The National Times - Fernsehbotschaft von Charles III. zu Krebserkrankung am Freitagabend

Fernsehbotschaft von Charles III. zu Krebserkrankung am Freitagabend


Fernsehbotschaft von Charles III. zu Krebserkrankung am Freitagabend

Fast zwei Jahre nach Bekanntgabe seiner Krebserkrankung wird sich der britische König Charles III. am Freitag öffentlich zu seinem Gesundheitszustand äußern: Eine vorab aufgezeichnete Videobotschaft soll am Abend (21.00 Uhr MEZ) im Rahmen einer Kampagne zur Aufklärung über Krebs im Sender Channel 4 ausgestrahlt werden, wie der Buckingham-Palast bestätigte.

Textgröße ändern:

In seiner "persönlichen Botschaft" werde sich der Monarch zur Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen für die Krebs-Früherkennung äußern und auch über seine eigenen Erfahrungen auf dem Wege der Besserung berichten, erklärte der Palast.

Das Königshaus hatte im Februar vergangenen Jahres bekannt gegeben, dass Charles III. an Krebs erkrankt ist. Um welche Krebsart es sich handelt, wurde nicht bekannt. Der Monarch hatte sich nach der Bekanntgabe der Diagnose einige Wochen aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, inzwischen nimmt er wieder regelmäßig öffentliche Termine wahr. Im März musste er wegen Nebenwirkungen seiner Krebsbehandlung kurzzeitig ins Krankenhaus.

Ende April hatte Charles in einer Grußbotschaft an Mitarbeiter von Krebs-Hilfsorganisationen geschrieben, jede Krebsdiagnose sei "entmutigend und manchmal beängstigend". Seine Erlebnisse seit seiner Krebs-Diagnose hätten ihm aber zugleich gezeigt, dass "die dunkelsten Momente der Krankheit von dem größten Mitgefühl erleuchtet werden können".

Mit seinem offenen Umgang mit der Krebs-Erkrankung hebt sich der König von seiner Mutter Queen Elizabeth II. ab, deren Gesundheitszustand über Jahrzehnte kein Thema für die Öffentlichkeit war.

Die royale Videobotschaft ist Teil einer Kampagne der Organisation Cancer Research UK und des Senders Channel 4. Die ganze Woche über fanden im Rahmen der Aktion "Stand Up to Cancer" (Biete dem Krebs die Stirn) bereits Benefizveranstaltungen mit Prominenten statt. Dabei kamen bis Freitag mehr als 113 Millionen Pfund (knapp 129 Millionen Euro) zusammen. Mit dem Geld soll die Forschung zu mehr als 20 Krebsarten gefördert werden.

Nur sechs Wochen nach Bekanntwerden von König Charles' Erkrankung hatte seine Schwiegertochter Prinzessin Catherine bekannt gegeben, dass sie ebenfalls Krebs habe und sich einer Chemotherapie unterziehe. Inzwischen ist sie Krebs-frei.

W.Phillips--TNT

Empfohlen

Früherer "First Dog": Obamas Hund Sunny ist tot

Als "First Dog" im Weißen Haus wurde Sunny bekannt - nun ist der Hund des früheren US-Präsidenten Barack Obama gestorben. Obama schrieb am Mittwoch im Onlinedienst X, seine Familie habe "ein geliebtes Mitglied verloren". Er habe Sunny zu Beginn seiner zweiten Amtszeit (2013 bis 2017) bekommen, "und alle von uns – einschließlich unseres ersten Hundes Bo – verliebten sich sofort in sie", schrieb Obama zu einem Foto der schwarzen Hündin.

Bedrohte Sumatra-Elefanten wegen Waldbränden in Indonesien noch stärker gefährdet

Die bereits vom Aussterben bedrohten Sumatra-Elefanten sind Umweltschützern zufolge aufgrund der schweren Waldbrände in Indonesien noch stärker gefährdet. Zwischen Juni und dem 8. September seien mehr als 4500 Brandherde in 21 Lebensräumen der seltenen Elefanten-Unterart gezählt worden, teilte die Wildtierschutzorganisation Geopix am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP mit. Mehr als 560.000 Hektar Wald seien in diesem Zeitraum niedergebrannt.

Französische Filmikone Sophie Marceau findet sich alt genug für Großmutterrolle

Die französische Filmikone Sophie Marceau findet sich kurz vor ihrem 60. Geburtstag bereit, allmählich Großmutter zu werden. "Ich glaube, dass mir das gut gefallen würde", sagte Marceau der Illustrierten "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Aber ich möchte das meinen Kindern nicht verraten, denn sonst machen sie mich früher zur Oma, als mir lieb ist."

Ed Sheeran: Veranstalter für Tournee-Rauswurf von Rapper Macklemore verantwortlich

Der britische Popstar Ed Sheeran hat nach eigenen Angaben nicht entschieden, den Rapper Macklemore nach dessen pro-palästinensischen Äußerungen nicht mehr bei seiner Tournee auftreten zu lassen. Das sei "die Entscheidung des Veranstalters, nicht meine" gewesen, schrieb Sheeran am Dienstag im Onlinedienst Instagram. Der Vertrag sei von der Messina Touring Group beendet worden.

Textgröße ändern: