The National Times - Aufsichtsrat von Volkswagen stimmt Sanierungsplan zu - Massiver Stellenabbau

Aufsichtsrat von Volkswagen stimmt Sanierungsplan zu - Massiver Stellenabbau


Aufsichtsrat von Volkswagen stimmt Sanierungsplan zu - Massiver Stellenabbau
Aufsichtsrat von Volkswagen stimmt Sanierungsplan zu - Massiver Stellenabbau / Foto: © AFP

Der Aufsichtsrat von Volkswagen hat dem Sanierungsplan von Europas größtem Autohersteller zugestimmt. Der sogenannte Zukunftsplan 2030 sei am Donnerstagabend einstimmig beschlossen worden, teilte der Konzern in Wolfsburg mit. Demnach ist eine "konzernweite Anpassung der Beschäftigtenzahl in Höhe von rund 50.000 abzubauenden Stellen" vorgesehen.

Textgröße ändern:

Weiter teilte der Konzern mit, der Aufsichtsrat habe mit seinem Beschluss zur Kenntnis genommen, dass eine Produktionsüberkapazität von 500.000 Fahrzeugen in Europa im Volkswagen-Konzern bestehe. Für die Werke Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm könne aktuell "keine wettbewerbsfähige Folgebelegung gestaffelt ab den Jahren 2031 bis 2034 gewährleistet" werden. "Für diese Werke werden parallel und ergänzend alternative Verwendungsmöglichkeiten geprüft."

Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen Group, Oliver Blume, sprach angesichts der einstimmigen Zustimmung von einem "starken Signal für die Zukunft des Volkswagen-Konzerns". "Wir übernehmen Verantwortung für unser gesamtes Team, für unsere Partner und für Industriearbeitsplätze weltweit", fuhr er fort. In den kommenden Jahren werde "eine dreistellige Milliardensumme" investiert.

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD), Mitglied des Aufsichtsrats, erklärte: "Von dem heutigen Beschluss gehen wichtige Signale aus: Wir investieren kräftig in Zukunftsfähigkeit und wir verbessern die Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig werden wir für unsere Standorte langfristige Perspektiven entwickeln."

Volkswagen steckt wie auch die anderen deutschen Autobauer in der Krise.

G.Morris--TNT

Empfohlen

50.000 Stellen betroffen: Aufsichtsrat von Volkswagen stimmt Sanierungsplan zu

Der kriselnde Autobauer Volkswagen will in den kommenden Jahren weitere 50.000 Stellen streichen: Der VW-Aufsichtsrat hat dem Sanierungsplan von Europas größtem Autohersteller zugestimmt. Laut dem am Donnerstagabend nach Konzernangaben einstimmig beschlossenen sogenannten Zukunftsplan 2030 ist eine "konzernweite Anpassung der Beschäftigtenzahl in Höhe von rund 50.000 abzubauenden Stellen" vorgesehen - zusätzlich zu dem bereits vereinbarten Abbau von 50.000 Stellen.

OpenAI beginnt mit Einführung von neuem KI-Modell GPT-6

Das US-Unternehmen OpenAI hat am Donnerstag mit der Einführung seines neuen leistungsstarken Modells für Künstliche Intelligenz (KI), GPT-6, begonnen. Das auch als Astra bezeichnete Modell ist OpenAI zufolge zunächst einer "begrenzten Anzahl von Organisationen" vorbehalten, bevor es "in den kommenden Tagen" für zahlende ChatGPT-Abonnenten und Entwickler zugänglich gemacht wird. Es seien Vorkehrungen integriert, um Sicherheitsrisiken zu minimieren.

Wasserdefizit in Deutschland: Erholung durch mehr Herbstregen fraglich

Aufgrund einer Reihe trockener und heißer Jahre fehlt in Deutschland gespeichertes Wasser in einer Größenordnung, die etwa der Hälfte des Bodensees entspricht. Wie das GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam am Donnerstag auf Grundlage von Satellitendaten mitteilte, lag die Wasserspeicherung im Juni ungefähr auf demselben Niveau wie 2025, womit im Vergleich zum langjährigen Mittel 25 Gigatonnen fehlten. Eine Gigatonne entspricht einer Milliarde Tonnen. Zum Vergleich: Der gesamte Bodensee enthält etwa 48 Gigatonnen Wasser.

US-Exportdefizit vergrößert sich im Juli stark

Die USA haben im Juli mehr importiert und weniger exportiert. Das Exportdefizit des Landes vergrößerte sich somit stark und erreicht mit 88,6 Milliarden Euro den höchsten Wert seit über einem Jahr, wie das Handelsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Die aggressive Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump hat eigentlich zum Ziel, die Außenhandelsbilanz mehr ins Gleichgewicht zu bringen.

Textgröße ändern: