The National Times - Falsche Polizisten erbeuten in Augsburg über 280.000 Euro von 80-Jährigem

Falsche Polizisten erbeuten in Augsburg über 280.000 Euro von 80-Jährigem


Falsche Polizisten erbeuten in Augsburg über 280.000 Euro von 80-Jährigem
Falsche Polizisten erbeuten in Augsburg über 280.000 Euro von 80-Jährigem

In Augsburg haben falsche Polizisten rund 281.000 Euro von einem 80-Jährigen erbeutet. Wie das Polizeipräsidium Schwaben Nord in Augsburg am Donnerstag mitteilte, erhielt der Mann am Dienstagvormittag einen Anruf eines angeblichen Polizeibeamten. Dieser erklärte dem 80-Jährigen demnach, dass sich aufgrund anderweitiger Ermittlungen der Verdacht erhärte, dass sein angespartes Vermögen aus Falschgeld bestehe.

Textgröße ändern:

Die Betrüger brachten den Mann dann dazu, sein Bankdepot zu leeren und am Mittwochnachmittag einem angeblichen verdeckten Ermittler an der Haustür zu übergeben. Die Betrüger versicherten, dass der Mann sein Vermögen nach der Überprüfung auf Falschgeld wieder bekommen würde.

Nachdem nach zwei Stunden das Geld nicht zurückgebracht worden war, meldete sich der Geschädigte telefonisch bei der echten Polizei und fragte nach seinen Wertgegenständen. Erst jetzt konnte der Betrug aufgedeckt werden. Die Betrüger erbeuteten neben Bargeld auch Goldbarren und Münzen.

A.Robinson--TNT

Empfohlen

Bahn-Mitarbeiter stürzt bei Auseinandersetzung mit Fahrgast aus fahrendem Zug

Ein Bahn-Mitarbeiter ist bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit einem Fahrgast aus dem fahrenden Zug gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Der Vorfall habe sich auf der Bahnstrecke von Offenburg nach Karlsruhe ereignet, teilten in der Nacht zum Samstag Staatsanwaltschaft und Polizei in Karlsruhe mit. Der 26-jährige Mitarbeiter von DB Sicherheit sei in einer umfangreichen Suchaktion im Bereich der Gleise entdeckt und ins Krankenhaus gebracht worden.

Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela auf mehr als 5000 gestiegen

Gut drei Wochen nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 5000 gestiegen. Seit der Katastrophe am 24. Juni seien 5069 Tote gezählt worden, erklärte Parlamentspräsident Jorge Rodríguez am Freitag im Onlinedienst Telegram. 16.740 Menschen wurden demnach verletzt.

Ein Toter bei Schusswaffenvorfall in Dänemark

Bei einem Schusswaffenvorfall im Norden Dänemarks ist ein Mensch getötet worden. Ein Polizist sei verletzt worden, erklärte die Polizei am Freitag. Der Schütze wurde demnach schwer verletzt.

Schließung von Jugendheimen in Brandenburg 2013: Betreiber steht Schadenersatz zu

Knapp 13 Jahre nach der erzwungenen Schließung von drei Jugendheimen in Brandenburg hat der Betreiber das Land erfolgreich auf Schadenersatz verklagt. Dieses habe rechtswidrig und schuldhaft seine Amtspflichten verletzt, erklärte das Landgericht Potsdam am Freitag. Bereits 2023 hatte das Verwaltungsgericht Cottbus entschieden, dass die Schließung rechtswidrig war. Es ließ sich demnach nicht feststellen, dass das Wohl der Kinder und Jugendlichen gefährdet gewesen sei.

Textgröße ändern: