The National Times - Waffen in Keller hergestellt: Anklage gegen 51-Jährigen in Dresden

Waffen in Keller hergestellt: Anklage gegen 51-Jährigen in Dresden


Waffen in Keller hergestellt: Anklage gegen 51-Jährigen in Dresden
Waffen in Keller hergestellt: Anklage gegen 51-Jährigen in Dresden / Foto: © AFP/Archiv

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat gegen einen 51-Jährigen Anklage wegen der Herstellung von Waffen und des Besitzes von Sprengstoffen erhoben. Der Beschuldigte soll mehrere Schusswaffen, darunter Maschinenpistolen, in einer eigens dafür eingerichteten Werkstatt im Keller seiner Wohnung in Radebeul hergestellt haben, wie die Justizbehörde am Freitag mitteilte.

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Insgesamt soll der Mann bis zur seiner Festnahme Ende September 2023 fünf funktionsfähige Schusswaffen, davon zwei Maschinenpistolen, zusammengebaut und mit der Herstellung von mindestens einer weiterer Waffe begonnen haben. Zudem soll der Beschuldigte rund 1,4 Kilogramm Schwarzpulver in seinem Keller gelagert haben.

Am 28. September 2023 verkaufte er zwei Langwaffen und eine Kurzwaffe sowie 79 Patronen Munition an einen verdeckten Ermittler der Polizei. Spezialeinsatzkräfte und Beamte der Sonderkommission zur Bekämpfung von Rechtsextremismus des Landeskriminalamts Sachsen nahmen den Tatverdächtigen unmittelbar darauf vorläufig fest. Er befand sich bis März vergangenen Jahres in Untersuchungshaft.

Die zum Amtsgericht Dresden erhobene Anklage wirft dem 51-Jährigen Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, das Waffengesetz und das Sprengstoffgesetz vor. Das Amtsgericht entscheidet nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens.

Im Zuge der Festnahme des Manns vor anderthalb Jahren geriet auch dessen Ehefrau ins Visier der Ermittler. Das Ermittlungsverfahren gegen die Beschuldigte wurde nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft abgetrennt.

T.Ward--TNT

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