The National Times - Bauernverband lehnt steigende Fleischpreise für mehr Tierwohl ab

Bauernverband lehnt steigende Fleischpreise für mehr Tierwohl ab


Bauernverband lehnt steigende Fleischpreise für mehr Tierwohl ab
Bauernverband lehnt steigende Fleischpreise für mehr Tierwohl ab / Foto: © AFP

Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat auch dem Vorschlag einer Mehrwertsteuererhöhung auf Fleisch zur Finanzierung des Umbaus der Tierhaltung eine Absage erteilt. "Eine Mehrwertsteuererhöhung auf den Regelsatz oder einen Tierwohlcent lehnen wir ab", erklärte Verbandspräsident Joachim Rukwied am Mittwoch. "Das Geld für den Tierwohlumbau muss aus dem Bundeshaushalt kommen."

Textgröße ändern:

Die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) - ein Expertengremium, in dem auch der DBV vertreten ist - hatte sich zuvor für eine Finanzierung über die Mehrwertsteuer ausgesprochen. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hatte im Februar seinerseits eine Verbrauchssteuer, den sogenannten Tierwohlcent, vorgeschlagen. Für den Weg über die Mehrwertsteuer zeigte er sich am Mittwoch ebenfalls offen.

"Voraussetzung ist dabei, dass dieser Weg auch von der deutschen Landwirtschaft unterstützt wird", schränkte Özdemir allerdings ein. Was allerdings nicht gehe, "ist, jeden machbaren Vorschlag abzulehnen und keine konsensfähige Alternative vorzulegen".

Die ZKL ist ein Beratungsgremium der Bundesregierung. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Expertinnen und Experten für Donnerstag zum Gespräch ins Kanzleramt geladen. Bei der Gelegenheit soll auch ein Eckpunktepapier zur Sprache kommen, das unter anderem den Vorschlag für eine Anhebung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für tierische Produkte von derzeit sieben Prozent enthält.

C.Bell--TNT

Empfohlen

Minister Backhaus: Noch keine gesicherten Informationen zu totem Wal in Dänemark

Nach Meldungen über einen toten Wal vor der dänischen Insel Anholt ist laut Mecklenburg-Vorpommerns Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) unklar, ob es sich um den in einer spektakulären Hilfsaktion aus der Ostsee geholten Meeressäuger handelt. "Sobald es gesicherte Neuigkeiten in der Sache gibt, werden wir die Öffentlichkeit umgehend informieren", erklärte Backhaus am Freitag in Schwerin. Er sei in engem Kontakt mit dem Bundesumweltministerium und der dänischen Umweltbehörde.

Prinz Harry und Meghan wollen Verfilmung von Afghanistan-Bestseller produzieren

Der britische Prinz Harry und seine Frau Meghan Markle wollen laut dem Streamingdienst Netflix die Verfilmung eines Bestsellers über den britischen Militäreinsatz im Afghanistan-Krieg produzieren. Das Paar werde dabei von Tracy Ryerson unterstützt, der Leiterin für fiktionale Inhalte bei der Produktionsfirma des Paares, Archewell Productions, teilte Netflix am Donnerstag mit.

ESC-Finale komplett: Mitfavoriten Australien und Dänemark weiter

Das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) ist komplett: Am Donnerstagabend qualifizierten sich im zweiten Halbfinale in Wien zehn weitere Länder für das große Finale mit 25 Teilnehmern am Samstag. Unter den erfolgreichen Halbfinalisten sind Australien und Dänemark, die beide zum erweiterten Favoritenkreis gezählt werden.

Dänische Königin Margrethe II. mit Brustschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert

Die dänische Königin Margrethe II., die vor zwei Jahren abgedankt hatte, ist wegen Schmerzen in der Brust in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Die Königin sei "heute Nachmittag wegen einer Angina Pectoris" ins Rigshospitalet, das größte Krankenhaus Kopenhagens, gebracht worden, teilte der dänische Königspalast am Donnerstag in einer Erklärung mit.

Textgröße ändern: