The National Times - Giraffenbulle Tilodi in Stuttgarter Zoo gestorben

Giraffenbulle Tilodi in Stuttgarter Zoo gestorben


Giraffenbulle Tilodi in Stuttgarter Zoo gestorben
Giraffenbulle Tilodi in Stuttgarter Zoo gestorben / Foto: © AFP/Archiv

Der Giraffenbulle Tilodi in der Wilhelma Stuttgart ist tot. Die Netzgiraffe starb Anfang Mai im Alter von nicht einmal drei Jahren wegen einer Darmverschlingung, wie der zoologische Garten in der baden-württembergischen Landeshauptstadt am Donnerstag mitteilte. Der Tod trat während einer Narkose ein. Tilodi hatte zuvor nur wenig Nahrung zu sich genommen und Probleme mit der Verdauung, weshalb er wegen Verdachts einer Darmverschlingung operiert werden sollte.

Textgröße ändern:

Seit Februar 2024 hatte der in Kopenhagen geborene Giraffenbulle in der Wilhelma gelebt. Er teilte sich dort eine Anlage mit drei weiblichen Giraffen und einer Gruppe Säbelantilopen. Der Zoologisch-Botanische Garten Stuttgart hoffte, dass Tilodi für Nachwuchs sorgen würde. Seit 1970 wurden in der Wilhelma rund 40 Giraffenkälber geboren. Netzgiraffen gelten in ihrer ostafrikanischen Heimat wegen Wilderei und Lebensraumverlust als bedroht.

A.Robinson--TNT

Empfohlen

Vogel verstopft Abgasleitung von Heizung: 81-Jährige stirbt in Karlsruhe

Weil ein Vogel die Abgasleitung einer Heizung verstopfte, ist eine 81-Jährige in Karlsruhe in Baden-Württemberg an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben. Die Frau erlag ihren Verletzungen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Ihr 84 Jahre alter Mann befindet sich in einem Krankenhaus. Den Ermittlungen zufolge verstopfte der Vogel am Sonntag die Abgasleitung einer Heizungsanlage in einem Wohnhaus.

19-Jähriger hortet in Hamburg rund hundert Kilogramm Pyrotechnik

Ein 19-Jähriger soll in Hamburg rund hundert Kilogramm Pyrotechnik gehortet haben. Er soll die Gegenstände zudem an Jugendliche und Kinder verkauft haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach wurde die Wohnung des Mannes im Stadtteil Bahrenfeld durchsucht. Die Ermittlungen waren durch Chatgruppen ins Rollen gekommen. Darin soll der 19-Jährige verschiedene illegale Pyrotechnik zum Kauf angeboten haben.

Hongkonger Hochhausbrand mit 168 Toten: Minister-Rücktritt und Abbitte der Regierung

Fast ein Jahr nach einem verheerenden Hochhausbrand in Hongkong mit 168 Todesopfern ist der Wohnungsbauminister der chinesischen Metropole infolge eines Untersuchungsberichts zur Mitverantwortung der Regierung zurückgetreten. Bei einer Pressekonferenz zur Vorstellung des Abschlussberichts einer Untersuchungskommission verneigte sich Hongkongs Regierungschef John Lee am Donnerstag und bat um Verzeihung wegen des Unglücks vom 26. November 2025.

Sieben Jahre Haft für Tötung von eigener Schwester in Niedersachsen

Weil er seine eigene Schwester tötete, hat das Landgericht Göttingen in Niedersachsen einen 55-Jährigen zu sieben Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen Totschlags, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag sagte. Das Urteil wurde demnach am Mittwoch verkündet. Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass der Mann seine Schwester im Februar in Osterode im Streit tötete.

Textgröße ändern: