The National Times - Verfassungsbeschwerde gegen Ausbau der Zugstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven scheitert

Verfassungsbeschwerde gegen Ausbau der Zugstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven scheitert


Verfassungsbeschwerde gegen Ausbau der Zugstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven scheitert
Verfassungsbeschwerde gegen Ausbau der Zugstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven scheitert

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat eine Verfassungsbeschwerde gegen eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zum Ausbau der Zugstrecke von Oldenburg nach Wilhelmshaven nicht zur Entscheidung angenommen. Karlsruhe erklärte die Beschwerde mehrerer Anwohner am Dienstag für unzulässig. Zuvor hatte das Bundesverwaltungsgericht den Planfeststellungsausbau für rechtmäßig erklärt. (Az. 1 BvR 1377/21)

Textgröße ändern:

Gestritten wurde über einen Teil der Strecke, der durch das Stadtgebiet von Oldenburg führen soll. Die Anwohner befürchten eine hohe Lärmbelästigung, da der Lärm anhand eines Mittelwerts berechnet werde, der Spitzenpegel vor allem nachts nicht berücksichtige. Allerdings hätten sie wichtige Unterlagen und Erwägungen - wie etwa neue wissenschaftliche Studien - zu spät vorgebracht, erklärte das Verfassungsgericht: nämlich erst bei der Verfassungsbeschwerde.

Sie hätten die Unterlagen aber schon bei dem Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht vorlegen müssen. Das verlange das sogenannte Subsidiaritätsprinzip. Demnach sollen erst die zuständigen Fachgerichte die Rechtslage aufarbeiten, so dass das Bundesverfassungsgericht nicht "auf ungesicherter Tatsachen- und Rechtsgrundlage weitreichende Entscheidungen treffen muss", hieß es.

S.Cooper--TNT

Empfohlen

23-Jähriger wird in Hessen von Zug erfasst und stirbt

Ein 23-Jähriger ist in Hessen von einem durchfahrenden Zug erfasst worden und ums Leben gekommen. Er erlag seinen Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei in Darmstadt am Montag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Sonntagmorgen am Südbahnhof in Darmstadt.

Syrischer Straftäter darf trotz Familie in Deutschland abgeschoben werden

Ein wegen Straftaten im syrischen Bürgerkrieg verurteilter Syrer darf trotz familiärer Bindungen in Deutschland abgeschoben werden. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf lehnte einen dagegen gerichteten Eilantrag des Mannes ab, wie es am Montag mitteilte. Der Syrer war 2020 unter anderem wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung, Umgangs mit Kriegswaffen sowie 19-facher Freiheitsberaubung mit Todesfolge zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Vermisste tot in Wohnung in Rheinland-Pfalz gefunden - Frau offenbar getötet

Eine in Rheinland-Pfalz vermisste Frau ist tot in ihrer Wohnung gefunden worden. Sie wurde offenbar getötet, wie die Polizei in Trier am Montag mitteilte. Demnach hatte ihre Mutter die 29-Jährige am Sonntag als vermisst gemeldet. Einsatzkräfte öffneten bei der Suche nach ihr die Tür zu ihrer Wohnung. Dort fanden sie die Leiche.

Krankenhausbrand in Mecklenburg-Vorpommern: Zweiter Toter identifiziert

Nach einem Brand in einem Krankenhaus in Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern ist auch der zweite Tote zweifelsfrei identifiziert worden. Bei dem verstorbenen Patienten handelt es sich um einen 73-Jährigen aus der Region, wie das Polizeipräsidium Rostock am Montag mitteilte. Er war in dem Zimmer untergebracht, in dem auch das Feuer ausbrach.

Textgröße ändern: