The National Times - Prozess um brutalen Mord an Verhandlungszeugen in Hessen begonnen

Prozess um brutalen Mord an Verhandlungszeugen in Hessen begonnen


Prozess um brutalen Mord an Verhandlungszeugen in Hessen begonnen
Prozess um brutalen Mord an Verhandlungszeugen in Hessen begonnen

Vor dem Landgericht im hessischen Limburg hat am Donnerstag ein Prozess um einen brutalen Mord an einem Verhandlungszeugen begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft einem 35-Jährigen vor, den Mann aus niederen Beweggründen und zur Verdeckung einer Straftat ermordet zu haben.

Textgröße ändern:

Im vergangenen September soll der Angeklagte in das Haus des Opfers in Hadamar eingedrungen sein und ihn etwa zehn Minuten lang in Tötungsabsicht mit einer elektrischen Heckenschere attackiert haben. Danach habe er ihm mit einem Messer noch weitere Verletzungen zugefügt.

Das Opfer starb laut Anklage an innerem und äußerem Blutverlust. Grund für die Tat soll gewesen sein, dass der 35-Jährige das Opfer als Zeuge einer im Januar 2021 begangenen Körperverletzung habe ausschalten wollen. Der nun Angeklagte galt auch in diesem Fall als Täter. Bis Ende April sind acht weitere Verhandlungstermine angesetzt.

S.Ross--TNT

Empfohlen

Tod von Siebenjährigem bei Schwimmunterricht: Mildere Strafen in Konstanz

In einem Berufungsverfahren um den Tod eines siebenjährigen Jungen beim Schwimmunterricht in Konstanz sind die Strafen für zwei Lehrerinnen gemildert worden. Das Landgericht Konstanz änderte ein vorhergehendes Urteil ab und verhängte Geldstrafen in Höhe von 9000 Euro und 8500 Euro, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Im Februar 2025 waren die Lehrerinnen wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden. Das Kind war im September 2023 ertrunken.

43 Jahre nach Tat: Prozess um Tötung von Sexarbeiter in Hamburg begonnen

43 Jahre nach der Tötung eines transsexuellen Prostituierten hat am Freitag in Hamburg der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. Dem zum Zeitpunkt der Anklage 61-Jährigen wird vorgeworfen, das Opfer im Januar 1983 in dessen Wohnwagen in Hamburg erschossen zu haben, wie es von der Staatsanwaltschaft hieß. Er muss sich wegen Mordes verantworten.

Myanmars Präsident erlässt Amnestie - Haftstrafe von Suu Kyis reduziert

Eine Woche nach seiner Vereidigung als formal ziviler Präsident hat Myanmars Staatschef Min Aung Hlaing eine Amnestie für tausende Gefangene und die Umwandlung von Todesurteilen in lebenslange Haftstrafen verkündet. Zudem wurde die Reduzierung der Haftstrafen für andere Gefangene bekanntgegeben, was auch für die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi gilt. Ihre langjährige Haftstrafe wurde um ein Sechstel reduziert, wie die Nachrichtenagentur AFP erfuhr. Der frühere Präsident Win Myint kam frei.

43-Jähriger stirbt in Schleswig-Holstein bei Arbeiten in Brunnenschacht

Ein 43-Jähriger ist in Schleswig-Holstein bei Arbeiten in einem Brunnenschacht tödlich verletzt worden. Bei Wartungsarbeiten in Tensfeld zersprang aus unklarer Ursache ein Druckbehälter, wie die Polizei in Bad Segeberg am Freitag mitteilte.

Textgröße ändern: