The National Times - Taiwaner fährt seine Goldfische regelmäßig im Buggy spazieren

Taiwaner fährt seine Goldfische regelmäßig im Buggy spazieren


Taiwaner fährt seine Goldfische regelmäßig im Buggy spazieren
Taiwaner fährt seine Goldfische regelmäßig im Buggy spazieren / Foto: © AFP

Weil er ihnen Abwechslung bieten will, führt ein 31-jähriger Taiwaner seine Goldfische in einem eigens dafür entwickelten Gefährt Gassi. In den Straßen der Stadt Taichung ist Jerry Huang derzeit zu sehen, wie er die Fische in einem geschlossenen Aquarium auf seinem Buggy ausführt.

Textgröße ändern:

Früher hätten die Menschen ihre Hunde und Katzen ausgeführt, inzwischen seien sie mit Papageien, Schlangen und Eidechsen unterwegs, sagte Huang der Nachrichtenagentur AFP. Das habe ihn auf die Idee gebracht, auch "Unterwasser-Kreaturen" eine Möglichkeit zu bieten, ihre Umwelt außerhalb ihres natürlichen Lebensraums zu erkunden.

Der begeisterte Drohnen-Fotograf versicherte, er habe sich lange mit der Idee beschäftigt. Er habe viel recherchiert, bevor er aus in seiner Werkstatt herumliegenden Einzelteilen seinen aufwändigen Goldfisch-Buggy zusammenbaute. Dieser besteht aus einem mit Wasser gefüllten Acryl-Zylinder und einem batteriebetriebenen Filter- und Sauerstoffsystem, die auf einem speziell angefertigten Karren montiert wurden.

Sein Gefährt sei keine "spontane Eingebung" gewesen, sagte Huang. Vielmehr sei es ihm wichtig gewesen, die "Fische zu verstehen". Für die Goldfische als Versuchstiere habe er sich entschieden, weil sie "robust" und "nicht besonders ängstlich" gegenüber Menschen seien.

Huang ist überzeugt, dass seine Fische das Abenteuer genießen. "Wir alle haben den Drang, unbewohnbare exotische Welten zu erkunden. Deshalb schicken wir Raumfähren ins Weltall", sagte er und fügte hinzu: "Wäre ich ein Goldfisch, würde ich mich bestimmt riesig freuen, wenn jemand für mich etwas erfände, um andere Welten zu entdecken."

F.Adams--TNT

Empfohlen

US-Soldaten bei der Öffnung von Hafen und Flughafen in Venezuela im Einsatz

Nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela sind zahlreiche US-Soldaten im Einsatz, um vor allem den Verkehr am Flughafen von Caracas und am Seehafen von La Guaira wieder in Gang zu bringen. Ein Team von rund hundert Soldaten der Luftwaffe mit Erfahrung im Flugplatzmanagement unterstütze die venezolanischen Behörden dabei, den "lebenswichtigen Zufluss und Abfluss des Luftverkehrs" zu erweitern, teilte das US-Südkommando Southcom am Sonntag in Washington mit.

Britische Prinzessin Kate erklimmt drei Gipfel - Unterstützung für Krebshilfe

Die britische Prinzessin Kate hat binnen 24 Stunden die drei höchsten Berge von England, Schottland und Wales bestiegen, um auf die Bedeutung eines "ganzheitlichen" Ansatzes in der Krebsbehandlung hinzuweisen. Die 44-Jährige, die vor gut zwei Jahren an Krebs erkrankt war, erklärte am Sonntag im Onlinedienst Instagram, sie habe die "Drei-Gipfel-Herausforderung" zur Unterstützung der Royal Marsden Cancer Charity angenommen. Die Organisation unterstützt Krebspatienten in dem Krankenhaus, in dem Kate selbst behandelt wurrde.

Gewerkschaft: Bundespolizei droht im nächsten Jahr Engpass bei den Bodycams

Der Bundespolizei droht nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im kommenden Jahr ein Engpass bei der Ausstattung mit Bodycams. Eine Ausschreibung über 2500 neue Geräte mit einer Option auf weitere 1500 sei gescheitert, sagte der GdP-Vorsitzende Andreas Roßkopf der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Im kommenden Jahr werden die Beamten womöglich ohne einsatzfähige Bodycams dastehen", sagte Roßkopf.

Nach Tötung zweier Menschen in Bremen Tatverdächtiger schwer verletzt festgenommen

Nach der Tötung zweier Menschen in Bremen hat die Polizei am Sonntag einen dringend Tatverdächtigen festgenommen. Im Zuge ihrer Großfahndung spürten Spezialeinsatzkräfte den 22-Jährigen am Abend in einem Maisfeld im niedersächsischen Schwanewede auf und nahmen ihn fest, wie die Polizei mitteilte.

Textgröße ändern: