The National Times - Zwei Drittel der neuen Wohngebäude werden mit Erneuerbaren beheizt

Zwei Drittel der neuen Wohngebäude werden mit Erneuerbaren beheizt


Zwei Drittel der neuen Wohngebäude werden mit Erneuerbaren beheizt
Zwei Drittel der neuen Wohngebäude werden mit Erneuerbaren beheizt

Neugebaute Wohnungen in Deutschland werden schon zum größten Teil mit erneuerbaren Energien beheizt: Zwei Drittel (66 Prozent) der im vergangenen Jahr bis November genehmigten Wohnungen sollen den Bauplänen zufolge primär mit Erneuerbaren warm werden, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte der Anteil erst bei 57 Prozent gelegen. Die Gasheizung dagegen verliert an Bedeutung - der Anteil schrumpfte von 33 auf 24 Prozent.

Textgröße ändern:

Grund für die Entwicklung sind gesetzliche Regelungen wie das Gebäude-Energie-Gesetz, erläuterte das Bundesamt. Es trat 2020 in Kraft und schreibt vor, dass der Wärme- und Kälteenergiebedarf eines Neubaus zumindest anteilig aus Erneuerbaren Energien gespeist wird. Auch staatliche Förderprogramme für Energieberatung, Zuschüsse zu entsprechenden Bauvorhaben oder Darlehen setzten entsprechende Anreize.

Energieeinsparungen in Wohngebäuden haben einen großen Effekt, wie die Statistiker betonten: Ein wesentlicher Teil des Energieverbrauchs privater Haushalte fällt im Bereich Wohnen an. In den Jahren von 2010 bis 2019 stieg dieser Verbrauch demnach um 7,3 Prozent.

Der größte Teil geht dabei fürs Heizen drauf, 2019 waren es knapp 71 Prozent des Energieverbrauchs. Knapp 15 Prozent entfielen auf die Bereitung von Warmwasser, der Rest auf den Betrieb von Elektrogeräten, Kochgeräten und Beleuchtung.

S.Mitchell--TNT

Empfohlen

Studie: Vergesellschaftung privater Wohnungsbestände kann sinnvolle Ergänzung sein

Eine Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände, wie dies die Berliner Linke fordert, würde den Wohnraummangel in Deutschlands Großstädten laut einer Studie nicht beheben. Dazu brauche es Neubau in großem Stil, heißt es in einer Freitag veröffentlichten Studie im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Dennoch könne die Vergesellschaftung als "ergänzendes Element" sinnvoll sein, um das Bezahlbarkeitsproblem von Mieten zu vermindern.

Konsumklima erleidet deutlichen Dämpfer - Weniger Kaufkraft befürchtet

Die Konsumstimmung in Deutschland hat sich angesichts wachsender Inflationssorgen merklich eingetrübt. Der vom Nürnberger Institut für Marktentscheidungen (NIM) ermittelte Konsumklima-Index für Oktober gab kräftig um 3,8 Punkte auf minus 30,6 Zähler nach, wie das Institut am Freitag mitteilte. Der "markante Rückgang" ist demnach neben einer gestiegenen Sparneigung vor allem auf das deutliche Abrutschen der Einkommenserwartung zurückzuführen.

Deloitte-Analyse: EU-Handelsabkommen bieten deutschen Autobauern große Chancen

Die EU-Handelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten sowie mit Indien bieten den deutschen Autobauern einer Analyse des Beratungsunternehmens Deloitte zufolge große Chancen. Vor allem bei E-Autos hätten die beiden Märkte großes Potenzial, sagte der Deloitte-Experte Harald Proff der Nachrichtenagentur AFP. Speziell auf dem indischen Markt könnten die Deutschen demnach im Premiumsegment punkten, für Südamerika und insbesondere Brasilien brauche es hingegen günstige E-Autos, um im Wettbewerb mit China zu bestehen.

Bundestag und Bundesrat stimmen über Tankrabatt ab

Bundestag und Bundesrat sollen am Freitag den Weg für den erneuten Tankrabatt freimachen. Zunächst befasst sich der Bundestag mit den Regierungsplänen, ab 1. Oktober die Steuern auf Benzin und Diesel um 17 Cent je Liter zu senken (11.40 Uhr). Der Beschluss soll dabei in namentlicher Abstimmung bis zum frühen Nachmittag erfolgen. Im Anschluss wäre der Bundesrat am Zuge, damit die Regelung in Kraft treten kann. Gleichfalls in beiden Parlamentskammern soll die Reform zur Erweiterung der Befugnisse der Bundespolizei beschlossen werden.

Textgröße ändern: