The National Times - Prozess um brutalen Mord an Verhandlungszeugen in Hessen begonnen

Prozess um brutalen Mord an Verhandlungszeugen in Hessen begonnen


Prozess um brutalen Mord an Verhandlungszeugen in Hessen begonnen
Prozess um brutalen Mord an Verhandlungszeugen in Hessen begonnen

Vor dem Landgericht im hessischen Limburg hat am Donnerstag ein Prozess um einen brutalen Mord an einem Verhandlungszeugen begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft einem 35-Jährigen vor, den Mann aus niederen Beweggründen und zur Verdeckung einer Straftat ermordet zu haben.

Textgröße ändern:

Im vergangenen September soll der Angeklagte in das Haus des Opfers in Hadamar eingedrungen sein und ihn etwa zehn Minuten lang in Tötungsabsicht mit einer elektrischen Heckenschere attackiert haben. Danach habe er ihm mit einem Messer noch weitere Verletzungen zugefügt.

Das Opfer starb laut Anklage an innerem und äußerem Blutverlust. Grund für die Tat soll gewesen sein, dass der 35-Jährige das Opfer als Zeuge einer im Januar 2021 begangenen Körperverletzung habe ausschalten wollen. Der nun Angeklagte galt auch in diesem Fall als Täter. Bis Ende April sind acht weitere Verhandlungstermine angesetzt.

S.Ross--TNT

Empfohlen

Armbrustattacken auf Vögel an Moselufer: Polizei identifiziert Verdächtigen

Nach zahlreichen Armbrustattacken auf Wasservögel am Moselufer in Rheinland-Pfalz hat die Polizei einen Verdächtigen identifiziert. Der 43-Jährige aus dem Moselort Konz sei nach aktuellem Ermittlungsstand mutmaßlich für mindestens 15 Taten verantwortlich, teilte die Polizei in Trier am Mittwoch mit. Bei diesen wurden demnach teilweise auch mehrere Tiere parallel verletzt, eine nicht genannte Zahl von Vögeln starb später.

Islamistisches Imam-Mahdi-Zentrum aus Nordrhein-Westfalen bleibt verboten

Der islamistische Verein Fatime-Versammlung alias Imam-Mahdi-Zentrum in Nordrhein-Westfalen bleibt verboten. Das Oberverwaltungsgericht in Münster bestätigte das Verbot nach Angaben vom Mittwoch. Das Land hatte den Verein mit Sitz in Münster im März 2022 verboten, weil dieser gegen die Verfassung verstoßen und die proiranische Hisbollah-Miliz "direkt und indirekt unterstützt" habe.

Tödliche Schlägerei in Diskothek in Schleswig-Holstein: Lange Haftstrafe

Wegen der Tötung eines jungen Manns in einer Diskothek in Schleswig-Holstein ist ein 22-Jähriger zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Lübeck sprach ihn am Mittwoch des Totschlags schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.

Anlagebetrug über Callcenter in Millionenhöhe: Lange Haftstrafe für Mann in Bayern

Wegen Anlagebetrugs über angebliche Tradingplattformen ist ein Mann in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und vier Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Bamberg sprach den 41-Jährigen am Mittwoch des gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs in sieben Fällen schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Es ordnete zudem die Einziehung von mehr als 2,6 Millionen Euro bei dem Angeklagten an.

Textgröße ändern: