The National Times - Weitere Wirtschaftsinstitute heben Wachstumsprognose für 2026 deutlich

Weitere Wirtschaftsinstitute heben Wachstumsprognose für 2026 deutlich


Weitere Wirtschaftsinstitute heben Wachstumsprognose für 2026 deutlich
Weitere Wirtschaftsinstitute heben Wachstumsprognose für 2026 deutlich / Foto: © AFP/Archiv

Die Konjunktur zieht wieder an: Weitere Wirtschaftsinstitute haben ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr deutlich nach oben korrigiert. Das Kiel Institut (IfW) und das Leibniz-Institut aus Essen (RWI) erwarten nun eine Zunahme der Wirtschaftsleistung um 1,3 Prozent, das Münchener Ifo-Institut sogar um 1,4 Prozent, wie sie am Donnerstag mitteilten. Im Vergleich zur vorherigen Prognose hoben die Institute ihre Erwartungen damit um 0,5 bis 0,6 Prozentpunkte an.

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Am Mittwoch hatte bereits das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) seine Prognose angehoben. Es erwartet ein Wachstum von 1,2 Prozent in diesem Jahr, ein Plus von 0,7 Punkten im Vergleich zum Juni.

"Deutliche Impulse aus dem Ausland und die Mehrausgaben für Infrastruktur, Klima und Verteidigung in Deutschland verhindern stärkere Bremsspuren beim Wachstum durch den Energiepreisschock und das Niedrigwasser auf den Flüssen", erläuterte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. Vor allem für die krisengeplagte Industrie zeigten sich Lichtblicke.

Auch das RWI verwies auf die Exporte und die staatlichen Ausgaben, die eine "überraschend kräftige Belebung im ersten Halbjahr" getragen hätten. "Die private Nachfrage blieb dagegen schwach."

Das Kiel Institut erklärte, die Konjunktur habe "ihre Talsohle zwar durchschritten - die Erholung bleibt jedoch fragil". Für das dritte Quartal erwarten die Konjunkturexperten lediglich ein Plus von 0,1 Prozent, weil das lange Niedrigwasser im Rhein die Produktion um schätzungsweise 0,2 Prozent dämpfe. Zum Jahresende dürfte die Wirtschaftsleistung demnach aber wieder stärker zulegen.

"Weitere Rückschläge drohen nach wie vor durch die Folgen des Iran-Kriegs", warnte das IfW. Und "zusätzliche expansive Impulse seitens der Finanzpolitik, die dieses Jahr die Wirtschaftsleistung anschieben, werden in den kommenden Jahren schwinden".

H.Davies--TNT

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