The National Times - Prinz Andrew bleibt Prozession des Hosenbandordens fern

Prinz Andrew bleibt Prozession des Hosenbandordens fern


Prinz Andrew bleibt Prozession des Hosenbandordens fern
Prinz Andrew bleibt Prozession des Hosenbandordens fern / Foto: © POOL/AFP

Der in Ungnade gefallene zweite Sohn von Königin Elizabeth II., Prinz Andrew, hat am Montag nicht an der prestigereichen öffentlichen Zeremonie des Hosenbandordens teilgenommen - angeblich aufgrund einer "Entscheidung in der Familie". Der 62-jährige Herzog von York war ausschließlich bei einem privaten Mittagessen und einer Zeremonie zur Aufnahme neuer Mitglieder in den Orden dabei, wie der Buckingham Palast mitteilte.

Textgröße ändern:

Während die Nachrichtenagentur PA erklärte, das Fernbleiben des Prinzen sei eine "Familienentscheidung" gewesen, berichteten andere britische Medien, dass die Prinzen Charles und William die Königin zu dieser Entscheidung gedrängt hätten. Andrew war wegen seiner Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitgehend von königlichen Pflichten entbunden worden.

Auch Königin Elizabeth II nahm aus Mobilitätsgründen nicht an der Prozession teil, war aber ebenfalls bei dem Mittagessen und der Zeremonie dabei.

Bei der Prozession anwesend waren hingegen ihr ältester Sohn und Thronfolger Prinz Charles, dessen Frau Camilla sowie ihr ältester Sohn Prinz William und dessen Frau Catherine - allesamt in der traditionellen Kleidung des Ritterordens: ein Samtmantel und ein mit weißen Straußenfedern geschmückter Hut.

Unterdessen erwarteten vor Schloss Windsor Demonstranten den ehemaligen britischen Premierminister Tony Blair, der als "Knight Companion" in den ältesten und ranghöchsten britischen Ritterorden aufgenommen wurde. Die Demonstranten skandierten "Tony Blair ist ein Kriegsverbrecher" - wegen der Rolle, die er bei der Invasion des Irak im Jahr 2003 gespielt hatte.

Der Hosenbandorden wurde 1348 während des Hundertjährigen Krieges von König Edward III. gegründet.

V.Bennett--TNT

Empfohlen

Spanischer Schauspieler Javier Bardem verewigt sich in Hollywood mit seien Handabdrücken

Der spanische Schauspieler Javier Bardem hat sich auf dem Hollywood Boulevard verewigt. Der 57-Jährige hatte am Dienstag (Ortszeit) die Ehre, vor dem legendären Chinese Theatre in der Filmstadt Los Angeles seine Handabdrücke zu hinterlassen. "Es ist wirklich etwas Besonderes, an einem solchen Ort seinen Namen, sein Bild unsterblich machen zu dürfen", sagte der Filmstar kurz nach der Zeremonie der Nachrichtenagentur AFP.

Schah-Sohn warnt vor Abkommen mit dem Iran

Der Sohn des letzten Schahs, Reza Pahlavi, hat sich gegen jede Übereinkunft mit dem Iran ausgesprochen, bei der die derzeitige Führung in Teheran im Amt bleibt. "Ein Abkommen mit diesem Regime wird scheitern, und wir alle werden die Konsequenzen tragen müssen", erklärte Pahlavi am Dienstag in Onlinediensten. "Das iranische Volk wird es nicht akzeptieren."

Norwegens Kronprinz Haakon will wegen kranker Ehefrau Termine reduzieren

Der norwegische Kronprinz Haakon wird die Zahl seiner öffentlichen Termine reduzieren, um mehr Zeit mit seiner erkrankten Ehefrau Mette-Marit verbringen zu können. Der Thronfolger werde seinen Terminkalender "aufgrund des Gesundheitszustands der Kronprinzessin" anpassen, teilte das Königshaus am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP mit.

Schon 200 Rinder verschwunden: Brandenburger Polizei fahndet nach Viehdieben

Nach mehreren Viehdiebstählen in Brandenburg hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung. Allein in den vergangenen zwei Monaten seien 200 Rinder aus landwirtschaftlichen Betrieben verschwunden, teilte das Landeskriminalamt (LKA) am Dienstag in Potsdam mit.

Textgröße ändern: