The National Times - UN-Menschenrechtsrat beruft Dringlichkeitsdebatte wegen Russland ein

UN-Menschenrechtsrat beruft Dringlichkeitsdebatte wegen Russland ein


UN-Menschenrechtsrat beruft Dringlichkeitsdebatte wegen Russland ein
UN-Menschenrechtsrat beruft Dringlichkeitsdebatte wegen Russland ein

Der UN-Menschenrechtsrat hat am Montag auf Antrag Kiews eine Dringlichkeitsdebatte zum russischen Angriff auf die Ukraine einberufen. Dafür stimmten 29 der 47 Ratsmitglieder, Russland und China votierten dagegen. Die Debatte soll am Donnerstag stattfinden, nachdem in den kommenden Tagen Vertreter aus über 140 Ländern sprechen werden, darunter am Dienstag auch der russische Außenminister Sergej Lawrow. Seit dem russischen Einmarsch wurden in der Ukraine nach UN-Angaben mindestens 102 Zivilisten getötet.

Textgröße ändern:

Vor der Abstimmung bezeichnete die ukrainische Botschafterin in Genf, Jewjenija Filipenko, das Vorgehen Russlands als einen Angriff auf die gesamte internationale Gemeinschaft. "Es war nicht nur ein Angriff auf die Ukraine, sondern auf alle UN-Mitgliedstaaten, auf die Vereinten Nationen und auf die Prinzipien, zu deren Verteidigung diese Organisation gegründet wurde", sagte sie.

Der russische Botschafter in Genf, Gennadi Gatilow, wies unterdessen die Forderung nach einer Debatte zurück und betonte, Kiew und nicht Moskau sei der Aggressor. Auch die UN-Generalversammlung wird am Montag in New York eine Sondersitzung zum Krieg in der Ukraine abhalten.

Seit dem Einmarsch der russischen Truppen vor fünf Tagen sind nach UN-Angaben mindestens 102 Zivilisten getötet worden, darunter sieben Kinder. Die tatsächliche Zahl könnte jedoch weitaus höher liegen, warnte die Hohe Kommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen, Michelle Bachelet, am Montag. "Die meisten dieser Zivilisten wurden durch Explosivwaffen mit großer Reichweite getötet, darunter Beschuss durch schwere Artillerie und Raketen sowie Luftangriffe."

V.Bennett--TNT

Empfohlen

Vogel verstopft Abgasleitung von Heizung: 81-Jährige stirbt in Karlsruhe

Weil ein Vogel die Abgasleitung einer Heizung verstopfte, ist eine 81-Jährige in Karlsruhe in Baden-Württemberg an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben. Die Frau erlag ihren Verletzungen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Ihr 84 Jahre alter Mann befindet sich in einem Krankenhaus. Den Ermittlungen zufolge verstopfte der Vogel am Sonntag die Abgasleitung einer Heizungsanlage in einem Wohnhaus.

19-Jähriger hortet in Hamburg rund hundert Kilogramm Pyrotechnik

Ein 19-Jähriger soll in Hamburg rund hundert Kilogramm Pyrotechnik gehortet haben. Er soll die Gegenstände zudem an Jugendliche und Kinder verkauft haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach wurde die Wohnung des Mannes im Stadtteil Bahrenfeld durchsucht. Die Ermittlungen waren durch Chatgruppen ins Rollen gekommen. Darin soll der 19-Jährige verschiedene illegale Pyrotechnik zum Kauf angeboten haben.

Hongkonger Hochhausbrand mit 168 Toten: Minister-Rücktritt und Abbitte der Regierung

Fast ein Jahr nach einem verheerenden Hochhausbrand in Hongkong mit 168 Todesopfern ist der Wohnungsbauminister der chinesischen Metropole infolge eines Untersuchungsberichts zur Mitverantwortung der Regierung zurückgetreten. Bei einer Pressekonferenz zur Vorstellung des Abschlussberichts einer Untersuchungskommission verneigte sich Hongkongs Regierungschef John Lee am Donnerstag und bat um Verzeihung wegen des Unglücks vom 26. November 2025.

Sieben Jahre Haft für Tötung von eigener Schwester in Niedersachsen

Weil er seine eigene Schwester tötete, hat das Landgericht Göttingen in Niedersachsen einen 55-Jährigen zu sieben Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen Totschlags, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag sagte. Das Urteil wurde demnach am Mittwoch verkündet. Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass der Mann seine Schwester im Februar in Osterode im Streit tötete.

Textgröße ändern: