Zwei Republikaner blockieren Nominierung von Trumps Justizminister Blanche
Hoeneß: Eberl bleibt zu "100 Prozent" beim FC Bayern
Hoeneß: Wettbewerb ohne Europa "kannst du in die Tonne treten"
"Totaler Krieg": Pressestimmen zum angedrohten WM-Boykott
Politik
Mindestens neun Tote in der Ukraine bei russischen Angriffen
Bei russischen Angriffen auf die Ukraine sind nach Behördenangaben am Donnerstag mindestens neun Menschen getötet worden. Vier weitere Menschen wurden ebenfalls tot in den Trümmern eines Wohnhauses vermutet, sagte ein Sprecher der Einsatzkräfte der Nachrichtenagentur AFP. Unter den insgesamt wohl 13 Toten sind den Angaben zufolge sieben Kinder. Im benachbarten Polen schlug offenbar ein russsicher Marschflugkörper ein und hinterließ einen Krater. Die Ukraine griff derweil zwei Logistikzentren des russischen Onlineriesen Wildberries mit Drohnen an.
Wissenswertes
Uefa droht mit WM-Boykott wegen Investoren-Plänen der Fifa
Der europäische Fußball-Dachverband Uefa droht wegen der Fifa-Pläne zum Teilverkauf von WM-Anteilen an Investoren mit einem WM-Boykott. Die 55 Uefa-Verbände lehnen "den Vorschlag der Fifa einstimmig und unmissverständlich ab", erklärte die Uefa am Donnerstag nach einer Dringlichkeitssitzung. So lange "diese Vorschläge auf dem Tisch liegen, wird keine Uefa-Nationalmannschaft an einem Fifa-Wettbewerb mehr teilnehmen".
Letzte Nachrichten
25-Jähriger in Köln auf offener Straße niedergeschossen
In Köln ist am Donnerstagabend ein junger Mann auf offener Straße niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der Domstadt mitteilten, feuerte ein unbekannter Täter mehrere Schüsse auf den 25-Jährigen ab, bevor der Täter Zeugenaussagen zufolge zu Fuß flüchtete.
Stilles Gedenken an die Opfer der Tsunami- und Atomkatastrophe von Fukushima
Mit Gebeten und der symbolischen Suche nach Vermissten haben zehntausende Menschen im Nordosten Japans der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe von Fukushima vor elf Jahren gedacht. Um 14.46 Uhr Ortszeit (06.46 Uhr MEZ) wurde eine Schweigeminute abgehalten. Zu dieser Uhrzeit hatte am 11. März 2011 ein Erdbeben der Stärke 9,0 die verheerende Reaktorkatastrophe im Atomkraftwerk von Fukushima ausgelöst. Das japanische Fernsehen zeigte Bilder von Studenten mit Lenkdrachen, auf denen Botschaften geschrieben standen.
Schmuggler mit Schlangen und Echsen in der Hose erwischt
Mit Schlangen und Echsen in der Hose ist in den USA ein Reptilienschmuggler aufgeflogen. Am Körper des Mannes wurden 52 in Plastiktüten verpackte Reptilien entdeckt, als er Ende Februar am Grenzübergang San Ysidro von Mexiko nach Kalifornien kontrolliert wurde, wie der US-Zoll am Donnerstag mitteilte. Die Reptilien, neun Schlangen und 43 Krötenechsen, hatte er demnach in seiner Jacke, in den Hosentaschen und in der "Leistengegend" versteckt.
Erster Containerzug der "Schienenbrücke" in die Ukraine gestartet
Ein erster Containerzug mit 350 Tonnen Hilfsgütern ist auf der sogenannten Schienenbrücke der Deutschen Bahn in die Ukraine gestartet. Der Zug mit den 15 Containern fuhr in der Nacht zum Freitag vom Rangierbahnhof Seddin bei Berlin Richtung Kiew ab, wie die Bahn mitteilte. Zur Hilfslieferung gehören unter anderem Schlafsäcke, Isomatten, Windeln, Konserven mit Lebensmitteln, Trinkwasser, warme Kleidung und Babynahrung sowie medizinische Produkte wie Spritzen.
Zwei Kunstflieger in Nordrhein-Westfalen in der Luft zusammengestoßen
Zwei Kunstflieger sind in der Nähe eines Flugplatzes im nordrhein-westfälischen Hünxe in der Luft zusammengestoßen. Wie die Polizei in Wesel mitteilte, stürzte eine der Maschinen nach der Kollision am späteren Donnerstagnachmittag in ein Feld. Der Pilot rettete sich mit dem Fallschirm.
Schmuckhändler in Kölner Parkhaus überfallen und in Kofferraum gesperrt
Ein Schmuck- und Goldhändler ist am Mittwoch in einem Kölner Parkhaus überfallen, gefesselt und in den Kofferraum seines Autos gesperrt worden. Die zwei mutmaßlichen Täter sollen die Schlüssel des 80-Jährigen dann an mehrere Mittäter übergeben haben, die aus dem Geschäft des Manns unter anderem Schmuck und Gold stahlen, wie die Kölner Polizei am Donnerstagabend mitteilte.
Städtetag: Flüchtlingsaufnahme könnte größere Aufgabe als 2015 werden
Der Deutsche Städtetag hat für eine faire Verteilung der Flüchtlinge aus der Ukraine konkrete Regeln von Bund und Ländern angemahnt. "Die Herausforderung bleibt vor allem die faire Verteilung", sagte der Hauptgeschäftsführer des Städtetags, Helmut Dedy, der "Passauer Neuen Presse" vom Freitag. "Die Aufgabe für unser Land könnte größer werden als 2015", fügte er hinzu. Dedy betonte zugleich: "Wir kriegen das irgendwie hin."
Opferbeauftragter fordert sensibleren Umgang mit Opfern von Terroranschlägen
Der neue Opferbeauftragte der Bundesregierung, Pascal Kober (FDP), hat einen sensibleren Umgang mit Opfern von Terroranschlägen angemahnt. "Wir müssen anerkennen, dass Terroranschläge sich nicht gegen die Opfer persönlich richten, sondern gegen die Art, wie wir leben, gegen unsere freiheitliche Gesellschaft als ganze", sagte Kober der "Neuen Osnabrücker Zeitung" anlässlich des nationalen Gedenktags für die Opfer von Terrorismus an diesem Freitag.
Özdemir mahnt angesichts des Ukraine-Kriegs Kampf gegen Hunger an
Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hat angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine und der großen Bedeutung beider Länder für die Agrarmärkte internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen Hunger in der Welt angemahnt. Ziel Nummer eins müsse sein, den Menschen in der Ukraine zu helfen, sagte Özdemir am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin" im Vorfeld des virtuellen Treffens der G7-Agrarministerinnen und -Agrarminister.
Interpol verschärft "Aufsichts- und Kontrollmaßnahmen" für Russland
Die internationale Polizeiorganisation Interpol hat eine Verschärfung der Kontrollverfahren angekündigt, die bei der Übermittlung von Nachrichten aus Russland an andere Mitgliedsländer angewandt werden. "Um einen möglichen Missbrauch der Interpol-Netzwerke im Zusammenhang mit der Suche nach Personen im Rahmen oder am Rande des Konflikts in der Ukraine zu verhindern, wurden vom Generalsekretariat verstärkte Aufsichts- und Kontrollmaßnahmen in Bezug auf Russland umgesetzt", teilte Interpol am Donnerstagabend mit.
Ein Toter bei Luftangriffen auf zivile Ziele in Dnipro in Zentralukraine
Bei russischen Luftangriffen auf zivile Ziele in der Stadt Dnipro in der Zentralukraine ist am Freitag nach Angaben der Rettungsdienste mindestens ein Mensch getötet worden. Am frühen Morgen "gab es drei Luftangriffe in der Stadt, die einen Kindergarten, ein Apartmenthaus und eine zweistöckige Schuhfabrik trafen", erklärten die Rettungskräfte. "Eine Person kam ums Leben."
Para-Biathletin Kazmaier holt Silber - Bronze für Walter
Biathletin Linn Kazmaier ist bei den Paralympischen Spielen in Peking zu ihrer vierten Medaille gelaufen. Die erst 15-Jährige landete mit Guide Florian Baumann in der Sehbehinderten-Klasse ohne Schießfehler nach 12,5 km nur 3,6 Sekunden hinter der Ukrainerin Oxana Schischkowa auf dem zweiten Platz. Mitteldistanz-Siegerin Leonie Walter sicherte sich mit Guide Pirmin Strecker Bronze.
Schockemöhle kümmert sich um 80 Flüchtlinge
Ex-Springreiter Paul Schockemöhle hat Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine nach Deutschland gebracht und kümmert sich in Mecklenburg-Vorpommern um sie. "Wir haben 80 Personen von der ukrainisch-polnischen Grenze abgeholt", sagte der 76-Jährige der FAZ: "Alles Frauen mit relativ kleinen Kindern. Wir haben sie in Neustadt-Glewe im Hotel untergebracht."
Bauernverband: Ukraine-Krieg wird auch in Deutschland Lebensmittel verteuern
Der Krieg in der Ukraine wird nach Ansicht des Deutschen Bauernverbands auf absehbare Zeit die Lebensmittel teurer werden lassen. "Wir gehen davon aus, dass dieser Krieg die Preise noch weiter steigen lässt", sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, der "Augsburger Allgemeinen" (Freitagsausgabe).
NBA: Harden wird von Ex-Klub vorgeführt
Basketball-Superstar James Harden wurde mit Meisterschaftsanwärter Philadelphia 76ers beim ersten Duell mit seinem Ex-Klub Brooklyn Nets in der nordamerikanischen Profiliga NBA böse vorgeführt. Philadelphia verlor zu Hause 100:129 gegen Brooklyn.
Nach Dusel in Bergamo: Seoane von Weiterkommen überzeugt
Trainer Gerardo Seoane vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen ist trotz der über weite Strecken schwachen Leistung beim glücklichen 2:3 (1:2) im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League bei Atalanta Bergamo weiterhin zuversichtlich. Das Rückspiel am kommenden Donnerstag (18.45 Uhr) werde "eine enge Kiste. Ich bin überzeugt, dass wir es schaffen können, wenn wir einen guten Tag haben. Wir brauchen eine richtig gute Leistung", sagte der Schweizer bei RTL.
Forster im Riesenslalom nur Vierte - Rothfuss holt Bronze
Fahnenträgerin Anna-Lena Forster hat bei den Paralympics in Peking ihre vierte Medaille im vierten Rennen verpasst. Die Monoskifahrerin kam im Riesenslalom nicht über Rang vier hinaus, nach Schwierigkeiten im ersten Lauf konnte sie anders als noch in der Super-Kombination keine große Aufholjagd starten. Andrea Rothfuss holte sich derweil auch bei ihren fünften Spielen mit Bronze eine Medaille.
Todesschütze von "Che" Guevara in Bolivien gestorben
Der bolivianische Militäroffizier, der nach eigenen Angaben 1967 den berühmten Guerilla-Kämpfer Ernesto "Che" Guevara getötet hat, ist im Alter von 80 Jahren gestorben ."Er starb an Prostatakrebs", sagte der Sohn von Mario Terán Salazar der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag. "Er war krank und es gab nichts zu tun", sagte der Ex-Militärausbilder Gary Prado, der Che vor 54 Jahren im bolivianischen Dschungel gefangen genommen hatte.
EU dämpft Hoffnung der Ukraine auf baldige Mitgliedschaft
Die EU hat die Hoffnung der Ukraine auf eine baldige Mitgliedschaft gedämpft. In einer in der Nacht zu Freitag in Versailles veröffentlichten Erklärung der Staats- und Regierungschefs heißt es, die EU unterstütze die Ukraine auf ihrem "europäischen Weg". Die von Kiew geforderte Schnellmitgliedschaft hatten unter anderem Frankreich, die Niederlande und Luxemburg zuvor ausgeschlossen.
Bundesweite Corona-Inzidenz steigt auf mehr als 1400
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder über 1400 gestiegen. Der Wert lag laut Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen bei 1439,0. Am Vortag hatte er 1388,5 betragen, am Freitag vergangener Woche 1196,4. Der Wert beziffert die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.
Sitzung des UN-Sicherheitsrats zu angeblichen Biowaffen in Ukraine am Freitag
Der UN-Sicherheitsrat wird am Freitag um 17.00 Uhr MEZ zu einer Dringlichkeitssitzung über angebliche Biowaffen in der Ukraine zusammenkommen. Die Sitzung war von Russland beantragt worden, nachdem sich Moskau und Washington in den vergangenen Tagen gegenseitig vorgeworfen hatten, Massenvernichtungswaffen im Ukraine-Krieg einsetzen zu wollen.
Biathlet Fleig kündigt nach Platz 16 Karriereende an
Fahnenträger Martin Fleig wird nach den Paralympischen Spielen in Peking seine erfolgreiche Karriere beenden. "Das war ganz sicher mein letztes Biathlonrennen", sagte der Nordische nach der Langdistanz mit Tränen in den Augen: "Ich habe mich dazu entschieden, meine Karriere nach Peking zu beenden und fühle mich sehr wohl dabei. Es fühlt sich sehr gut an, es ist genau der richtige Zeitpunkt für mich. Ich wusste es schon, als ich hierhergekommen bin."
US-Senat beschließt neuen Haushalt inklusive Hilfspaket für Ukraine
Der US-Senat hat am Donnerstagabend (Ortszeit) dem neuen US-Haushalt zugestimmt, der auch ein milliardenschweres Hilfspaket für die Ukraine vorsieht. In dem insgesamt 1,5 Billionen Dollar (1,4 Billionen Euro) schweren Entwurf für die Ausgaben im restlichen Haushaltsjahr sind fast 14 Milliarden Dollar an direkten Hilfen für das Kriegsland sowie Maßnahmen zur Bewältigung der Auswirkungen des Konflikts vorgesehen. Nach der Zustimmung beider Kammern des Kongresses kann US-Präsident Joe Biden das Gesetz nun unterzeichnen.
Lehrerverband fürchtet nach dem 19. März "ungebremste" Infektionen in Schulen
Nach Vorlage des Entwurfs für das neue Infektionsschutzgesetz kritisiert der Deutsche Lehrerverband die geplanten weitreichenden Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Ursprünglich seien Lockerungen davon abhängig gemacht worden, dass die Inzidenzen sinken, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). Obwohl aber derzeit in vielen Bundesländern und auch bundesweit die Inzidenzen wieder stiegen, sei von einer Verschiebung oder gar Rücknahme von Lockerungsschritten nirgends mehr die Rede.
Forster im Riesenslalom als Vierte in Lauerstellung
Fahnenträgerin Anna-Lena Forster muss bei den Paralympics in Peking bei ihrem vierten Start um ihre vierte Medaille bangen. Die Monoskifahrerin zeigte im ersten Durchgang des Riesenslaloms eine durchwachsene Leistung und liegt im Zwischenklassement der sitzenden Klasse auf Rang vier. Auf das Podest fehlen der 26-Jährigen zwei Sekunden, die Führende Chinesin Liu Sitong ist vor dem zweiten Lauf (5.00 Uhr MEZ/ARD) bereits 3,45 Sekunden entfernt.
Schauspieler Jussie Smollett zu 150 Tagen Gefängnis verurteilt
Der US-Schauspieler Jussie Smollett ist wegen eines mutmaßlich von ihm selbst inszenierten Angriffs gegen sich zu fast fünf Monaten Gefängnis verurteilt worden. Ein Richter in der Großstadt Chicago verhängte am Donnerstag die Haftstrafe gegen den 39-Jährigen wegen Störung der öffentlichen Ordnung. "Sie suchten nach Aufmerksamkeit, Sie wollten noch berühmter werden", sagte Richter James Linn bei der Verkündung des Urteils.
Moskau und Kiew laut IAEA "bereit" zu Zusammenarbeit bei Akw-Sicherheit im Krieg
Die Regierungen Russlands und der Ukraine sind der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zufolge "bereit" zur Zusammenarbeit bei der Sicherheit der Atomanlagen im Kriegsgebiet. "Wir hatten gute Gespräche, keine einfachen, aber ernsthafte Gespräche", sagte IAEA-Chef Rafael Grossi nach seiner Rückkehr von Gesprächen mit dem ukrainischen Außenminister Dmytro Kuleba und dem russischen Außenminister Sergej Lawrow in der Türkei am Donnerstag.
Rund 100.000 Menschen binnen zwei Tagen aus ukrainischen Städten in Sicherheit gebracht
Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge sind in der Ukraine binnen zwei Tagen etwa 100.000 Menschen aus umkämpften Städten in Sicherheit gebracht worden. Allein am Donnerstag konnten demnach 40.000 Menschen über die mit Russland ausgehandelten Fluchtkorridore aus belagerten Städten fliehen. Gleichzeitig beschuldigte Selenskyj in einem Video in der Nacht zum Freitag Russland des Angriffs auf einen Fluchtkorridor aus der von russischen Truppen belagerten Hafenstadt Mariupol.
Leverkusen dank reichlich Dusel noch mit Chancen aufs Viertelfinale
Bayer Leverkusen hat in seinem Jubiläumsspiel in der Europa League eine gute Ausgangslage für den Einzug ins Viertelfinale fahrlässig verspielt und steht nun gehörig unter Druck. Die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane unterlag beim 50. Auftritt im "kleinen Europapokal" im Achtelfinal-Hinspiel bei Atalanta Bergamo nach einem massiven Leistungsabfall mehr als glücklich "nur" mit 2:3 (1:2).
USA: Nordkorea testete zuletzt neues Interkontinentalraketen-System
Nordkorea hat nach US-Angaben bei Raketenstarts in den vergangenen Wochen ein neues Interkontinentalraketen-System getestet. Bei den beiden Tests am 26. Februar und 4. März sei es um ein "relativ neues Interkontinentalraketen-System" gegangen, sagte ein US-Regierungsvertreter am Donnerstag. Es seien weder Reichweite noch Fähigkeiten von Interkontinentalraketen gezeigt worden. Vermutlich sei es darum gegangen, "Elemente dieses neuen Systems zu testen", bevor Nordkorea einen Start mit voller Reichweite vollziehe.
Schröder-Kim heizt Gerüchte um Altkanzler-Besuch bei Putin an
Die Frau von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) hat Gerüchte angeheizt, wonach ihr Mann sich bei Kreml-Chef Wladimir Putin persönlich für eine Deeskalation im Ukraine-Krieg einsetzen will. Im Onlinedienst Instagram veröffentlichte Soyeon Schröder-Kim am Donnerstagabend ein Foto, das sie in Moskau zeigt. Auf dem Foto steht sie mit wie zum Gebet gefalteten Händen vor einem Fenster, im Hintergrund ist die berühmte Basilius-Kathedrale auf dem Roten Platz zu sehen.
Rotes Kreuz: Kämpfe um Nahrungsmittel in belagertem Mariupol
In der seit Tagen belagerten ukrainischen Hafenstadt Mariupol spielen sich angesichts der katastrophalen Versorgungslage mittlerweile dramatische Szenen ab. "Die Leute haben angefangen, um Lebensmittel zu kämpfen", sagte ein Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) in einer am Donnerstag veröffentlichten Videobotschaft. "Alle Geschäfte und Apotheken wurden vor vier oder fünf Tagen geplündert."