The National Times - Physik-Nobelpreisträger warnt vor Trumps Kürzungen im Wissenschaftsbereich

Physik-Nobelpreisträger warnt vor Trumps Kürzungen im Wissenschaftsbereich


Physik-Nobelpreisträger warnt vor Trumps Kürzungen im Wissenschaftsbereich
Physik-Nobelpreisträger warnt vor Trumps Kürzungen im Wissenschaftsbereich / Foto: © AFP

Einer der diesjährigen Physik-Nobelpreisträger hat die von US-Präsident Donald Trump vorangetriebenen Kürzungen im Wissenschaftsbereich scharf kritisiert. Es handele sich um ein "immens ernstes Problem", sagte der Wissenschaftler John Clarke am Dienstag (Ortszeit).

Textgröße ändern:

Die drastischen Kürzungen bei Forschungsgeldern und die Entlassungen von Wissenschaftlern in Bundesbehörden würden einen Großteil der wissenschaftlichen Forschung in den USA lähmen, sagte Clarke der Nachrichtenagentur AFP.

"Es wird katastrophal, wenn das so weitergeht", sagte Clarke. Angenommen, dass die derzeitige Regierung irgendwann zu Ende gehe, "dann könnte es ein Jahrzehnt dauern, bis wir wieder dort sind, wo wir beispielsweise vor einem halben Jahr waren".

Clarke erhält zusammen mit den Forschern Michel Devoret und John Martinis in diesem Jahr den Physik-Nobelpreis. Sie werden nach Angaben des Nobel-Komitees für die Entdeckung des makroskopischen quantenmechanischen Tunneleffekts und der Energiequantisierung in einem Stromkreis geehrt. Verliehen wird die mit elf Millionen schwedischen Kronen (rund eine Million Euro) dotierte Auszeichnung am 10. Dezember, dem Todestag von Preisstifter Alfred Nobel.

Seit seinem Amtsantritt im Januar hat Trump Milliarden Dollar an Fördermitteln gekürzt, die akademische Freiheit der Universitäten beschnitten und massenhaft Wissenschaftler in Bundesbehörden entlassen.

B.Scott--TNT

Empfohlen

EU-Behörde: Keine Hinweise auf Mutation von Hantavirus

Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" gibt es laut der EU-Gesundheitsbehörde ECDC keinen Hinweis für eine Mutation des Virus. Das Andesvirus verhalte sich nicht anders als in Gebieten, in denen dieser Hantavirusstamm bereits verbreitet sei, erklärte am Mittwoch das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) in Stockholm. Derweil sind weiter Krankenhäuser in mehreren Ländern mit der Überwachung der früheren "Hondius"-Passagiere beschäftigt.

Charles III. stellt inmitten von Debatte über Premier Starmer Regierungsprogramm vor

König Charles III. hat inmitten der Debatte über einen möglichen Rücktritt von Premierminister Keir Starmer in der Thronrede die Gesetzesvorhaben der britischen Regierung vorgestellt. Zu den am Mittwoch dargelegten Plänen, von denen viele bereits bekannt waren, gehören die Vertiefung der Beziehungen Großbritanniens zur Europäischen Union und die vollständige Verstaatlichung des Stahlkonzerns British Steel. Auch eine Reform des Asylsystems und eine Senkung des Wahlalters auf 16 sind geplant.

Buchautor: Brigitte Macron verliert Einfluss auf ihren Mann

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und seine Frau sind sich nach Angaben ihres Biografen uneins, wie ihr Leben nach dem Ende seiner zweiten Amtszeit aussehen soll. "Sie wird bald 75, sie will Zeit für ihre Kinder und Enkelkinder haben", sagte der Journalist Florian Tardif am Mittwoch dem Sender RTL. Der Reporter der Zeitschrift "Paris Match" hat kürzlich ein Buch über Brigitte und Emmanuel Macron mit dem Titel "Un couple presque parfait" (Ein fast perfektes Paar) veröffentlicht.

Prinzessin Kate reist erstmals seit Krebserkrankung wieder ins Ausland

Die britische Prinzessin Kate absolviert ab Mittwoch ihre erste Auslandsreise seit ihrer Krebserkrankung. Die Ehefrau von Thronfolger Prinz William will sich in der norditalienischen Stadt Reggio Emilia nach Angaben des Kensington-Palastes bis Donnerstag über ein pädagogisches Konzept informieren, bei dem das selbstständige Lernen kleiner Kinder im Vordergrund steht.

Textgröße ändern: