The National Times - Durchsuchungen wegen mutmaßlicher Verbreitung von Kinderpornografie in Bayern

Durchsuchungen wegen mutmaßlicher Verbreitung von Kinderpornografie in Bayern


Durchsuchungen wegen mutmaßlicher Verbreitung von Kinderpornografie in Bayern
Durchsuchungen wegen mutmaßlicher Verbreitung von Kinderpornografie in Bayern

Im Zusammenhang mit mutmaßlicher Verbreitung von Kinderpornografie hat die Polizei in Bayern zahlreiche Wohnungen durchsucht. In und um Augsburg sowie im Landkreis Aichach-Friedberg wurden in der vergangenen Woche bei zwei Aktionen 17 Wohnungen durchsucht, wie das Polizeipräsidium Schwaben Nord in Augsburg am Donnerstag mitteilte. Ermittelt werde gegen fünf Jugendliche im Alter von 15 bis 20 Jahren und zwölf Beschuldigte im Alter von 22 bis 58 Jahren.

Textgröße ändern:

Dabei handle es sich bis auf eine Ausnahme ausschließlich um Männer. In den meisten Fällen hätten sie sich strafbar gemacht, weil sie Bilder beziehungsweise Videos mit kinderpornogafischem Inhalt im Internet beziehungsweise in sozialen Netzwerken, in Messengerdiensten oder über Clouds verbreitet hätten. In mehreren Fällen seien strafbare Bilder in größeren Chatgruppen im Umlauf gewesen.

Gruppenmitglieder machten sich demnach strafbar, weil sie die Inhalte entweder verbreiteten oder speicherten. In einem Fall habe sich ein 39-Jähriger mehr als 200 kinderpornografische Dateien beschafft und sei somit in den Fokus der Ermittler geraten. Bei den Durchsuchungen seien 26 Datenträger beschlagnahmt worden, die nun ausgewertet würden. Die Fälle stehen nach Polizeiangaben "grundsätzlich in keinem direkten Zusammenhang".

A.Wood--TNT

Empfohlen

Elf Meter hohe Wellen: Hunderte Menschen in Neuseelands Hauptstadt evakuiert

In Neuseelands Hauptstadt Wellington sind am Dienstag hunderte Menschen vor einer Sturmflut mit elf Meter hohen Wellen in Sicherheit gebracht worden. Wellingtons Bürgermeister Andrew Little rief für die südlichen Küstenvororte Owhiro Bay, Island Bay, Houghton Bay und Breaker Bay den Notstand aus und forderte die Menschen auf, in höher gelegene Gebiete zu fliehen. Zurückbleibenden werde nicht geholfen.

Zahl der Toten nach schwerem Erdbeben auf den Philippinen auf 41 gestiegen

Nach dem schweren Erdbeben auf den Philippinen ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 40 gestiegen. Am Dienstagmorgen lag sie nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Angaben aus den betroffenen Provinzen bei insgesamt 41. Mehr als 450 Menschen wurden demnach verletzt, vier weitere Menschen wurden weiterhin vermisst. Die Rettungsarbeiten gestalteten sich wegen hunderter kleinerer Nachbeben schwierig.

Versteckt in Holz für Europa: Mehr als 100 Tonnen Drogen in Chile entdeckt

Versteckt in Holzlieferungen für Europa haben Ermittler in Chile mehr als 100 Tonnen Drogen entdeckt. Es handele sich um einen Rekordfund, erklärte am Montag (Ortszeit) die Zollbehörde des südamerikanischen Landes. Der geschätzte Verkaufswert auf dem europäischen Markt liege umgerechnet bei mehr als sieben Milliarden Euro. Die Zollbehörde sprach von einem "historischen Schlag gegen das organisierte Verbrechen in unserem Land".

Getötete Elfjährige in Frankreich: Anzeigen sollen "im Rekordtempo" geprüft werden

Nach der Ermordung der elfjährigen Lyhanna in Frankreich will Justizminister Gérald Darmanin "im Rekordtempo" sämtliche Strafanzeigen bearbeiten lassen, die Kinder betreffen. Bis Mitte Juli sollen alle 70.000 derzeit vorliegenden Anzeigen geprüft werden, sagte Darmanin am Montag in Paris. Seinen Rücktritt schloss er aus und betonte, das Behördenversagen im Fall Lyhanna sei nicht auf sein Ministerium zurückzuführen.

Textgröße ändern: