The National Times - Sydney sucht nach tödlicher Attacke auf Schwimmer nach Weißem Hai

Sydney sucht nach tödlicher Attacke auf Schwimmer nach Weißem Hai


Sydney sucht nach tödlicher Attacke auf Schwimmer nach Weißem Hai
Sydney sucht nach tödlicher Attacke auf Schwimmer nach Weißem Hai

Nach dem ersten tödlichen Haiangriff vor Sydney seit Jahrzehnten hält die australische Metropole Ausschau nach einem Weißen Hai: Behördenvertreter setzten am Donnerstag Drohnen und Seile mit Ködern ein und suchten von Schiffen aus nach dem Hai, der mindestens drei Meter lang sein soll.

Textgröße ändern:

"Auf Grundlage von öffentlichen Filmaufnahmen und Augenzeugenberichten gehen Hai-Experten davon aus, dass ein Weißer Hai, mindestens drei Meter lang, wahrscheinlich dafür verantwortlich war", teilte die staatliche Behörde für Primärindustrie mit. Am Mittwochnachmittag war ein 35 Jahre alter Schwimmer von dem Tier attackiert worden. Fischer und Golfspieler mussten von Felsen aus hilflos zuschauen. Das Opfer erlag seinen Verletzungen, die Rettungshelfer als "katastrophal" beschrieben.

Es seien mehrere Seile um die Little Bay Beach gespannt worden, in deren Nähe sich die Haiattacke ereignet habe, teilte die Behörde mit. Diese sind mit Haken und Ködern versehen, mit deren Hilfe Haie eingefangen und in entferntere Gewässer gelockt werden können. Der Einsatz dieser Seile ist umstritten.

Es war der erste tödliche Haiangriff vor Sydney seit 1963 und der erste in Australien in diesem Jahr. Zwar sind Haiangriffe selten. Dennoch nimmt ihre Zahl in Australien seit Jahren zu - unter anderem, weil auch die Zahl der Wassersportler steigt. Besonders betroffen sind Surfer, denen Haie in die Extremitäten beißen, weil sie sie für Robben halten.

B.Cooper--TNT

Empfohlen

Todesstrafe-Gesetz: Grünen-Chefin fordert Sanktionen gegen israelische Minister

Wegen der vom israelischen Parlament beschlossenen Einführung der Todesstrafe für wegen Terrorismusvorwürfen verurteilte Palästinenser hat Grünen-Ko-Chefin Franziska Brantner Sanktionen gegen die israelischen Minister Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich gefordert. "Die Bundesregierung darf nicht länger wegschauen, sondern muss handeln", sagte Brantner dem "Spiegel" laut einer Vorabmeldung vom Dienstag. Auch in der Linkspartei sorgt die Entscheidung aus Israel für Empörung.

"Wie ein Bergwerk": Spanische Polizei entdeckt Tunnelsystem zum Drogenschmuggel

Die spanische Polizei hat ein ausgeklügeltes unterirdisches Tunnelsystem zum Drogenschmuggel nach Europa entdeckt. Wie das Innenministerium in Madrid am Dienstag mitteilte, verband das aus drei Ebenen bestehende und bis zu 19 Meter unter die Erde reichende Tunnelnetzwerk Marokko mit der spanischen Exklave Ceuta und diente dem illegalen Transport von Haschisch nach Spanien und in weitere europäische Länder. Es handele sich um ein "Labyrinth wie in einem Bergwerk".

Über vier Dollar pro Gallone: US-Benzinpreise auf höchstem Stand seit 2022

Im Iran-Krieg sind die Treibstoffpreise in den USA auf den höchsten Stand seit fast vier Jahren gestiegen. Der durchschnittliche Benzinpreis stieg am Dienstag auf mehr als vier Dollar pro Gallone (rund 3,785 Liter), wie der Automobilclub AAA mitteilte. Die Ölpreise verharrten derweil über der 100-Dollar-Marke.

Menschenrechtsgericht verurteilt Russland wegen Haft für Kritiker

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Russland wegen der mehr als ein Jahr dauernden Untersuchungshaft für einen regierungskritischen russischen Historiker verurteilt. Russland habe zudem das Recht von Juri Dmitrijew auf ein faires Verfahren verletzt, urteilten die Straßburger Richter am Dienstag. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte in Moskau, Russland erkenne das Urteil nicht an.

Textgröße ändern: