The National Times - Verfassungsbeschwerde gegen Ausbau der Zugstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven scheitert

Verfassungsbeschwerde gegen Ausbau der Zugstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven scheitert


Verfassungsbeschwerde gegen Ausbau der Zugstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven scheitert
Verfassungsbeschwerde gegen Ausbau der Zugstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven scheitert

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat eine Verfassungsbeschwerde gegen eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum Ausbau der Zugstrecke von Oldenburg nach Wilhelmshaven nicht zur Entscheidung angenommen. Karlsruhe erklärte die Beschwerde mehrerer Anwohner am Dienstag für unzulässig. Zuvor hatte das Bundesverwaltungsgericht den Planfeststellungsausbau für rechtmäßig erklärt. (Az. 1 BvR 1377/21)

Textgröße ändern:

Gestritten wurde über einen Teil der Strecke, der durch das Stadtgebiet von Oldenburg führen soll. Die Anwohner befürchten eine hohe Lärmbelästigung, da der Lärm anhand eines Mittelwerts berechnet werde, der Spitzenpegel vor allem nachts nicht berücksichtige. Allerdings hätten sie wichtige Unterlagen und Erwägungen - wie etwa neue wissenschaftliche Studien - zu spät vorgebracht, erklärte das Verfassungsgericht: nämlich erst bei der Verfassungsbeschwerde.

Sie hätten die Unterlagen aber schon bei dem Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht vorlegen müssen. Das verlange das sogenannte Subsidiaritätsprinzip. Demnach sollen erst die zuständigen Fachgerichte die Rechtslage aufarbeiten, so dass das Bundesverfassungsgericht nicht "auf ungesicherter Tatsachen- und Rechtsgrundlage weitreichende Entscheidungen treffen muss", hieß es.

S.Cooper--TNT

Empfohlen

Razzien in Deutschland in Zusammenhang mit Fußballeuropameisterschaft 2024

Im Zusammenhang mit der Fußballeuropameisterschaft 2024 haben am Mittwoch mehrere Razzien in Deutschland stattgefunden. Es geht unter anderem um den Verdacht, dass ein damaliger Mitarbeiter einer Gastgeberstadt ohne Genehmigung ein Ticket für ein Spiel angenommen haben soll, wie das nordrhein-westfälische Landeskriminalamt in Düsseldorf und die Staatsanwaltschaft Bochum mitteilten. Bekommen haben soll er das Ticket laut Verdacht von Verantwortlichen der ausrichtenden Gesellschaft.

Nordrhein-Westfalen: Drei Tote bei Brand in Wohnkomplex in Monschau

Bei einem schweren Brand in einem Wohnkomplex in Monschau in Nordrhein-Westfalen sind in der Nacht zum Mittwoch drei Menschen ums Leben gekommen. Die drei Männer starben noch am Brandort, wie die Polizei in Aachen mitteilte. Rund 30 Anwohner wurden in Sicherheit gebracht. Sie wurden wegen möglicher Rauchgasvergiftungen medizinisch untersucht, mussten aber nicht weiter behandelt werden.

Feuer in Lagerhalle für Holzsärge in Bayern - vier verletzte Einsatzkräfte

Bei einem Brand in einem Lager für Holzsärge in Bayern sind vier Einsatzkräfte der Feuerwehr verletzt worden. Sie erlitten wegen der hohen Temperaturen Kreislaufprobleme, wie die Polizei in Bayreuth am Mittwoch mitteilte. Einer verbrannte sich leicht. Das Feuer war in der Nacht zum Mittwoch in Lichtenfels ausgebrochen. Wie es dazu kam, war zunächst unklar.

Knapp ein Drittel von 25-Jährigen wohnt noch bei Eltern

Knapp ein Drittel der 25-Jährigen in Deutschland hat im vergangenen Jahr noch im Elternhaus gewohnt. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, lebten im Jahr 2025 rund 30 Prozent noch zu Hause. Damit stieg der Anteil leicht, in den Jahren 2022 bis 2024 waren es 28 Prozent gewesen. Dabei leben Söhne öfter zu Hause als Töchter.

Textgröße ändern: