The National Times - Nach WM-Kontroverse: Spanische Sängerin Rosalía entschuldigt sich bei argentinischen Fans

Nach WM-Kontroverse: Spanische Sängerin Rosalía entschuldigt sich bei argentinischen Fans


Nach WM-Kontroverse: Spanische Sängerin Rosalía entschuldigt sich bei argentinischen Fans
Nach WM-Kontroverse: Spanische Sängerin Rosalía entschuldigt sich bei argentinischen Fans / Foto: © AFP/Archiv

Die spanische Popsängerin Rosalía hat sich während eines Konzerts in Buenos Aires bei ihren argentinischen Fans für einen Online-Beitrag nach der Niederlage Argentiniens gegen Spanien im WM-Finale entschuldigt. "Ich war am Scrollen, ohne wirklich hinzugucken. Und zack, hab ich schnell einen Repost gemacht (...) Es war nie meine Absicht", sagte die Künstlerin am Samstagabend in der argentinischen Hauptstadt. Mit dem Online-Beitrag hatte Rosalia eine Welle der Empörung in Argentinien ausgelöst.

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Rosalía erinnerte nun bei dem Konzert an ihren ersten Auftritt in Argentinien und sang eine Strophe ihres Hits "Pienso En Tu Mirá". Ihre Fans fielen in einen Chor ein, der das Eis brach. Die 33-Jährige bedankte sich anschließend beim "besten Publikum, das es auf der Erde gibt". Sie versicherte, dass ihre Liebe zu Argentinien "so geblieben ist, unversehrt wie am ersten Tag".

Viele Nutzer in Onlinediensten hatten dazu aufgerufen, die Auftritte der Künstlerin in Argentinien zu boykottieren. Nach dem Finale der Männer-Fußballweltmeisterschaft am 19. Juli hatte Rosalía ein Video der libanesisch-US-Schauspielerin Mia Khalifa geteilt, in dem diese den spanischen Sieg mit der Botschaft "Wie das Leben jetzt klingt, nachdem die Perlen besiegt wurden" feierte. Dazu war Rosalías Song "La Perla" zu hören. In Spanien ist "perla" ein umgangssprachlicher Ausdruck für eine problematische Person.

Wenige Stunden nach dem Repost löschte Rosalía die Nachricht aus ihren Onlinekonten und entschuldigte sich zunächst auf Instagram. Sie sagte, sie habe Khalifas Botschaft geteilt, ohne "zu lesen, was da stand". Trotz der Boykottdrohung sollen laut Angaben aus den Verkaufsstellen nur wenige der rund 50.000 Fans ihre Tickets für die ausverkauften vier Konzerte in Argentinien zurückgegeben haben.

A.Wood--TNT

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