The National Times - Sydney sucht nach tödlicher Attacke auf Schwimmer nach Weißem Hai

Sydney sucht nach tödlicher Attacke auf Schwimmer nach Weißem Hai


Sydney sucht nach tödlicher Attacke auf Schwimmer nach Weißem Hai
Sydney sucht nach tödlicher Attacke auf Schwimmer nach Weißem Hai

Nach dem ersten tödlichen Haiangriff vor Sydney seit Jahrzehnten hält die australische Metropole Ausschau nach einem Weißen Hai: Behördenvertreter setzten am Donnerstag Drohnen und Seile mit Ködern ein und suchten von Schiffen aus nach dem Hai, der mindestens drei Meter lang sein soll.

Textgröße ändern:

"Auf Grundlage von öffentlichen Filmaufnahmen und Augenzeugenberichten gehen Hai-Experten davon aus, dass ein Weißer Hai, mindestens drei Meter lang, wahrscheinlich dafür verantwortlich war", teilte die staatliche Behörde für Primärindustrie mit. Am Mittwochnachmittag war ein 35 Jahre alter Schwimmer von dem Tier attackiert worden. Fischer und Golfspieler mussten von Felsen aus hilflos zuschauen. Das Opfer erlag seinen Verletzungen, die Rettungshelfer als "katastrophal" beschrieben.

Es seien mehrere Seile um die Little Bay Beach gespannt worden, in deren Nähe sich die Haiattacke ereignet habe, teilte die Behörde mit. Diese sind mit Haken und Ködern versehen, mit deren Hilfe Haie eingefangen und in entferntere Gewässer gelockt werden können. Der Einsatz dieser Seile ist umstritten.

Es war der erste tödliche Haiangriff vor Sydney seit 1963 und der erste in Australien in diesem Jahr. Zwar sind Haiangriffe selten. Dennoch nimmt ihre Zahl in Australien seit Jahren zu - unter anderem, weil auch die Zahl der Wassersportler steigt. Besonders betroffen sind Surfer, denen Haie in die Extremitäten beißen, weil sie sie für Robben halten.

B.Cooper--TNT

Empfohlen

Dobrindt stellt polizeiliche Kriminalitätsstatistik vor

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) stellt am Montag (10.00 Uhr) in Berlin die polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2025 vor. An der Pressekonferenz nehmen auch der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) und Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), teil.

Britischer Regierungschef "entsetzt" nach Serie "antisemitischer" Brandanschläge in London

Im Großraum London hat es erneut einen versuchten Brandanschlag auf eine jüdische Einrichtung gegeben. In einem Raum der Kenton Synagoge in Harrow nordwestlich des Zentrums von London verursachte ein Feuer Samstagnacht geringe Schäden, wie die für die Sicherheit jüdischer Einrichtungen zuständige CST am Sonntag mitteilte. Verletzte gab es nicht. Laut Polizei war offenbar eine Flasche mit Brandbeschleuniger durch ein Fenster der Synagoge geworfen worden. Der britische Premierminister Keir Starmer zeigte sich am Sonntag "entsetzt" angesichts der Serie "antisemitischer" Anschläge.

Papst Leo XIV. zelebriert Messe vor 100.000 Menschen in Angola

Papst Leo XIV. hat in Angola eine Messe vor rund 100.000 Menschen zelebriert. In seiner Predigt in dem südwestafrikanischen Staat rief Leo am Sonntag die Angolanerinnen und Angolaner auf, ein Land aufzubauen, "in dem der Hass und die Gewalt verschwinden" und die "Geißel der Korruption" beseitigt werde. Gebraucht werde eine "neue Kultur der Gerechtigkeit und des Teilens".

Möglicher Erpressungsversuch: Rattengift in Hipp-Babynahrung in Österreich gefunden

In einem Gläschen mit Babynahrung in Österreich ist Rattengift entdeckt worden. Die österreichische Gesundheitsagentur Ages äußerte am Wochenende die Vermutung, dass es sich um einen Erpressungsversuch gegen den deutschen Hersteller Hipp handeln könnte. Das Unternehmen hatte am Freitagabend in Österreich sein gesamtes Sortiment an Babygläschen bei der Supermarktkette Spar wegen Gesundheitsrisiken zurückgerufen. Für Deutschland gab Hipp hingegen Entwarnung.

Textgröße ändern: