The National Times - Studie: Jeder dritte Jugendliche massiv durch Schulstress belastet

Studie: Jeder dritte Jugendliche massiv durch Schulstress belastet


Studie: Jeder dritte Jugendliche massiv durch Schulstress belastet
Studie: Jeder dritte Jugendliche massiv durch Schulstress belastet / Foto: © AFP/Archiv

Jeder dritte Jugendliche in Deutschland fühlt sich durch Schulstress massiv belastet. Vor allem Mädchen setzt der Druck in der Schule zu, wie aus der aktuellen Sinus-Jugendstudie im Auftrag der Krankenkasse Barmer hervorgeht, die der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag vorlag. 42 Prozent der Teenagerinnen sind demnach durch Schulstress stark beeinträchtigt, bei den Jungen sind es 25 Prozent. Während insgesamt 33 Prozent aller Befragten angaben, unter dem Druck in der Schule zu leiden, fühlen sich nur 22 Prozent nicht dadurch belastet.

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Auf den Plätzen zwei und drei der Faktoren, die den Alltag der Jugendlichen stark beeinträchtigen, folgen Stress in der Familie mit 16 Prozent und Einsamkeit mit zwölf Prozent. Auch hier zeigen sich deutliche Geschlechterunterschiede. Stress in der Familie belastet zum Beispiel 20 Prozent der weiblichen und zwölf Prozent der männlichen Befragten stark. Einsamkeit beeinträchtigt wiederum 15 Prozent der Mädchen und neun Prozent der Jungen.

Als weitere Stressfaktoren werden in der Studie psychische Erkrankungen und Stress im Freundeskreis (jeweils elf Prozent), Süchte (neun Prozent), Mobbing (acht Prozent) sowie chronische körperliche Krankheiten (sieben Prozent) genannt. Stress in der Partnerschaft ist bei den 14- bis 17-Jährigen offenbar noch kein großes Thema, nur sechs Prozent leiden darunter im Alltag.

"Die Sinus-Studie zeigt, dass Schulstress kein Randphänomen ist", erklärte Barmer-Vorstandschef Christoph Straub. Als besonders "alarmierend" bezeichnete er die hohe Belastung junger Frauen. "Die psychische Gesundheit junger Menschen muss mehr in den Mittelpunkt rücken", forderte Straub. Für die Sinus-Studie 2025/2026 befragte das Sinus-Institut im Auftrag der Barmer bundesweit 2000 Jugendliche.

T.Hancock--TNT

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