The National Times - Griechisches Parlament entscheidet über neue Untersuchung zu schwerem Zugunglück

Griechisches Parlament entscheidet über neue Untersuchung zu schwerem Zugunglück


Griechisches Parlament entscheidet über neue Untersuchung zu schwerem Zugunglück
Griechisches Parlament entscheidet über neue Untersuchung zu schwerem Zugunglück / Foto: © AFP/Archiv

Gut zwei Jahre nach dem schwersten Zugunglück in der Geschichte Griechenlands entscheidet das Parlament in Athen am Dienstag über eine neue Untersuchung. Am 28. Februar 2023 war kurz vor Mitternacht ein Passagierzug auf dem Weg von Athen nach Thessaloniki frontal mit einem Güterzug zusammengeprallt - 57 Menschen starben. Die Opposition wirft der Regierung vor, wichtige Erkenntnisse zu dem Unglück zu vertuschen. Sie hat zusätzlich zu der neuen Untersuchung auch ein Misstrauensvotum gegen die Regierung beantragt.

Textgröße ändern:

Der Unfall wurde in einem offiziellen Untersuchungsbericht auf menschliches Versagen und schwerwiegende strukturelle Mängel bei der griechischen Bahn zurückgeführt. Laut einem von Opferfamilien finanzierten Expertenbericht hatte der Güterzug aber auch "illegale" Fracht geladen - darunter explosive chemische Substanzen, die bei der Kollision in Brand gerieten. Am zweiten Jahrestag des Unglücks hatten am Freitag hunderttausende Menschen für eine vollständige Aufarbeitung der Katastrophe demonstriert.

B.Scott--TNT

Empfohlen

14 Festnahmen und 50 Millionen beschlagnahmt: Razzia gegen Banden

Im Kampf gegen die Organisierte Kriminalität und Rockerbanden sind am Mittwoch mehr als tausend Einsatzkräfte gegen ein deutschland- und europaweit tätiges kriminelles Netzwerk vorgegangen. Bei den Razzien gegen insgesamt 71 Beschuldigte sollten 14 Haftbefehle vollstreckt und fast 50 Millionen Euro beschlagnahmt werden, teilte die federführende Staatsanwaltschaft Duisburg mit.

US-Justiz erhebt Anklage gegen von ICE-Mitarbeitern angeschossenen Venezolaner

Die US-Justiz hat Anklage gegen einen Venezolaner erhoben, der im Bundesstaat Texas von einem Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde ICE angeschossen worden war. Wie das US-Justizministerium am Dienstag mitteilte, werden dem Mann Körperverletzung und weitere Straftaten zur Last gelegt. Bei einer Verurteilung drohen ihm 20 Jahre Haft.

Urteil gegen deutsche Person Maja T. in Berufungsverfahren in Ungarn erwartet

In Budapest soll am Mittwoch ein Urteil im Berufungsverfahren gegen die deutsche Person Maja T. fallen, die im Februar zu acht Jahren Haft verurteilt worden war. Ein Gericht befand T. für schuldig, die Teilnehmer eines rechtsextremen Aufmarsches in Budapest im Februar 2023 gemeinsam mit weiteren Linksextremisten angegriffen zu haben. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung legten Berufung ein.

Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten

Bei den teils gewaltsamen Schülerprotesten in Frankreich sind am Dienstag nach Angaben der Regierung 440 Menschen festgenommen worden, überwiegend Minderjährige. Das Bildungsministerium meldete zugleich 31 Verletzte unter Schülern und Beschäftigten. Mindestens zehn Beschäftigte des Bildungswesens seien verletzt worden, erklärte Bildungsminister Édouard Geffray.

Textgröße ändern: