The National Times - Durchsuchungen wegen mutmaßlicher Verbreitung von Kinderpornografie in Bayern

Durchsuchungen wegen mutmaßlicher Verbreitung von Kinderpornografie in Bayern


Durchsuchungen wegen mutmaßlicher Verbreitung von Kinderpornografie in Bayern
Durchsuchungen wegen mutmaßlicher Verbreitung von Kinderpornografie in Bayern

Im Zusammenhang mit mutmaßlicher Verbreitung von Kinderpornografie hat die Polizei in Bayern zahlreiche Wohnungen durchsucht. In und um Augsburg sowie im Landkreis Aichach-Friedberg wurden in der vergangenen Woche bei zwei Aktionen 17 Wohnungen durchsucht, wie das Polizeipräsidium Schwaben Nord in Augsburg am Donnerstag mitteilte. Ermittelt werde gegen fünf Jugendliche im Alter von 15 bis 20 Jahren und zwölf Beschuldigte im Alter von 22 bis 58 Jahren.

Textgröße ändern:

Dabei handle es sich bis auf eine Ausnahme ausschließlich um Männer. In den meisten Fällen hätten sie sich strafbar gemacht, weil sie Bilder beziehungsweise Videos mit kinderpornogafischem Inhalt im Internet beziehungsweise in sozialen Netzwerken, in Messengerdiensten oder über Clouds verbreitet hätten. In mehreren Fällen seien strafbare Bilder in größeren Chatgruppen im Umlauf gewesen.

Gruppenmitglieder machten sich demnach strafbar, weil sie die Inhalte entweder verbreiteten oder speicherten. In einem Fall habe sich ein 39-Jähriger mehr als 200 kinderpornografische Dateien beschafft und sei somit in den Fokus der Ermittler geraten. Bei den Durchsuchungen seien 26 Datenträger beschlagnahmt worden, die nun ausgewertet würden. Die Fälle stehen nach Polizeiangaben "grundsätzlich in keinem direkten Zusammenhang".

A.Wood--TNT

Empfohlen

Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"

Papst Leo XIV. hat die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe scharf kritisiert. "Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen", sagte der Papst am Sonntag bei einer Begegnung mit kranken und behinderten Menschen im Pilgerort Lourdes. "Nicht alles, was legal ist, ist auch moralisch vertretbar", fügte er hinzu. Die Medizin dürfe sich niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes machen.

Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte in Bayern

Bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 96 in Oberbayern sind zwei Passagiere getötet und mehrere weitere schwer verletzt worden. Das mit 35 Menschen besetzte Fahrzeug kam am Sonntagmorgen bei Landsberg am Lech von der Autobahn ab und kippte auf die Seite, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Gegen den 40-jährigen Busfahrer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr eingeleitet.

Tödliche Attacke auf Frau in Hessen: Ehemann nach Großfahndung gefasst

Im hessischen Obertshausen ist eine 51-Jährige bei einer mutmaßlich von ihrem Ehemann verübten Attacke tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte nahmen den zunächst flüchtigen 57-Jährigen noch in der Nacht zu Sonntag nach einer Großfahndung im nahegelegenen Klein-Krotzenburg fest, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Offenbach mitteilten. Er leistete demnach keinen Widerstand.

Papst Leo XIV. in Frankreich: Große Messen und Gespräch mit Missbrauchsopfern

Messfeiern im Großformat und persönliche Treffen mit Missbrauchsopfern: Papst Leo XIV. hat bei seinem Besuch in Frankreich viel Zuspruch erhalten und zugleich Missstände innerhalb der katholischen Kirche thematisiert. Nach einem begeisterten Empfang des Papstes in Paris, wo am Samstag 800.000 Menschen zu einer Messe auf der Place de la Concorde und den Champs-Elysées kamen, sprach Leo XIV. am Sonntag im Pilgerort Lourdes die "schmerzhafte Wunde" des Missbrauchs in Pfarreien und katholischen Schulen an.

Textgröße ändern: