The National Times - Hommage "Nouvelle Vague" triumphiert bei französischen Filmpreisen

Hommage "Nouvelle Vague" triumphiert bei französischen Filmpreisen


Hommage "Nouvelle Vague" triumphiert bei französischen Filmpreisen
Hommage "Nouvelle Vague" triumphiert bei französischen Filmpreisen / Foto: © AFP

Der Film "Nouvelle Vague", eine Hommage an die gleichnamige Erneuerungsbewegung im französischen Kino, hat bei der Verleihung der französischen César-Filmpreise triumphiert: Der Schwarz-Weiß-Film von US-Regisseur Richard Linklater, der von den Dreharbeiten für das Schlüsselwerk "Außer Atem" des Filmemachers Jean-Luc Godard erzählt und in Deutschland am 12. März in die Kinos kommt, wurde bei der Gala am Donnerstagabend in Paris mit vier Preisen ausgezeichnet.

Textgröße ändern:

Linklater erhielt unter anderem den Preis für die beste Regie. "Das ist für mich eine fast überwältigende Ehre", ließ der US-Regisseur, der nicht selbst nach Paris gereist war, durch den französischen Schauspieler Guillaume Marbeck ausrichten, der in seinem Film den Godard spielt.

Mit drei Preisen wurde das Drama "Was uns verbindet" der französischen Regisseurin Carine Tardieu ausgezeichnet, darunter der Hauptpreis für den besten Film. In dem Film, der in Deutschland im vergangenen Sommer herauskam, spielt die Schauspielerin Valeria Bruni-Tedeschi eine Frau, die sich nach dem Tod ihrer Nachbarin um deren Familie kümmert. In ihrem Film gehe es um alles, "was uns in dieser Gesellschaft, die überall Mauern errichtet, miteinander verbindet", sagte Regisseurin Tardieu in ihrer Dankesrede.

Hollywood-Star Jim Carrey wurde bei der Gala mit einem Ehren-César für sein Lebenswerk ausgezeichnet - und bedankte sich auf Französisch. "Wie war mein Französisch? Eher mittelmäßig, oder?", scherzte der 64-jährige US-Kanadier, der nach eigenen Angaben auch einen französischen Vorfahren hat - allerdings "vor 300 Jahren".

C.Bell--TNT

Empfohlen

Früherer "First Dog": Obamas Hund Sunny ist tot

Als "First Dog" im Weißen Haus wurde Sunny bekannt - nun ist der Hund des früheren US-Präsidenten Barack Obama gestorben. Obama schrieb am Mittwoch im Onlinedienst X, seine Familie habe "ein geliebtes Mitglied verloren". Er habe Sunny zu Beginn seiner zweiten Amtszeit (2013 bis 2017) bekommen, "und alle von uns – einschließlich unseres ersten Hundes Bo – verliebten sich sofort in sie", schrieb Obama zu einem Foto der schwarzen Hündin.

Bedrohte Sumatra-Elefanten wegen Waldbränden in Indonesien noch stärker gefährdet

Die bereits vom Aussterben bedrohten Sumatra-Elefanten sind Umweltschützern zufolge aufgrund der schweren Waldbrände in Indonesien noch stärker gefährdet. Zwischen Juni und dem 8. September seien mehr als 4500 Brandherde in 21 Lebensräumen der seltenen Elefanten-Unterart gezählt worden, teilte die Wildtierschutzorganisation Geopix am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP mit. Mehr als 560.000 Hektar Wald seien in diesem Zeitraum niedergebrannt.

Französische Filmikone Sophie Marceau findet sich alt genug für Großmutterrolle

Die französische Filmikone Sophie Marceau findet sich kurz vor ihrem 60. Geburtstag bereit, allmählich Großmutter zu werden. "Ich glaube, dass mir das gut gefallen würde", sagte Marceau der Illustrierten "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Aber ich möchte das meinen Kindern nicht verraten, denn sonst machen sie mich früher zur Oma, als mir lieb ist."

Ed Sheeran: Veranstalter für Tournee-Rauswurf von Rapper Macklemore verantwortlich

Der britische Popstar Ed Sheeran hat nach eigenen Angaben nicht entschieden, den Rapper Macklemore nach dessen pro-palästinensischen Äußerungen nicht mehr bei seiner Tournee auftreten zu lassen. Das sei "die Entscheidung des Veranstalters, nicht meine" gewesen, schrieb Sheeran am Dienstag im Onlinedienst Instagram. Der Vertrag sei von der Messina Touring Group beendet worden.

Textgröße ändern: