau über Monate hinweg zu Einzahlungen auf einer angeblichen Handelsplattform, wie die Polizei in baden-württembergischen Landeshauptstadt am Freitag mitteilte.

Merz würde seinen Kindern "nicht empfehlen, nach Amerika zu gehen"

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) würde seinen Kindern derzeit von einem Aufenthalt in den USA abraten. Grund sei das "gesellschaftliche Klima", das sich in den Vereinigten Staaten "plötzlich" entwickelt habe, sagte Merz am Freitag beim Deutschen Katholikentag in Würzburg. "Also ich würde meinen Kindern heute nicht empfehlen, in die USA zu gehen, dort ausgebildet zu werden und dort zu arbeiten."

Textgröße ändern: